Namibia Reisetipps

Was sind eure Reisetipps für Namibia?

Es geht endlich nach Afrika!

Am 17. Oktober startet die Reise in Namibia und jetzt ist Schwarmwissen angesagt!

Was sind eure Tipps für unsere Rundreise durch Namibia?
Besonders auf der Suche sind wir nach:

• Projekten, die zuverlässig nachhaltig agieren und wir besuchen können
• Tipps für coole Campingplätze,
• für coole Nationalparks
• und natürlich: #SparHighFive-Tipps!

Auch wenn wir sicher nicht schaffen werden, alle Tipps auch umzusetzen,
danken wir euch trotzdem schon mal! :)

Und nu:

Ab in die Kommentare mit euren Tipps!

Ania & Daniel

Bisher gesammelte Tipps:

Mietwagen

mit Kalaharai Car Hire habt ihr gute Erfahrungen gemacht und er zählt zu den günstigen Anbietern – schauen wir uns an, danke!

mit Safari Car Rental: nicht günstig, aber gut ausgestattet und vielleicht ja eine Notlösung :D

Savannah Car Hire: könnt ihr ebenfalls empfehlen, gute Qualität und guter Service. Klingt gut!

Sehenswürdigkeiten

Township Katutura mit dem Projekt Home of Good Hope und dem authentischen Kapana Markt! Hier sind eher die Einheimischen unterwegs.

Sossusvlei: absolutes Muss!

Etosha Nationalpark: Das ist glaube ich das erste, was wir von Namibia gehört haben! :D Tipp: Es lohnt sich eine der Maps zu kaufen, wo drin steht welche Tiere in welcher Region unterwegs sind. Perfekt! Campingplatz: Okaukuejo Camp: „Das Hotel bietet schicke Lodges, einfache Hütten und auch ganz einfache Campingplätze mit guten sanitären Anlagen – perfekt für euren Jeep mit Dachzelt! Das geilste an dem Camp ist das Wasserloch, an dem ihr abends total gemütlich sitzen und die Tiere beobachten könnt. Das ist sooo schön und die Sonne geht direkt dahinter unter.“

Die Spitzkoppe soll noch empfehlenswert sein: „Toller Ort und toller Campingplatz mitten in der Natur!“ Nice!

Der Norden Richtung Caprivi: Zitat aus dem Kommentar: Hinter der „Red Line“ hört der Teil auf wo große Teile des Landes im privaten Besitz als „Farmland“ sind. Dort gibts es plötzlich viele kleine Dörfer an den Straßen mit Menschen, die Handwerkskunst verkaufen, Dinge auf den Köpfen transportieren etc. Also das Afrika wie man es sich so vorstellt.“

Mahango GR & Bwabwata NP: weniger los, aber man hat die Chance auf große Elefantenherden! Waahahah!!! Campplatz: Ngepi Camp, sogar nachhaltig!

Khaudum Nationalpark: soll noch sehr wild und abenteuerlich sein!

Namibwüste und Tipp für Touranbieter: „Von Swakopmund aus gibt es ja diverse Touren in die Namib Wüste. Wir sind damals mit Batis Birding einen halben Tag unterwegs gewesen. Super Guides, die den nötigen Respekt zur Natur und den Tieren haben und zum Beispiel nicht mit den Allradfahrzeugen über die Dünen brettern.“ Sehr cool!!

Kgalagadi Transfrontier Park: ebenfalls von euch empfohlen!

• Caprivi: Empfehlung von einer Einheimischen. Ein Tropenparadies und einmalige Landschaft in Namibia… oha!

• Namib Naukluft NP: „Unbedingt ins Dead Vlei früh um 5 in den Namib Naukluft NP und auf die Dune45 wandern. Die Landschaft is ein Traum!“ Befehl aufgenommen!

• an der Skeleton Coast entlang: hat einige von euch mit am meisten beeindruckt!

• Quiver Tree Forrest & Giant Playground: die letzten Wildpferde, schrieb jemand!

• Fish River Canyon, Lüderitz, Geisterstadt Kolmanskop, Swakopmund

 

Eure Campingplatz-Empfehlungen

• Ngepi Camp: nachhaltig und in einem nicht so vollen Nationalpark, direkt am Fluss und möglicherweise also auch bei den Tieren!

• Spitzkoppe: schöner Campplatz mitten in der Natur. Link dahin

• Tschauchab River Camp: klingt auf jeden Fall, als wäre er am Wasser? :D Link dahin 

• Gondwana Canyon Roadhouse am Fish River Canyon: Link dahin

• Garas Quiver Tree Park

• Okaukuejo Camp im Etosha Nationalpark: Mit Wasserloch, an dem man abends die Tiere beobachten kann!

• Übersicht: Hier hat uns jemand eine Übersicht inklusive Beschreibungen zu den Campsites in Namibia geschickt! Link zur Übersicht

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PS: Falls Du neu hier sein solltest:
Hi, wir sind Ania & Daniel!

Reisende, Blogger, Youtuber und aktuell auf der Suche nach den besten Tipps für Namibia!

Unsere ganze Geschichte kannst du hier lesen und wenn du auch Tipps für Namibia gerade suchst zufällig: Dann viel Spaß in den Kommentaren! :D

Ansonsten ist diese Seite dafür da, dass wir all unsere Reisetipps hier festhalten: Route, Kosten, Unterkünfte, etc. Klick dich einfach durch die Reiseziele im Menü! :)

31 thoughts on “Namibia Rundreise • Unsere Reisetipps mit Insider Tipps

  • 17. September 2018 um 16:56
    Permalink

    Hallo ihr beiden!
    Schön das es für euch endlich nach Afrika geht! Namibia ist toll. War dort 2017 für ein auslandssemester.
    Für den camper habe ich mit kalahari car hire sehr gute Erfahrungen gemacht. Sehr unkompliziert und gehört zu den günstigeren Anbietern.

    Ansonsten in Windhoek gibt es das township Katutura, das Projekt Home of good Hope ist eine Suppenküche die täglich viele Kinder mit einer Mahlzeit versorgt. Sehr herzlich und in einer der ärmsten Gegenden dort. http://homeofgoodhope.ngo

    In Katutura gibt es auch einen tollen, sehr authentischen Markt, der Kapana Markt, dort gibt es Fleisch das dort zerkleinert und direkt gegrillt wird aber auch anderes essen das man durchaus mal testen sollte. Dort sind auch nur wenige Touristen, sondern vor allem die einheimischen unterwegs. Die Taxifahrer kennen den Ort. Mit Wertgegenständen in der Hauptstadt generell aufpassen, nicht offen alles zeigen. Außerhalb der orte is das kein Problem mit Kameras etc.

    Als Reiseziele natürlich sossusvlei und Etosha natürlich ein muss, sind beides absolute Highlights aber auch sehr Touristisch. Sonst die spitzkoppe sehr empfehlenswert! Toller ort und toller Campingplatz mitten in der Natur! Sehr einfach, an den Stellplätzen kein Strom oder fließend Wasser, gibt’s aber am Eingang.

    Ganz toll is der Norden Richtung caprivi. Hinter der „red line“ hört der teil auf wo große Teile des landes im privaten besitz als „farmland“ sind. Dort gibts es plötzlich viele kleine Dörfer an den Straßen mit menschend die handwerkskunst verkaufen, dinge auf den Köpfen transportieren etc. Also das Afrika wie man es sich so vorstellt.
    Der Mahango GR und Bwabwata NP sind super, weniger los als ethosha, tiere aber auch schwieriger zu entdecken, mit Glück aber riesige Elefantenherden! Tolles, nachhaltiges camp dort ist das Ngepi Camp. Direkt am Fluss, man hört und sieht vll auch die Elefanten auf der anderen Seite trinken und hört das grunzen der Nilpferde…mit etwaa Glück sieht man die auch 😉
    Geheimtipps die ich auf meiner nächsten Reise dort noch machen würde sind zum einen der Khaudum NP, soll sehr wild und Abenteuerlich sein, und die Epupa Falls oben an der Grenze zu Angola.
    Hoffe ihr könnt einige der Tipps gebrauchen!
    Achso uns zum Etosha, da lohnt es sich eine der Maps im shop zu kaufen wo drin steht welche Tiere in welcher Region unterwegs sind, is nicht allzu teuer und wir wussten wo wir wann hinfahren sollten und haben ohne guide einiges gesehen! 😊

    Viele Grüße und eine tolle Reise!
    Rike

    Antworten
    • 18. September 2018 um 7:34
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      HAMMER HAMMER HAMMER!
      Vielen vielen lieben Dank! Alles aufgeschrieben! Oh man, wie wir uns freueeeeen!! Tausend Dank für die ganzen genialen Tipps!

