Island • Unsere Reisetipps mit Insider Tipps

Freunde von uns waren in Island und da haben wir erst mal direkt die besten Tipps abgeklopft und abgespeichert! Der erste Satz, der auf die Frage von Must Sees in Island kam, war: „Natur, Natur und ganz viel Natur! An jeder Ecke, hinter und auf jedem Berg, in jeder Stadt – die Natur begleitet einen in Island auf Schritt und Tritt und hat ordentlich was zu bieten. Es sollte einem also nicht langweilig werden.“

Na, das klingt mal nach einem guten Reiseziel! Unten sind auch wieder alle Infos auf der Karte markiert. Aber erst mal von vorn:

1. Was sind die besten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf Island?

Must Sees

Reykjavik
Die nördlichste Hauptstadt der Erde findet man in Island!

Blaue Lagune
Naturphänomen auf Island: das berühmte Thermalfreibad mit Temperaturen zwischen 37 und 42 Grad! Und bei so einer Kulisse gehört die Sehenswürdigkeit wohl zu Recht zu den Highlights des Landes… aber wohl auch Touriabzocke. Insider Tipp hingegen: die „Secret Lagoon“!

Goldenenes Dreieck

Ein Geysir im Geysirpark am goldenen Circle nähe Reykjavik
Das Goldene Dreieck umfasst 3 von Islands Highlights:

1. Geysir
Im Abstand von 5 bis 10 Minuten kann man einen heißen Waserstrahl mit einer Höhe bis zu 35 Meter bestaunen.

2. Gullfoss (Wasserfall)
Der Wasserfall stürzt bis zu 30 Meter in die Tiefe und bietet eine herrliche Aussicht!

3. Thingvellir (Nationalpark)
Dieser Ort diente damals für Volksversammlungen und ist heute ein Nationalpark (hier mehr Infos dazu)

Krisuvik
Ein dampfendes Geothermalfeld mit Dampflöchern und Schlammteichen – mit einer Temperatur von 200 Grad unter der Erdoberfläche…

Snaefellsjökull
Gletscher mit malerischer Landschaft und genialem Ausblick über Island!

Berserkjahraun
Eine Off Road Strecke über ein bemoostes Lavasteinfeld – geil!

Husavik
Von hier kann man eine Whale Watching Tour machen.

Godafoss
Einer der bekanntesten Wasserfälle in Island: ca. 30m breit und 12m tief

Myvatn

Hverfjall Krater im MYvatn nähe Husavik
Viele Vulkankrater, Vulkanfelder und ein großer See. Hier sollte man den Krater Hverfjall auf gar keinen Fall verpassen – das Loch hat einen Durchmesser von ca. 1km und ist selbst auf Google Maps gut erkennbar. Außerdem erwarten einen hier dampfende Geothermalfelder, die über 100 Grad Celsius heiß sind!

Asbyrgi Schlucht
Quasi ein hufeisenförmiger Canyon, dessen Schluchtwände bis zu 100m hoch und 1km lang sind.

Jökulsarlon
Riesen Eisschollen die aufs Meer treiben, zwischen denen Robben nach Futter suchen

Vatnajökull
Wasserfälle und Gletscher: Der Vatnajökull ist sogar größer als alle Gletscher in Europa zusammen

Tauchen zwischen den Kontinentalplatten
Jetzt, wo wir unseren Tauchschein haben, sollten wir das auf absolut rein überhaupt gar keinen Fall verpassen!

 

Muss man Touren buchen, um bestimmte Sehenswürdigkeiten in Island zu sehen?

Natürlich gibt es in Island einige organisierte Touren für Touristen, die aber auch Einiges kosten.

Ein Must-Do ist mit Sicherheit die Whale Watching Tour.
Mögliche Startpunkte sind in Husavik und Reykjavik. Die riesigen Buckelwale, die neben dem Boot aus dem Wasser tauchen, dürften einen mit offenem Mund im Boot stehen lassen!

Puffins und Papageientaucher
Außerdem gibt es noch eine Tour, die im Osten in Ingolfshöfdi startet, auf der man die Papageientaucher oder auch Puffins sieht.

Puffin auf Island

 

Was muss man auf Island nicht gesehen haben?

Das Haifischmuseum in Bjarnarhofn (bei Stykkisholmur im Westen)
Das Haifischmuseum muss man auf einer Reise durch Island wohl nicht zwingend gesehen haben. Zumindest haben wir das gehört. Allerdings kann man dort ein Stück fermentierten Haifisch probieren. Mit Sicherheit ein Geschmackserlebnis, das einem im Kopf bleiben wird!


2. Welche Art von Unterkünften sollte man am auf Island am besten wählen?

Am besten Übernachten man in Island im Zelt auf dem Campingplatz oder in einem Guesthouse. Die sind alle in einem sauberen und gepflegten Zustand. Allerdings teilt man sich oft das Bad mit anderen Gästen.

Tipps, die wir bekommen haben:
Das Hotel Hellnar in Hellnar*(Westen), Blabjorg Guesthouse in Borgarfjördur* (Osten) und Guesthouse Arbol in Husavik.*, eine Übernachtung bei Jon 


3. Von A nach B – Was ist das beste Fortbewegungsmittel auf Island?

Die beste Fortbewegungsmethode auf Island ist ein Mietwagen.
Möchte man wirklich alle Highlights sehen, dann unbedingt einen Jeep mit Vierradantrieb. Rund um die Ringstraße (Hauptroute) kann jederzeit die Straße verlassen werden und man kann sich auf eigene Faust durchs Land schlagen. Das funktioniert aber nur selten mit einem normalen PKW.