      Antworten
  • 17. September 2018 um 18:08
    Permalink

    Hallo ihr Lieben,
    mein erster Kommentar auf eurem Blog! 😃
    Wir waren im Oktober 2017 mit Dachzeltcamper in Namibia unterwegs und es war einfach unglaublich schön.

    Unsere liebsten Campsites:
    – Spitzkoppe Restcamp (http://www.spitzkoppe.com/)
    – Tschauchab River Camp
    (https://www.tsauchab.com/camping)
    – Gondwana Canyon Roadhouse am Fish River Canyon (https://store.gondwana-collection.com/de/accommodation/namib-desert-campsite)
    – Garas Quiver Tree Park
    Hier findet ihr eine tolle Übersicht inklusive Beschreibungen zu den Campsites in Namibia: http://www.thomasrichter.de/namibia/camping-liste-download.htm

    Den Wagen hatten wir über Safari Car Rental gebucht. Sicher nicht die günstigsten, aber viel Auswahl hatten wir damals auch nicht mehr. 😆 können wir aber in jedem Fall weiter empfehlen. Super ausgestattete Fahrzeuge.

    Von Swakopmund aus gibt es ja diverse Touren in die Namib Wüste. Wir sind damals mit Batis Birding (http://batisbirdingsafaris.com/eco-dune-tour/) einen halben Tag unterwegs gewesen. Super Guides, die den nötigen Respekt zur Natur und den Tieren haben und zum Beispiel nicht mit den Allradfahrzeugen über die Dünen brettern.

    Wir waren damals eher im Süden unterwegs und deshalb nicht im Etosha sondern im Kgalagadi Transfrontier Park. Der ist aber auch richtig schön, wir waren schon zwei mal dort und jedes mal begeistert.

    So, das war’s glaube ich fürs erste. 😊 falls nur noch was einfällt, lasse ich es euch wissen. Ich wünsche euch einen Monat voller Vorfreude, die ich gerade sehr gut nachvollziehen kann. Den für uns geht es Mittwoch auch wieder los! 😍
    Alles Liebe,
    Eva

    Antworten
    • 18. September 2018 um 7:35
      Permalink

      Wie geil! Vielen lieben Dank für die ganzen Tipps und sogar auch Verlinkungen! Alles aufgeschrieben, tausend Dank!!
      Und euch dann schon mal gute Reise! :D

      Antworten
  • 22. September 2018 um 10:34
    Permalink

    Hallo Ania und Daniel!

    Ich freue mich so für euch und würde am liebsten auch heute meine Koffer packen um nach Namibia zu kommen. Namibia ist das Land meines Herzens:-))
    Wir waren vor 25 Jahren zur Hochzeitsreise dort und seit dem lässt es mich nicht mehr los. Wer einmal in Afrika war, der kehrt immer wieder zurück :-)

    Als Tip habe ich für euch die Victoria Falls in Simbabwe. Von der Caprivi- Region könnt ihr nach Simbabwe fahren. Dabei müsst ihr durch Botswana fahren und natürlich auch die Grenzen passieren. Das wird mir immer in Erinnerung bleiben. Es war ganz unkompliziert, aber dennoch spannend und abwechslungsreich. Eine wunderbare Erfahrung und die Victoria Falls sind ein wunderbarer Ort!!
    Wenn du dann wieder nach Namibia zurück kehrst, ist es so wie nach Nachhause kommen!
    In diesem Jahr waren wir in Südafrika und ich wollte einfach mal testen, ob mich dieses Afrika- Fieber wieder so gefangen nimmt, aber ich muss sagen, dass es in Namibia viiiiiieeel schöner war. Deshalb habe ich mir gewünscht 2020 wieder dorthin zu reisen und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig darauf. Also deshalb kann ich eure Vorfreude gut verstehen und freue mich schon heute auf eure Videos.

    Ich liebe eure Videos!!!

    LG, und viel Spaß bei der Planung und natürlich in Namibia!!

    Antworten
    • 2. Oktober 2018 um 10:42
      Permalink

      Wow, vor 25 Jahren… da muss es noch so viel ursprünglicher gewesen sein als heute! Unseren Neid habt ihr! Danke für die Tipps, sind kopiert und aufgeschrieben, wir freuen uns so sehr auf das Abenteuer!!

      Antworten
  • 22. September 2018 um 15:03
    Permalink

    Hallo Ania und Daniel,

    Namibia ist auch eines meiner Traumziele.
    Im Namib Naukluft NP gibt es 2 Trails, die über mehrtägige Touren mit Übernachtung unter freiem Himmel begangen werden können. Leider nur geführt, aber vllt ist das doch ein lohnendes Abenteuer für euch.. Olive-Trail und Waterkloof-Trail.

    Die Geisterstadt Kolmanns-Kuppe, die wilden Perde von Aus, die Big Daddy Düne (nicht Düne 45) ist die größte im Park, die Gegend um Twyfelfontein, und viel der Tipps, die ihr schon von anderen Mitreisenden bekommen habt finde ich sehr reizvoll.

    Für Wasserfallfans sind die Rucana Fälle an der Grenze zu Angola eine schöne Möglichkeit das Grüne Namiba zu erleben.

    Etwas Besonderes ist sicher auch die Suche nach den Wüstenelefanten im Hoanib Riverbed.

    Der Gunsbewys Zeltplatz soll von einer alten deutschen Dame liebevoll geführt werden und sehr angenehm sein..,

    Egal, wo es euch hinverschlägt, ich bin dabei und wünsche euch viel Spaß.

    LG Sandy

    Antworten
    • 2. Oktober 2018 um 10:43
      Permalink

      PERFEKT!!!
      Tausend Dank für die Infos!
      Gott, wie wir uns freuen, wenn wir das alles lesen!

      Antworten
  • 23. September 2018 um 15:45
    Permalink

    Hallo,
    für die Autofahrten an eine sehr gute Sonnenbrille denken.
    Augentropfen und gute Sonnenschutzcreme.
    Etosha muss sein das wisst ihr aber selbst :). Nehmt euch Zeit dafür, einfach mal an ein Wasserloch stellen und abwarten was passiert.
    Die Bulls Parts sind im Erongogebiet, echt beeindruckend.
    Die höchsten Dünen besuchen und den Big Daddy erklimmen oder die Düne45.
    Bitte die Fahrtstrecken nicht unterschätzen !!
    Wir haben schon viele Länder bereist aber Namibia ist eins der beeindruckensten, tolle Natur, Tiere in freier Wildbahn eigenständig entdecken , die unendlich Weite usw.

    Viele liebe Grüße von Juliane und Stephan, eine tolle Reise wünschen wir euch !!

    Antworten
    • 2. Oktober 2018 um 10:44
      Permalink

      Ha, Sonnenbrille – unsere Hassliebe! :D
      Wird definitiv eingesteckt! :)

      Danke für die Tipps, sind gerade gescreenshotet und kommen gleich da oben rein! Danke!!

      Antworten
  • 23. September 2018 um 16:51
    Permalink

    Hallo ihr beide,

    ich habe eine Zeit lang in Windhoek gelebt und habe so einige Tipps für euch. Ich hoffe das wird jetzt nicht allzuviel.

    Windhoek City:
    – Botanischer Garten
    – Tintenpalast (in dem Park davor ist das Gebäude recht fotogen, dazu entdeckt man die ersten Eidechsen)
    – Namibia Craft Center vor dem Heimflug (zudem ist hier ein ganz gutes Café drin)
    – Heinitzburg zum Sonnenuntergang (ein Highligt eurer Namibia-Reise werden die Sonnenuntergänge sein, egal wo ihr seid, solche Sonnenuntergänge habe ich bislang in keinem anderen Land gesehen, von der Heinitzburg seht ihr Windhoek von oben. Essen würde ich dort nicht, wegen den Preisen, es reicht ein Rock Shandy. Es ist typisch in Namibia den Sonnenuntergang zu beobachten, dabei trinkt man einen sogenannten Sundowner. Der Rock Shandy ist der beliebteste namibische Sundowner, beliebt sind auch Windhoek Lager und Savanna Cider. Alle kann ich empfehlen.