Tipp: Einen Jeep mit genügend Liegefläche hinten mieten. So kommst du gut voran und kannst zusätzlich noch die ein oder anderen Hotelkosten sparen, indem du im Auto pennst. Ab Juni sollte es in Island warm genug sein, dann öffnen auch die Campingplätze wieder.

Außerdem gibt es noch eine Buslinie.
DIe Buslinie fährt die Ringstraße entlang. Aber so ist man natürlich abhängig von Fahrplänen und Haltestellen.


Reisevorbereitung

Wie teuer ist es durch Island zu reisen?

Ganz klar: Island ist sehr teuer!
Seit dem Ausbruch von Eyjafjallajökull 2008 (in Porsmörk) ist Island ins Rampenlicht des Tourismus gerückt und die Preise sind gefühlt mit jedem neuen Tourist gestiegen.

Unterkünfte auf Island
Die durchschnittliche Übernachtung in einem Guesthouse liegt bei ca. 55 Euro.
In Gebieten wie Husavik (Norden), Vatnajökull (Osten), Borgarnes oder Hellnar (Westen) kann eine Übernachtung auch mal um die 90 Euro kosten.

Tipp:
Vorbuchen lohnt sich, da die Nachfrage zurzeit noch größer als das Angebot ist.

Essen auf Island
Was das Essen angeht, sind die Preise ebenfalls sehr hoch. Es gibt in Island nicht viele Möglichkeiten Essen zu gehen, ausgenommen Reykjavik. Auf den Speisekarten findet man meist um die 3-5 Gerichte. Burger mit (ca. 15 Euro), Salat (ca. 20 Euro), Lamm- oder Fischgericht (ca. 30-40 Euro).

Tipp:
Da man auf Island in jeder mittelgroßen Ortschaft einen Supermarkt findet, lohnt es sich Campinggeschirr einzupacken und auch mal selber den Kochlöffel zu schwingen.

 

Was darf auf der Island-Packliste nicht fehlen?

Outdoorbekleidung (Regen und Schneefest)
Natürlich kommt es darauf an, wann und wie lange man in Island unterwegs ist. Im Mai stößt man noch auf Schnee, im Juni und Juli ist die Wahrscheinlichkeit für Schnee hingegen eher gering.

Festes Schuhwerk
Da man an manchen Orten auf vereiste Wege, Straßen, etc. stoßen kann, sollte man für Island festes Schuhwerk dabei haben. Je nachdem machen sogar Spikes für die Schuhe Sinn.

Schwimmsachen

Myvatn Naturbad auf Island
Bikini oder Badehose ist ja nie verkehrt dabei zu haben. Auch in Island sollte man Schwimmsachen für das Naturheilbad Myvatn oder die Blaue Lagune im Gepäck haben.

Campinggeschirr
Wie oben beschrieben, ist es in Island relativ teuer Essen zu gehen. Daher macht es Sinn auch mal selber zu kochen, um etwas zu sparen. Teller, Besteck und Campingkocher also nicht vergessen.

Kreditkarte
In Island wird so gut wie alles mit der Kreditkarte bezahlt. Ein wenig Bargeld in der Tasche reicht aus, den Rest erledigt man mit der Karte.

Sonnenschutz
Auch wenn auf Island keine tropischen Temperaturen herrschen, die Sonne scheint trotzdem. Und gerade wenn Schnee liegt und reflektiert oder man in den Bergen unterwegs ist, sollte man die Sonne nicht unterschätzen.

Tagesrucksack
In Island wird man viel wandern und auch mal länger unterwegs sein. Daher einen Tagesrucksack mitnehmen, in dem man sein Lunchpaket und alles was man sonst noch so braucht reinpackt.

 


 

Interaktive Karte mit den Top Sehenswürdigkeiten auf Island

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6 thoughts on “Island • Unsere Reisetipps mit Insider Tipps

  • 24. November 2015 um 12:49
    Permalink

    Unbedingt die isländischen Hotspots am Abend aufsuchen!!! Ansonsten teilt man sich die Sehenswürdigkeiten mit Horden von Reisebusinsassen… Wir waren z.B. abends am Thingvellir ganz alleine!

    Antworten
  • 20. März 2017 um 10:58
    Permalink

    Wir (mein Freund und ich) waren im Oktober auf Island. Da fast alle Campingplätze dann geschlossen haben sind wir 9 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs gewesen. Es war genial!
    Das Beste ist, dass man überall dort, wo kein Verbotsschild steht wild campen darf :)

    Ganz früh oder spät an den Sehenswürdigkeiten zu sein, kann ich auch nur empfehlen. Dann ist fast nichts mehr los.

    Antworten
    • 22. März 2017 um 10:03
      Permalink

      Das ist sowas, was wir sooo gern mal machen möchten!
      Klasse, dass es echt so einfach dort ist!
      Hoffe, ihr habt eure Reise genossen, aber da habe ich keine Zweifel ;)

      LG!
      Ania :)

      Antworten
  • 30. April 2017 um 10:32
    Permalink

    Dinge die wir bedingungslos weiterempfehlen können:

    Schnorcheln zwischen den Kontinentalplatten.

    Einen Ritt am schwarzen Sandstrand auf einem Isländerpferd.

    Übernachtung bei Jòn: http://abnb.me/EVmg/9ysSEVFqLC

    Eine Gletscherwanderung

    Was uns gar nicht gefallen hat war die blaue Lagune. Touriabzocke auf höchsten nivau. Besser und uriger soll “ secret lagoon“ sein. Waren aber selber nicht dort.

    Ihr werdet von der Insel nicht enttäuscht!

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