    Tipp: Den Tag oder die 3 Tage (mit Township und Game Park) in Windhoek kommt ihr überall zu Fuß hin, oder sehr einfach mit sehr günstigen Taxis (meist unter 2 Euro). Man winkt eins der vielen Taxis an und steigt einfach dazu (in der Regel sitzen schon Leute drin, es handelt sich somit um Sammeltaxis), falls der Taxifahrer nicht in eure Richtung fährt, fährt er weiter. Die Taxifahrten haben Festpreise, nachts kosten sie mehr (immer noch sehr billig, in der Regel unter 4 Euro). So habt ihr die Tage in Windhoek das Geld für ein Mietfahrzeug gespart.

    Außerhalb:
    – Wanderung am Avis Dam, mit etwas Glück seht ihr Erdmännchen. Wobei ihr zum falschen Zeitpunkt dort seid, wahrscheinlich wird der See ausgetrocknet sein, dann lohnt es sich nicht.
    – Katutura: Ich empfehle euch den Besuch nicht mit einem Guide, den ihr irgendwo bucht, sondern mit jemanden der wirklich dort lebt, so lernt ihr Leute kennen, Familie, Freunde und bekommt ganz andere, vor allem intimere Eindrücke. Zu empfehlen ist der Besuch einer Schule, eines Gottesdienstes, in der Regel geht ihr auch in die Wohnung der Person, damit ihr die Familie vorgestellt bekommt, ein Kindergarten, die Feuerwache und natürlich der Kapana Markt. Personen aus Katatura lernt ihr schnell kennen. In der Regel Taxifahrer oder Putzkräfte. Ihr müsst der Person natürlich 100 % vertrauen können, sonst heißt es sehr schnell Geldbörse und Kamera sind weg … Ich selbst habe nicht die Erfahrung gemacht, aber Freunde von mir. Ich kann euch Andreas empfehlen, mit ihm war ich zwei Mal in Katatura, seine Familie und seine Gemeinde sind sehr nett. Die Frage ist, wie ich euch die E-Mail-Adresse seiner Arbeitsstelle oder evtl. seiner alten Arbeitsstelle hinterlasse. Die bestimmt seine Handynummer haben. Ich möchte nicht, dass dort plötzlich viele Leute eine E-Mail hinsenden. Im Falle, ihr findet einen Bewohner aus Katutura, der euch das Township zeigt, bringt Reis, Obst, ein kleines Spielzeug für die Kinder (am besten nicht aus Plastik) oder ähnliches mit. Die Leute freuen sich sogar über eure alte Kleidung, die ihr nicht mehr haben wollt.
    – INSIDER TIPP und MUST TO DO: Daan Viljoen Game Park. An- und Abreise mit dem Taxi. Das ist die Beste Chance einen Taxifahrer kennen zu lernen: ein Tagesausflug. Falls ihr ihn toll findet, könnt ihr ihn abends fragen, ob er euch am nächsten Tag Katutura zeigen möchte. Taxipreise aus Windhoek raus müssen mit Taxifahrern verhandelt werden. Eventuell klebt der Taxifahrer am Stadtrand das Taxischild mit Klebeband ab, nicht wundern! Abholzeit mit dem Taxifahrer ausmachen.
    Warum der Game Park? Ihr seid fast überall mit dem Geländewagen unterwegs, im Etosha Nationalpark ist Wandern verboten, wegen den Tieren. Dort wo man Wandern kann, da ist die Artenvielfalt meist sehr beschränkt, das heißt ohne im Auto zu sitzen kommt man den Tieren meist nicht so nah. Der Eintritt war bei etwa 5 Euro (90 ND) ohne Guide. Es gibt verschiedene Wanderwege, die man alle ohne Guide laufen kann. Die Beschilderung ist okay. Es ist nicht schlimm vom Weg abzukommen, solange man den Weg zurück findet. Es ist schon etwas anderes Zebras, Giraffen, verschiedene Antilopenarten, Affen, Warzenschweine und Gnus in freier Wildbahn zu Fuß (festes Schuhwerk anziehen) zu sehen und teilweise nicht mal weit weg.
    – Okapuka Ranch (auch mit dem Taxi die Anfahrt): Eine Cheap-Safari und den Tieren richtig nahe kommen, vor allem den Nashörnern kommt man näher als sonst und ihr seht erste Geparden.

    Essen und Trinken in Windhoek:
    – Joe‘s Beershouse: Schande über meint Haupt, dass ich mit dem Touristen-Schuppen schlechthin anfange. Aber das Essen schmeckt tatsächlich sehr gut und nicht überall hat man die Chance Kudu-Haxe oder Zebra zu probieren, vor allem nicht, wenn man selbst kocht und nicht in den teuren Lodges ist.
    – Restaurant, dessen Namen ich leider vergessen habe: Independence Ave in die Post St Mall (Fußgängerzone) abbiegen. Nach wenigen Metern auf der linken Seite unter einem Haus durch in den Innenhof. Super Springbock-Salat!
    – Craft Café im Craft Center
    – Goethe Café im Goethe-Zentrum, leckerer Mittagstisch, hier befindet sich in der Regel nur Praktikant*innen, FSJler*innen, Student*innen, Schüler*innen, Deutschnamibier*innen und Menschen die einen Deutschkurs oder Afrikaans-Kurs besuchen. Am besten schnell mit jemanden ins Gespräch kommen, eventuell Menschen kennen lernen, die einem Reisetipps geben (auch Insider-Reisetipps) oder Freunde auf einer Farm irgendwo in Namibia haben (oder vielleicht auch selbst dort wohnen). So könnte man auch an eine günstige oder kostenlose Übernachtung irgendwo in Namibia kommen. Vielleicht wird man aber auch von jemandem zum braaien (grillen) eingeladen.

    Essen allgemein:
    In wahrscheinlich keinem Land auf der Welt habe ich so viel Fleisch gegessen. Das Fleisch schmeckt in der Regel um Welten besser als in Deutschland. Die Farmen halten die Tiere auf weitläufigen Weiden, vielleicht ist das der Grund, warum es besser schmeckt. Vegetarier haben es eher schwer in Namibia und müssen oftmals westlich essen.
    – Braai: Namibische Grillabende auf Kameldornbaumholz. Die Braai-Spezialität schlechthin ist Boeraewors, es kommen aber auch Rind, Lamm, Ziege, Kudu, Springbock, … auf den Grill. Das Fleisch gibt es in den meisten Metzgereien. Das Holz gibt es im Supermarkt oder an der Tanke. Dazu genießt man einen Rock Shandy, Bier oder Cider.
    – Mopane Raupe (Omagungu). Straßenstände, die Essen verkaufen gibt es nicht viele. Vielleicht hat man Glück einen der wenigen Straßenstände zu finden, die Mopane Raupe anbieten oder man fragt beim Tagesausflug in Katututa danach.
    – Biltong und Droewors, eigentlich nur Trockenfleisch (Rind, Springbock, Kudu, etc.). Perfekt für jeden Tagesausflug und als Reise-Snack im Auto. Gibt es in jedem Supermarkt.
    – Mealie-Pap: Vegetarisch und lecker. Eine Beilage aus Maisgries.

    Swakopund:
    – Kleine Innenstadt, aber schöner als Windhoek. Einige schöne Gebäude. Die schönsten Gebäude sind schnell zu Fuß abgeklappert.
    – Ich war dort in einigen Restaurants, bis auf zwei, würde ich keines empfehlen. Jetty 1905 und Tiger Reef Beach Bar and Grill, für Fisch und Garnelen. Wer glaubt in Swakopmund viele Fischrestaurants zu finden, täuscht sich leider.
    – Ausflüge: Quad Tour und Sandboarding in der Wüste Namib. Wüstenwanderung mit einem Guide. Es ist schon erstaunlich, wie viele Schlangen und Skopione ein Guide unter dem Wüstensand findet.

    Walvis Bay (nur ein Katzensprung von Swakopmund entfernt (Tagesausflug):
    – Bird Sanctuary für einen kurzen Stopp: Viele Flamingos und ein paar Pelikane
    – Kanu oder Kayak fahren in der Bucht von Walvis Bay. Dabei Robben und Pelikanen ganz Nahe kommen und mit etwas Glück Flamingos und Delfine sehen. Den schwarz-weißen Leuchtturm bestaunen.

    Etosha: Ergänzen würde ich noch: Abends auf dem Zeltplatz nach Erdhörnchen Ausschau halten. So nah kommt man den Tieren nie wieder.

    Den Caprivi-Streifen würde ich auch bis zu den Vic Falls fahren. Im Caprivi-Zipfel lohnen sich die recht untourisstischen Parks: Mayuni Conservancy, Mudumu NP und Nkasa Rupara NP. Alle drei an einem Tag möglich.

    Düne 45 und Deadvlei, die Oase Sossusvlei ist eher enttäuschend. Eventuell ist im Oktober eh kein Wasser drin.

    Fishriver Canyon: Wanderung im zweitgrößten Canyon der Welt. Mehrtageswanderung! Eventuell ist es im Oktober schon zu heiß.

    Lüderitz mit der Geisterstadt Kolmanskop (okay, aber kein Highlight).

    Namib Rand Nature Reserve mit Wanderung. Zum Beispiel Tok Tokkie Trail (es reicht ein Tag), am besten mit Guide, wegen den Schlangen in den Gräsern.

    Naukluftberge zum Wandern, ohne Guide. Zum Beispiel Oilve Trail oder den Waterkloof Trail – Badesachen mitnehmen! 17 km, Tageswanderung.

    Harnas Wildlife Foundation Namibia. Farm mit Wildschutzgebiet. Organisation mit Tierwaisenhaus und Tierkrankenhaus für Tiere, die von Menschen illegal gehalten wurden und für verletzte Tiere.

    Spitzkoppe. Die Felsen um die Spitzkoppe herum entdecken, die eine oder andere Höhlenmalerei finden. Auch eine Teilbesteigung der Spitzkoppe ist möglich. Ich weiß nicht, ob man sie ohne Guide auch ganz besteigen kann. Der Zeltplatz und der Sonnenuntergang sind der Hammer. Eine natürliche Badestelle ist hinter dem Zeltplatz im Felsen. Einfach hoch klettern.

    Skelettküste mit Cape Cross. Augen auf und Nase zu, es stinkt nach Urin, Kot oder Kadavern. Atemberaubend, die größte Robbenkolonie der Welt zu sehen. Ein Euro in die Wortspielkasse ;-)

    Waterberg- wunderschöne Aussicht vom Plateau. Im Nationalpark wandern. Wunderschöne Felsen und recht untouristisch.

    Zudem sollte man ein Himbadorf und ein Damaradorf besuchen. In der Spitzkoppe-Bar lebte damals auch ein Damara. Er hat uns die Klicklaute in ihrer Sprache beigebracht. Das war sehr interessant. Vielleicht lebt er noch immer dort.

    So das war extrem viel, ich weiß. Aber ihr habt mir auch sehr bei der Recherche für unsere Sulawesi-Reise geholfen. Wir hatten auf Sulawesi übrigens eine wunderschöne Hochzeitsreise. Leider gab es im Juli Strömungen, die extrem viel Müll nach Bunaken gebracht haben. Wir mussten in Plastik tauchen. Die Einheimischen sagten auch, dass sie das noch nie so gesehen haben. Aber ansonsten war es sehr toll. Togeans, die Nationalparks, die Vulkanbesteigungen, die Wanderungen um Rantepao. Danke für eure vielen Infos und dass ihr so zwei super sympatische Reiseblogger seid.

    Liebe Grüße
    Patrick

    Antworten
    • 2. Oktober 2018 um 10:47
      Permalink

      WIE ABGEFAHREN!
      Danke, tausend tausend Dank dir für die Mühe und die Tipps!!!
      Wahahaha das wird so geil!

      Und Wahnsinn mit Sulawesi und dem Plastik… das ist so krass… habt ihr Bilder davon zufällig?
      Falls ja, gern an mail@geh-mal-reisen.de schicken, das würden wir gern mal sehen…

      Abgesehen davon freut es uns, dass wir mit unseren Tipps weiterhelfen konnten – und das bei einer Hochzeitsreise! Hammer! :D

      Antworten
  • 30. September 2018 um 9:41
    Permalink

    Hallo Ania, Hallo Daniel!

    Wir waren im November 2017 für 3,5 Wochen in Namibia unterwegs.
    Wir haben die Reise selber geplant und waren mit dem 4×4 Mietwagen unterwegs und sind knapp 6000 km gefahren 😂 es war ein unvergessliches Erlebnis an welches ich immer wieder gerne zurück denke und für meine „Weltreiseeltern“ ein weiterer Traum den sie sich erfüllen konnten!
    Ich hätte ein paar Tipps, die euch vielleicht in eurer Planung weiter helfen.
    Oben hat ja schon jemand die Geisterstadt „Kolmannskuppe“ erwähnt. Wir waren erst für die Führung um 11 Uhr vor Ort. Die Führung dauert etwas länger als eine Stunde und die Stadt schließt um 13 Uhr. So hatten wir sehr wenig Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und Fotos zu machen. Ich würde empfehlen schon für die Führung um 9 Uhr dort zu sein. Ich habe allerdings auch gelesen, dass man mit Fotopermit länger bleiben darf, bin mir da allerdings nicht sicher.
    Sehr beeindruckt war ich von der Robbenkolonie am Cape Cross. So viele Tausend Robben auf einem Haufen… wirklich Wahnsinn. Zu eurer Zeit müssten die Robben auch Nachwuchs haben (nichts für schwache Nerven, da auch viele tote Babys).
    Falls ihr hoch bis Epupa an die Grenze zu Angola fahrt, kann ich euch das Epupacamp empfehlen. Sehr schöner Campingplatz direkt am Fluss.
    https://www.epupa.com.na/
    Für uns ging es danach nach Etosha. Wie oben schon erwähnt, hat uns auch das Okaukuejo Camp am besten gefallen. Hier gibt es ein riesiges Wasserloch und wir haben bis in die Nacht hinein sehr viele verschiedene Tiere beobachten können. Hier haben wir uns ein Haus direkt am Wasserloch gegönnt und waren absolut begeistert.
    Schon beim Aufstehen konnte ich vom Balkon die Giraffen und Elefanten sehen. 😀 ein Traum! Um Okaukuejo herum haben wir definitiv auch die meisten Tiersichtungen gehabt. Hier soll die Wahrscheinlichkeit Löwen zu sehen auch am größten sein. Wir haben am ersten Wasserloch direkt welche gesehen und unglaubliche Mengen an Elefanten. Einfach super! Die anderen Camps (Halali und Namutoni) waren OK, haben uns aber nicht so umgehauen. Ich würde euch empfehlen unbedingt ausreichend Vorräte mitzunehmen, da man in den Shopps dort kaum was kaufen kann. Nochmal genau nachlesen, man darf nicht alles mit in den Park nehmen. Kontrollen waren relativ streng. Und die beiden von „life to go“ müssten auch ihre Drohne am Eingang abgeben. Also Vorsicht mit Lenny!
    Falls ihr da in der Nähe vorbei kommt, würde ich euch gerne noch die „Lodge Namib´s Valley of Thousand Hills“ empfehlen. Hier gibt es auch einige Stellplätze für Camper, einen unbeschreiblichen, nicht von dieser Welt Blick, einen phantastischen Sonnenuntergang und absolut super Essen. Allerdings keinen Stromanschluss 😀
    https://www.namibsvalley.com/
    Zu guter Letzt noch was zum Thema Malaria und Moskitos. Ich persönlich habe auf Anraten meines Hausarztes (der selber schon in Namibia war) Malerone genommen, allerdings erst vor Epupa und Etosha und nur weil ich super empfindlich, im Hinblick auf Stiche bin. Meine Eltern haben beide drauf verzichtet, da zu dieser Zeit kaum, bis gar keine Moskitos unterwegs waren. Kommt aber immer auf die Wettersituation an. Wir haben Leute getroffen, die wären 2 Wochen vorher (nach ersten Regenfällen in Etosha) fast von Moskitos aufgefressen worden.
    Wie oben auch schonmal erwähnt, sollte man sich nicht zu viele Kilometer am Tag vornehmen. Wir haben immer sehr kurze Etappen gehabt und uns ein wenig geärgert, dass wir nicht anders geplant haben. Wir hatten keinerlei Probleme mit den Straßen, keinen Platten und haben uns das fahren im Allgemeinen viel schlimmer vorgestellt. Wir sind überwiegend nur Piste gefahren und hätten im Endeffekt gerne am Tag einige Kilometer mehr gefahren und wären dafür gerne mal 2 Nächte in einer Unterkunft geblieben. So konnten wir meistens die Angebote in den Unterkünften (wie Safari am Morgen oder Abend etc.) nicht nutzen. In vielen super tollen Lodges wären wir gerne länger geblieben. Ihr seid da sicher flexibler, da ihr euer Bett dabei und mehr Zeit habt!
    Im Video fragt ihr wegen der Reservierung der Übernachtungsmöglichkeiten. Bei uns war es so, dass wir im Vorfeld ganz große Probleme hatten Unterkünfte zu buchen. Teilweise war schon alles ausgebucht und wir mussten über internationale Plattformen buchen um überhaupt noch etwas zu bekommen.
    Vor Ort waren wir dann allerdings sehr häufig ganz alleine in einer Unterkunft und ausgebucht war da sehr wenig! Campingplätze die mir aufgefallen sind, waren meistens gut besucht aber nicht voll! Ich könnte mir Vorstellen, dass an den Haupt Touristen Spots sicher mehr Betrieb ist. Mit mehr Betrieb würde ich in Sossusvlei und im Etosha rechnen und wahrscheinlich auch in der Nähe der größeren Städte. Also hier vielleicht vorbuchen??
    So das war aber jetzt doch viel! Ich wünsche euch eine unvergesslich schöne Reise und bin ein bisschen neidisch auf die Zeit die ihr habt! Ich freue mich schon auf eure Vloggs!
    Liebe Grüße Steffi 👋🏻

    Antworten
    • 2. Oktober 2018 um 10:53
      Permalink

      Geil, geil, geil.
      DANKE!!! Lesen wir uns gleich in Ruhe durch, sammeln gerade die ganzen Tipps im Dokument und schreiben sie dann raus, hammer!! DANKE!!

      Antworten
  • 1. Oktober 2018 um 5:51
    Permalink

    Hallo ihr beiden!

    Schön dass ihr Namibia bereist … landschaftlich wirklich ein äußerst beeindruckendes Land, hat uns wirklich gut gefallen. Bevor ich hier in die Kommentare unsere Tipps packe, schaut einfach mal hier vorbei, da haben wir alles aufgeschrieben was es wichtiges zu sagen gibt: https://wetourtheworld.com/category/namibia/

    Liebe Grüße,
    Bianca & Tom

    Antworten
  • 1. Oktober 2018 um 7:10
    Permalink

    Guten Morgen ihr 2!

    Da ich selbst 2011 in Namibia war, hier noch mehr Tipps:
    Fish River Canyon wurde noch nicht genannt… immerhin nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt :-) Sollte man sich nicht entgehen lassen.

    Wenn ihr auf Süßes steht, unbedingt die Solitaire Bakery besuchen. Hier gibt es den besten Apfelkuchen in ganz Namibia. Das Gelände ist auch sehr interessant, viele alte Autowracks sind zu bestaunen.

    Wenn euch ein Wildlife Projekt interessiert, ca. 300 km westlich von Windhoek liegt die Harnas Farm. Hier kann man als Volunteer mithelfen, ich weiss allerdings nicht, ob man dafür anmelden muss. Hab bisher nur Berichte darüber gesehen, aber wann kommt man sonst mal so nah an Zebra, Gepard und Co. ran?!

    Antworten
    • 2. Oktober 2018 um 10:38
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      Vielen Dank für die Tipps, gerade das mit dem Süßen kommt uns ganz gelegen! :D
      Danke, ist alles notiert!!

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  • 1. Oktober 2018 um 7:38
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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe von meiner Schwester von euch erfahren, die euren Blog bereits lange verfolgt und sehr begeistert ist :)
    Jetzt, da das Thema Namibia aufkam, hat sie mich auf euch aufmerksam gemacht und meinte, ich könnte ja auch einige Tipps abgeben – na klaro!
    Ich habe gerade ein Jahr in Namibia, genauer gesagt in Omaruru (Erongo Region) gelebt und gearbeitet, und bin vor einigen Wochen wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Ich kann euch sagen: Ihr begebt euch in ein wunderschönes Land, in dem ihr sicherlich eine zweite (oder dritte,…) Heimat finden werdet!

    Ok, aber jetzt leg ich mal los:

    Windhoek
    Als Unterkunft würde ich das „Backpackers Unite“ empfehlen, die haben einige Camper/Zeltstellplätze, gutes Frühstück und sind supernett und zentral gelegen. Wir waren immer dort, wenn’s nicht schon ausgebucht war. Sollte das der Fall sein, kann ich die „CardboardBox“ oder das „Paradise Garden Backpackers“ empfehlen, weiß allerdings gerade nicht wir das da mit campen aussieht.
    Wenn ihr in Windhoek seid, solltet ihr unbedingt ins CraftCenter gehen, da gibt es nicht nur schönes Handwerk (leider kann man dort nicht feilschen) sondern auch superleckeres Essen – ich kann das Müsli mit Obst empfehlen ;)
    Ansonsten solltet ihr dem direkt nebenan liegenden Warehouse abends einen Besuch abstatten. In der Bar gibt es am Wochenende Livemusik und auch unter der Woche Programm, wie Karaoke Abende usw. Dort mischen sich die Windhoeker Einheimischen mit Studenten, Touristen haben wir nur selten getroffen.
    Auch interessant ist das Independence Memorial, ein schrecklich hässlicher Bau auf dem Hügel neben der Christuskirche. Es beherbergt eine Dachterrasse mit tollem Blick über Windhoek sowie das Independence Museum, das einen – ich sage mal interessanten – Blick in die Geschichte des Landes ermöglicht. Man lernt dort einiges, sollte sich jedoch kritisch mit den Daratellungsweisen usw. beschäftigen!
    Katutura wurde euch ja schon empfohlen, ich kann da noch einen Tipp geben: „Katutours“. Dieses „Ein-Frau-Unternehmen“ wurde von Anna, einer Windhoekerin, gegründet und wird von ihr geleitet, was in Namibia etwas besonderes ist. Lernt man Anna kennen, merkt man, dass ihre starke und unbeirrbare Art ihr dabei hilft, als Frau ein eigenes Unternehmen zu führen! Sie nimmt ihre Besucher mit auf eine interessante und – durch ihr Wissen und ihre (politischen) Kommentare – unvergessliche FAHRRAD-Tour durch Katutura. Kann ich nur empfehlen, ihr lernt nicht nur einiges, sondern unterstützt auch Frauen-Power ;) Die Tour ist allerdings mit N$750 (ca. 50€) ziemlich teuer. Sie bringt die Besucher dann auch zum Kapana Market, der hier ebenfalls schon mehrfach erwähnt wurde.
    Für einen Sundowner kann ich die „Wine Bar“ empfehlen. Etwas schicker, mit einem schönen Blick über die Stadt.
    Ansonsten beim Essen: Es gibt in Windhoek zahlreiche Möglichkeiten, zu essen: Hört auf Tipps vor Ort – und falls ihr mal gar nichts finden solltet, dann fahrt nach „Klein Windhoek“, da gibt es um Notfall immer etwas.
    Fortbewegung in Windhoek, wie schon einmal gesagt wurde, am besten mit den Taxen – das ist zwar eventuell etwas stressig, aber in Windhoek selbst zu fahren, ist auch nicht weniger stressig ;) Innenstadtfahrten bzw. Kurzstrecken kosten N$ 10 und etwas weitere Strecken innerhalb der Stadt N$ 20 – abends/nachts ruft ihr euch am besten ein Taxi mit „Dial a Cab“, etwas teurer, aber sicher!
    Wenn ihr euer Auto abstellt, ist dort eigentlich immer ein Sicherheitsmann, der verspricht darauf aufzupassen. Dem könnt ihr, nach eurer Rückkehr zum Auto, so N$10 geben. Ihr solltet das Auto (logischerweise) nicht vollgepackt irgendwo hinstellen – also in Windhoek vielleicht wirklich lieber das Taxi.

    Weiter geht’s nach Norden:

    Okahandja
    Eher eine Durchreisestadt, der Holzmarkt ist allerdings sehr empfehlenswert. Hier darf, anders als in Windhoek im Crafts Center, gefeilscht werden :) Faustregel: Die Händler fangen immer beim Doppelten Preis an, also mindestens auf 50% runterhandeln. Kennt ihr aber ja wahrscheinlich ;)
    Wenn man von Windhoek kommt, sieht man den Holzmarkt am Ortseingang auf der rechten Seite.

    Swakopmund

    Als Unterkunft kann ich nur wärmstens das „Skeleton Beach Backpackers“ empfehlen (gleicher Besitzer wie das „Unite“ in WHK), Stellplätze für Camper, super Frühstück, sehr erschwinglich und 2min vom Strand entfernt. Man läuft 20min am Strand in die Stadt und kann so das Auto stehen lassen :) Durch die Feuchtigkeit wird es in Swakop besonders Nachts oft ziemlich kalt, also warm anziehen.
    In Swakop könnt ihr Stunden auf dem CraftsMarket am Hafen, hinter dem „Strand Hotel“ verbringen – hier wird gefeilscht bis zum Gehtnichtmehr. Und falls ihr Louis trefft, grüßt ihn von mir!
    Ansonsten besticht Swakop eher weniger mit seinem, eher grauen, Stadtkern, sondern durch seine Lage zwischen Ozean und Namib Wüste. Für einen Sundowner die Straße nach Walvis Bay aus der Stadt heraus fahren und dann irgendwann links auf einen „Parkplatz“ vor den Dünen fahren (vielleicht erkennbar an der fest installierten Mülltonne). Rauf auf die Düne und den Sonnenuntergang (wenn es keinen Nebel gibt) da genießen, wo Wüste und Ozean sich berühren.
    Bezüglich einkaufen: Swakopmund hat Windhoek ebenbürtige, wenn nicht sogar überlegene, Einkaufsmöglichkeiten. Seien es Lebensmittel oder Kleidung, Bücher…
    Essen kann man sehr gut bei „bojos“ (Nähe Leuchtturm) oder gut im „Village Cafè“ (welches meiner Meinung nach allerdings etwas überhöht wird).
    Ansonsten muss man sagen, das Swakopmund eine sehr westliche Stadt ist und hauptsächlich durch das Meer und die Namib besticht.

    Wieder nach Süden:

    Kuiseb Canyon

    Eine erstaunliche Landschaft, besonders wenn man zuvor das Buch „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ gelesen hat. Eine der Höhlen, in denen sich die beiden Geologen und Autoren des Buches mehrere Jahre versteckt hielten, kann man noch besuchen: den „Karpfenkliff“. Das Buch ist sehr lesenswert!

    Soussusvlei

    Hier möglichst im Park übernachten, damit ihr morgens keine lange Anreis habt. Mein Tipp: NICHT auf die Dune 45 wandern, damit verschwendet ihr Zeit und Energie. Fahrt bis zum Dead Vlei und wandert auf den „Big Daddy“ (auf dem Weg zum Dead Vlei links auf die höchste Düne rauf). Der Weg lohnt sich, denn von Oben ist es wunderschön! Danach runter ins Dead Vlei und quer durch wieder zurück zum Ausgangspunkt. Tipp – auf dicken Socken läuft es auch im Sand besser, die Schuhe füllen sich nur und sind dann schwer wie Blei ;)

    Sesriem Canyon

    Direkt am Ausgang des Gates von Soussousvlei liegt der kleine, aber feine Sesriem Canyon. Geologisch sehr interessant und nicht zu anstrengend, nach den Strapazen des Tages ;)

    Namib Naukluft Park

    Eine wunderschöne Gegend, in der ich leider keine längere Zeit war, aber dort lässt sich bestimmt allerlei erleben. Man sieht dort jedenfalls große Herden an Oryx, dem namibischen Nationaltier. Falls ihr wandern gehen wollt: Der Namib Naukluft Park hat eine sehr große Leopardenpopulation, also bitte Vorsicht! Das wird euch aber bestimmt (hoffentlich) nochmal irgendjemand sagen ;)

    Fishriver Canyon

    Dorthin habe ich es leider nie geschafft, aber wirklich lohnenswert ist die (mehrtägige) Wanderung IM Canyon, die allerdings nur vor der Regenzeit erlaubt ist.

    Lüderitz

    Was sich auf jeden Fall lohnt, ist ein Besuch im Sperrgebiet, in der Geisterstadt Kolmanskop! Wunderschön und perfekt zum Bilder machen ;)

    Sprung zurück nach Zentralnamibia, nördlich von Okahandja und Swakopmund:

    Spitzkoppe

    Da müsst ihr hin!! Dort darf bitte kein Weg vorbeiführen :) Der Campingplatz an sich ist schon wunderschön und das Gelände bietet einfach superschöne Klettermöglichkeiten. Auf die Koppe selbst kommt man nur mit einem Guide, was sich sicherlich lohnen würde. Aber auch auf eigene Faust kommt man hier ganz schön hoch, wie sind auf das Felsmassiv neben der Spitzkoppe geklettert – die Steine sind einfach perfekt dafür ;) Einen Abstecher zum Steinbogen nicht vergessen: Sicherlich eines der meist-fotographierten Motive Namibias. Und der Sternenhimmel!!! Aber den solltet ihr euch sowieso überall anschauen, egal wo ihr seid – besonders in der Wüste :)

    Brandberg

    Die „White Lady of Brandberg“ – eigentlich ein Mister – ist einen Besuch wert, man sollte allerdings nicht zu viel erwarten. Die geführte Wanderung durch das Massiv ist allerdings auf jeden Fall lohnenswert. Man kann auch 3-Tages Wanderungen auf den höchsten Berg des Massive unternehmen, da würde ich meine Kraft allerdings eher an der Spitzkoppe investieren ;)

    Erongo Region

    Meine zweite Heimat und deshalb erwähnenswert ;) Das Erongo mag unspektakulär erscheinen, jedoch macht gerade dies seine Charme aus! Im Erongo würde ich das „Living Museum of the San People“ besuchen, dort bekommt ihr einen Einblick in das Leben der Bushmen und in die wunderschöne Kulisse des Erongo. Ansonsten ist das wunderschöne „Gebirge“ eher einsam und verlassen, abgesehen von den Leoparden vielleicht ;) UND den zahlreichen Camps und Farmen, deren Tore an der Gravel Road liegen.
    Hier zu bleiben lohnt sich allerdings bestenfalls, wenn man Ruhe und Erholung zwischendurch braucht – die Gegend hat nämlich leider echt nicht viel zu bieten.

    Omaruru

    Die kleine Perle am Rande des Erongo Gebirge, Transitstadt zwischen Karibib und Otjiwarongo. Hier gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten, um Proviant oder Campingzubehör aufzustocken. Außerdem beherbergt Omaruru zwei der wenigen Weinkellereien des Landes. Die „Erongo Mountain Winery“ hat beispielsweise einen Wein aus wilden Orangen… allgemein werden hier regionale Zutaten verwendet. Deshalb auch nur eine kleine Auswahl.
    Ansonsten empfiehlt sich für eine Mahlzeit das „Kashana“ mit seinem schönen Innenhof oder das „Pharmacy Café“ (heißt eigentlich anders, liegt aber hinter der Pharmacy). Holzkunstwerk kann man bei Tikoloshe am Ortseingang erwerben, relativ teuer, aber sehr schön ;)
    Nicht legal, aber möglich ist die Besteigung der „Kuppe“, dem Wahrzeichen von Omaruru. Nicht legal, da das Land einem Farmer gehört – möglich, wenn man es einfach trotzdem macht. Allerdings muss man dafür jemanden vor Ort um Hilfe fragen, wenn man sich nicht auskennt, um den richtigen Weg zur Kuppe zu finden. Ist man erstmal da, lautet das Motto: Stets nach oben, einen Weg gibt es nicht ;)
    Ja, und das war’s eigentlich auch schon in Omaruru.

    Von Omaruru aus kommt man gut ins Game Reserve „Erindi“. Wenn ihr aber sowieso nach Etosha wollt, könnt ihr das getrost links liegen lassen!

    Nach Norden:

    Waterberg (bei Otjiwarongo)

    Was ihr AUF KEINEN FALL links liegen lassen solltet, ist der Waterberg. Er ist einer meiner Lieblingsorte in ganz Namibia! NWR betreibt einen Campingplatz direkt unterhalb der Steilkante, von dort kann man in 30min auf das Plateau steigen – das solltet ihr unbedingt (mindestens) einmal machen! Oben kann man umherstreifen und sich ein schönes Plätzchen suchen. Logischerweise nicht über die Zähne klettern, falls man außenrumgeht geht (was bringt dieser Zaun?) dann bedenken, dass es auf dem Waterberg sowohl Büffel als auch Rhinos gibt. Und die stehen unter Artenschutz!
    Was ich leider nicht geschafft habe, aber unbedingt machen wollte/will, ist einen viertägige Wanderung über das Plateau. Man übernachtet in Schutzhütten und kann so mehrere Tage in dieser wunderschönen Landschaft verbringen.
    Nur am Rande: Wenn man von Waterberg auf die Kalahari schaut, bekommt der Begriff „Weite“ noch einmal eine ganz neue Bedeutung.

    Etosha

    Ein sehr empfehlenswerte Camp ausserhalb des Parks ist das „Etosha Safari Camp“ oder das „Etosha Village“. Je näher am Gate, desto früher kann man morgens dort sein! Je früher desto besser, denn ab Mittag ist eher tote Hose und man braucht etwas mehr Glück. Vor der Regenzeit sieht man mehr Tiere an den Wasserlöchern!
    Auf jeden Fall die, bereits empfohlene, Karte zur Orientierung und Tierbestimmung in einem der Orte im Park kaufen.
    Nicht entgehen lassen solltet ihr euch auf jeden Fall einen Abstecher in die Salzpfanne – es ist beeindruckend!
    Ansonsten: Langsam fahren und nur in abgesperrten Bereichen aussteigen.

    Caprivi Streifen

    Das bereits empfohlene Camp „Ngepi“ in Divundu kann ich nur empfehlen. Es liegt wunderschön am Kavango und wenn man einen Stellplatz am Fluss hat, hört und sieht man die Hippos einige Meter entfernt planschen. Das Camp hat einen vergitterten Fluss-Pool, eine gesellige Bar, ein wunderschönes Ambiente und supercoole Sanitäranlagen – lässt euch überraschen, ich sage nur: Ihr werdet ungewöhnlich viel Zeit dort verbringen ;)

    Ein Hinweis zum Caprivi Strip: In Großstädten wie Rundu einkaufen und nicht vergessen, zu tanken. Die Einkaufsmöglichkeiten sind in den kleineren Städten/Dörfern wie zB Divundu sehr eingeschränkt.

    Wenn ihr schon im Caprivi Strip seid, würde ich euch empfehlen, über die Grenze (frische Lebensmittel vorher verbrauchen, sonst werden die einkassiert) nach Kasane in Botswana weiterzufahren. Es lohnt sich schon alleine aufgrund der Elefantenherden am Straßenrand nach Botswana zu reisen ;) Von Kasane aus kann man gut Tagesausflüge zu den Victoria Falls (von Simbabwe aus sind sie definitiv besser zu begutachten) und den „Chobe National Park“ unternehmen. Das Okavango Delta ist auch einmalig, dafür muss man allerdings einmal quer durchs Land reisen. Botswana hat noch viel mehr schöne Orte, aber es soll ja um Namibia gehen…

    Ich bin mir bewusst, dass ich hier gerade übertrieben viel aufgeschrieben habe, habe allerdings trotzdem das Gefühl, lange nicht alles gesagt zu haben.

    Vielleicht noch einige allgemeine Tipps:

    Buchempfehlungen:
    Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste
    Kind Nr. 95
    Die Hottentottenwerft
    Über den Sambesi und quer durchs südliche Afrika (vielleicht wär der Titel auch anders, der ist einfach viel zu lang ;))

    Allgemeine Tipps:
    Keine zu langen Strecken planen, Namibia ist groß!
    Vorsichtig fahren, denn es können jeder Zeit Tiere auf die Straße rennen
    Andere Autofahrer sind ebenfalls eine ernstzunehmende Gefahr, besonders bei Überholmanövern
    Nicht in der Dunkelheit fahren, wenn vermeidbar!
    Vorsicht auf den Strecken Walvis Bay -Swakopmund und Windhoek – Otjiwarongo, hier finden häufiger illegale Rennen statt, weshalb diese Stecken als die gefährlichsten Namibia gelten
    Auf Gravel Roads generell Tempo 80 als Richtlinie
    Immer ein Ersatzrad dabei haben und falls es benutz wurde an der nächsten Tankstelle ein neues besorgen
    Bedenken: In vielen Teilen Namibia habt ihr kein Netz!
    A propos Netz: Das Malariagebiet beginnt bei Otjiwarongo und zieht sich von dort in den Norden, Moskitonetz und Malariaprophylaxe nicht vergessen
    Haaröl für strapazierte Haare
    Lange Hosen, bzw. länger als Knie bei Frauen – dies ist ein Hinweis, den ich gerne mitgebe, ob ihr ihn beherzigt, ist eure Sache: In Namibia gelten, im Gegensatz zur westlichen Welt, kulturell bedingt nicht die Brüste, sondern die Beine als sexuell anzüglich. Deshalb empfehle ich, einerseits um sich selbst wohler zu fühlen und zweitens um nicht als Voll-Tourist rüberzukommen, längere bzw lange dünne Hosen zu tragen. Finde ich persönlich auch angenehmer, gerade wenn es heiß ist ;)
    Sandalen mit fester Sohle gegen Dornen und giftige Tiere, feste Schuhe zum Klettern und Laufen
    Wenn euch am Straßenrand jemand zum anhalten bringen will, dann haltet nicht an – es sei denn, es ist offensichtlich etwas passiert. Ansonsten ruft, wenn ihr Netz habt, die Polizei zur Hilfe und gebt eine Ortsangabe an – falls derjenige am Straßenrand wirklich Hilfe gebraucht hat, wird die Polizei helfen, wenn derjenige keine Hilfe braucht, dann habt ihr euch nicht in Gefahr gebracht ;)
    Vergesst nicht, Licht anzuschalten und auf Geschwindigkeitsbegrenzung zu achten, sonst müsst ihr eventuell viel Geld zahlen, wenn ihr in eine Polizeikontrolle geratet!
    Kauft in den großen Städten ein und stockt lieber zwischendurch auf :)
    Obst und Gemüse ist in Namibia relativ teuer, da das meiste aus Südafrika importiert wird. Fleisch ist hingegen ziemlich billig und auch gut, da die Tiere wild leben und je nach Popultionsstand von den Farmern geschossen werden. Am nachhaltigsten ist es also „Game“ zu kaufen – das kann alles sein: Giraffe, Kudu, Oryx, Zebra… was immer gerade geschossen wurde. Keine Massentierhaltung ;)
    Leider gibt es wenig Möglichkeit „traditionelle“ Gerichte in Restaurants zu essen… Das sind zum Beispiel Pap (Brei aus Maizemeal mit Wasser), Kapana (Fleisch mit Kapana Spice), Tomatensalat mit Zwiebel und Spice, einfach Fleisch mit Soup (Soße), Chakalaka (Gemüse mit Spice), Fat Cakes (wie Quarkbällchen nur anders ;)), Wild Melon und andere Früchte aus dem Bush und noch viel mehr… Da muss man Glück haben, bestimmt lernt ihr Einheimische kennen, die sicherlich gerne mal mit euch kochen ;)
    Ansonsten könnt ihr Gemüse und Fat Cakes an Straßenständen bedenkenlos kaufen… auch anderes Essen, aber gerade bei Fleisch sollte man individuell entscheiden, wie sehr man seinen Sinnen traut :)
    Leitungswasser kann man tatsächlich in manchen Orten (zB Omaruru) trinken, immer vorher eine vertrauenswürdige Person fragen. Im Zweifelsfall (und in WHK) lieber kaufen!
    Keine Ungedult, alles hat seine Zeit. Warten will gelernt sein, das kann ich euch sagen ;)
    Und last but not least: In Namibia we share!

    Jetzt habe ich wirklich viel geschrieben, wahrscheinlich wisst ihr die Hälfte davon schon, da ihr ja schon reiseerfahren seid ;) Ich kann euch nur sagen, dass ihr Namibia lieben werdet, das Land, die Natur, die Menschen und ihre Art zu leben!

    Ich wünsche euch eine wunderschöne Reise und wenn mir noch was einfällt… dann schreibe ich einfach noch eine ellenlange Nachricht ;)
    Liebe Grüße,
    Fabiola

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    • 2. Oktober 2018 um 10:38
      Permalink

      Wir rasten aus! Wie geil ist das denn!!!!
      Tausend tausend tausend Dank!!!
      Werden wir uns alles in Ruhe durchlesen, aufschreiben und beherzigen! Wir haben gesehen, dass du uns noch eine Mail geschickt hattest – der Oberhammer! Danke dir, Mail wird gleich beantwortet!

      DANKE!!

      Antworten
  • 1. Oktober 2018 um 15:50
    Permalink

    In Namibia könnt ihr euch recht günstig peaceful sleep kaufen. Das schützt vor Moskitos. Abgesehen von Malarone etc hilft auch Knobi abends zu essen. Das haben die Tourguides immer so gemacht und ich dann auch. :-)

    Ihr nehmt euren eigenen Schlafsack mit, oder? Guggt, dass er warm genug ist. Es gab Nächte, in denen ich total gefroren habe und in anderen hatte ich alles ausgezogen was geht, weil es so heiß war. :D Ansonsten auf keinen Fall eine Stirnlampe vergessen und abends vor Schlangen, Skorpionen und anderen Tieren aufpassen!

    Worüber ihr eine Story machen könnt:
    Habt ihr vor zu den Himbas zu gehen? Es gibt super Tourenanbieter. Meiner war es nicht… Ich fand es wie im Zoo. Va fand ich es schockierend, dass manche Westler die Kinder adoptieren, um ihnen ein besseres Leben zu bieten. Die Geschichte der Himbas und Horeros ist krass. Generell fand ich es krass, dass ich in der Schule nur gelernt hatte, dass es da mal eine deutsche Kolonie gab und jetzt auch noch Leute Deutsch sprechen. Was da wirklich vorging hatten wir nicht gelernt – dafür aber die größten Flüsse Afrikas auswendig gelernt…

    Geht ihr auch zum Okavango Delta? Oder nach Südafrika? Ich kann euch den Bus von Windhoek nach Kapstadt empfehlen. Bester Bus in meinem Leben gewesen! Die 22 Stunden sind verflogen und es war viel günstiger als zu fliegen.

    Irgendwo gibt es noch ein Gästehaus, welches Cheetahs aufzieht. Nix mit Tierquälerei oder so. Wenn ihr wollt, kann ich einen Freund nach Details fragen.

    Antworten
    • 2. Oktober 2018 um 10:37
      Permalink

      Hammer, danke danke für die Infos!!!

      Zu dem Volk der Himbas haben wir gestern noch eine Doku gesehen und uns schon gefragt, inwiefern das eine so coole Sache ist, daher gut, diese Seite zu hören! Und wegen der Kontaktdaten zu dem Gästehaus: Sehr gern!! Immer her damit!

      Antworten
    • 21. November 2018 um 11:42
      Permalink

      Wie heißt denn der Bus, mit dem man so gut von Windhoek nach Kapstadt fahren kann? :-)

      Antworten
  • 10. Oktober 2018 um 14:04
    Permalink

    Hallo ihr zwei!
    Ich war dieses Jahr auch in Namibia.Auch für mich war es das erste mal in Afrika.Ich kann euch sagen,es ist noch besser als in eurer Vorstellung.
    Was ich euch absolut empfehlen kann ist der Waterberg!Ich finde diese Region zählt noch zu den Geheimtipps,aber ich fand es dort großartig.Dort gibt es die Waterberg Plateau campsite.Sicherlich nicht die günstigste aber wirklich traumhaft schön.Dort kann man auch ein Rhino Tracking zu Fuß machen.Das war der absolute Wahnsinn und ich werde es niemals mehr vergessen.
    Ansonsten ist der Etosha natürlich ein „muss“.Da würde ich euch aber empfehlen außerhalb des Parkes zu campen und dann tagsüber in den Park rein zu fahren.Ich fand die Anlagen im Park viel zu groß und viel zu touristisch.Da gibt es außerhalb viel schönere.Ein Tipp zur Tierbeobachtung: Dort wo man das Eintrittsgeld zahlen muss liegt in einer dunklen Ecke ein Buch wo man eintragen/und nachlesen kann welche Tiere wann und wo gesichtet wurden.
    Festes Schuhwerk und genügen Speicherkarten für die Kamera nicht vergessen ;-)
    Viel Spaß und LG Sandy

    Antworten
    • 15. Oktober 2018 um 7:52
      Permalink

      Geil, tausend Dank für die Tipps! Vor allem so ein Rhino Tracking wäre der Oberwahnsinn!
      Daher: Danke danke danke!

      Antworten
  • 10. Oktober 2018 um 14:11
    Permalink

    Namibia ist ein Traum! Vieles wurde auch schon genannt. Deshalb hier nur noch ein paar wenige Anmerkungen:

    Einen Abstecher in die Kalahari solltet ihr unbedingt einplanen! Dort hat uns das Land sofort in seinen Bann gezogen.

    Wenn ihr mehr sehen wollt als ein paar Köcherbäume, lohnt sich der Besuch der Mesosaurus Fossil Site in der Nähe von Keetmanshoop. Hier gibt es einen sehr einfachen, abgelegenen Campingplatz mit fantastischer Aussicht.

    Zudem kann ich euch die D707 wärmstens empfehlen. Die Straße ist ein absolutes Muss, wenn ihr zwischen Aus und Sossousvlei unterwegs seid. Plant hierfür aber genug Zeit ein, die Piste war damals in keinem guten Zustand, dafür ist man quasi allein unterwegs. Von der D707 geht es auch ab zur Ranch Koiimasis mit ein paar wenigen, aber wunderschönen und gepflegten Campsites.

    Wozu wir leider keine Zeit hatten, es aber von anderen Reisenden empfohlen bekommen haben, ist die Living Desert Tour („Little Five“) ab Swakopmund. Wohl ein Grund mehr, Namibia bald wieder zu besuchen… ;-)

    Ich wünsche euch eine gute und unvergessliche Reise!

    Antworten
    • 15. Oktober 2018 um 7:50
      Permalink

      Perfekt, tausend Dank dir für die Tipps!! Mal sehen, ob wir was davon einbauen können! Mittlerweile haben wir das Gefühl, die Zeit wird nie im Leben reichen :D
      Wie wir es einfach nicht mehr erwarten können, der Wahnsinn!

      Antworten
  • 16. Oktober 2018 um 14:25
    Permalink

    Moin Ihr beiden,
    bin leider erst heute auf Eure Seite gestoßen (wegen einer Malaysia-Recherche) und sehe nun den Hinweis zu Namibia!
    Ganz kurz und auf die Schnelle – Etosha…na klar…der Hammer!
    Solltet Ihr im Süden den Fishriver Canyon besuchen – dann kann ich das Canyon Roadhouse (inkl. Campingmöglichkeit) empfehlen. Nette Leute / Location.
    Oh man…es kommen gerade Erinnerungen von vor zwei Jahren hoch.
    Namibia ist einfach ein beeindruckendes Land.
    Die Region Sesriem (mit Sossusvlei)….Wahnsinn.

    Bin „neidisch“ und wünsch Euch ganz viel Spass und eine tolle Zeit.

    Beste Grüße aus Hamburg.

    PS: in Swakopmund gibt’s einen Teeladen…wenn Ihr den aufsuchen solltet…grüßt die Betreiberin…sie kommt auch aus Hamburg! ;o)

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 11:50
    Permalink

    Hi ihr beiden,
    leider erst heute eure Seite entdeckt. Ihr seid wirklich goldig!!
    Falls ihr nochmal nach Windhoek kommt müsst ihr euch unbedingt die Arbeit von Wadadee Cares anschauen. Der Verein wird von der 23-jährigen (!) Aachnerin Lena geleitet und kümmert sich um die Kinder der Ärmsten in Katutura, dem ehemaligen Township von Windhoek. Vor allem um Waisenkinder, Kinder von Drogenabhängigen oder Prostituierten kümmern sich zur Zeit über 20 Voluntäre aus Deutschland, die nach Schule oder Studium für einige Monate nach Namibia kommen, um sich in verschiedenen Einrichtungen zu engagieren. Lena koordiniert diese Hilfe, sammelt Spenden und ist unermüdlich unterwegs. Nebenbei studiert sie „Soziale Arbeit“ in Windhoek. Sie selber lebt in Katutura und freut sich ganz sicher über euren Besuch.
    Hier ihr Kontakt:
    lena@wadadeecares.com
    Mobil: +264817311897
    #wadadeecares

    Euch wünsche ich noch eine tolle Zeit in Namibia und ganz viel Elefanten!!
    Ingo

    Antworten

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