Peru: Reisetipps und Insidertipps

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🇵🇪 Peru • Die richtige Reisevorbereitung 

 

Wenn man das erste Mal in Peru ist, erscheint eine individuelle Reise durch das Land gar nicht so einfach. Hat man sich aber erstmal ein wenig auf das Land eingelassen und weiß so langsam wie der Hase läuft, ist es gar nicht so schwer, wie vermutet.

Allerdings bewegt man sich aus unserer Sicht eingeschränkter als in Asien und die Organisation der Reise kostet teils einiges an Mühe – was ja nicht zwingend schlecht ist, sondern das Reisen ja auch ein Stück weit ausmacht.

Was du vor deiner Reise nach Peru alles wissen und vorbereiten solltest, erfährst du hier:

 

01. Braucht man ein Visum für Peru?

Mit einem deutschen Reisepass kannst du in Peru ohne Probleme mit einem Visa-On-Arrival einreisen. Sprich, du erhältst auf dem Flug oder am Flughafen einen Zettel zum ausfüllen, der bei der Passkontrolle abgestempelt und mit Datum versehen wird.
UPDATE 03/2017: Viele Reisende haben darüber berichtet, dass es den Zettel nicht mehr gibt und alles elektronisch abläuft: Man wird bei Ankunft ein wenig ausgefragt, es wird ins System eingetippt und erhält dann den Stempel in den Pass. An der Dauer des erlaubten Aufenthaltes hat sich aber nichts geändert: 

Ab dem Zeitpunkt hast du 90 Tage lang Zeit, durch ganz Peru zu reisen.

Hinweis:
Bei der Einreise kann allerdings ein Nachweis, über ein Weiterreiseticket verlangt werden. Falls du keins besitzt oder buchen möchtest, hilft dir hier der Service FlyOnward weiter. Dort kannst du im Vorfeld ein Flugticket mieten, alles ganz legal und legitim. :)

Außerdem gehört das Amazonasgebiet in Peru zu den Gelbfieber gefährdeten Regionen und es kann passieren, dass bei Ein- oder Ausreise aus Peru der Impfpass auf eine Gelbfieberimpfung kontrolliert wird.

 

02. Muss ich für eine Reise nach Peru Spanisch lernen?

Um in Peru von A nach B zu kommen und dich zu ernähren, brauchst du keine Spanischkenntnisse, bzw. es reichen Spanischkenntnisse, die du im Alltag in den ersten Tagen vor Ort lernst. Wir sind das beste Beispiel, dass es funktioniert!

Möchtest du mit Land und Leuten in Kontakt kommen, solltest du allerdings ein paar Spanischkenntnisse besitzen. Wir konnten leider nur mit wenigen Einheimischen Englisch sprechen und haben den Austausch sehr vermisst.

Es sprechen nicht viele Peruaner Englisch. Meist sind es die wohlhabenderen „Großstädter“, die Einheimischen, die im Tourismus arbeiten oder die Familien, in denen jemand im Tourismus arbeitet. Die wirklich interessanten Gesprächspartner wie der Bäcker nebenan, die nette Marktfrau, der Busfahrer oder dein Sitznachbar auf der acht Stunden Busfahrt werden aber mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Englisch sprechen oder verstehen.

 

03. Wann ist die beste Reisezeit für Peru?

Peru ist eines der Länder, von denen man nicht behaupten kann, dass es bestimmte Monate gibt, die perfekt für eine Reise durch das ganze Land sind. Je nach Region unterscheiden sich die besten Reisezeiten. Hier findest du eine grobe Übersicht zur Orientierung über die Reisezeiten für Peru insgesamt gesehen (erste Zeile) und dann unterteilt in Regionen/Aktivitäten, je nachdem, was du während deiner Reise vorhast!

Grün • gute Reisezeit | Gelb • nicht perfekt, aber auch noch okay | Rot • eher nicht geeignet

Peru: Beste Reisezeit, eine Übersicht

 

04. Welche Impfungen benötigt man für Peru?

• Standardimpfungen

Die Standardimpfungen einmal auffrischen, falls nötig.

 

• Reiseimpfungen für Peru

Als Reiseimpfungen werden empfohlen:

Hepatitis A (Entzündung der Leber, wird durch verunreinigtes Wasser/Lebensmittel übertragen, heilt in der Regel aus)

Hepatitis B (Entzündung der Leber, wird durch infiziertes Blut übertragen, kann chronisch werden)

Tollwut (Virusinfektion mit tödlichen Folgen, wird durch den Speichelkontakt infizierter Tiere übertragen. In Peru findet man Unmengen streunende Hunde, dass es hier nicht schaden kann, diese Impfung mitzunehmen)

Gelbfieber (Peru, besonders das Amazonasgebiet, gehört zu den Gelbfieber gefährdeten Gebieten. Es wird durch Mücken übertragen und greift vor allem die Leber an. Impfung kann außerdem Voraussetzung für die Ein- oder Ausreise sein.)

Typhus (fieberartige Erkrankung, wird durch verunreinigtes Wasser/Lebensmittel übertragen)

 

• Malaria, Dengue Fieber und Zika

In Peru, besonders in den tropischen Regionen im Amazonas, besteht die Gefahr mit den drei Krankheiten infiziert zu werden.

Da bisher für keine der drei Krankheiten ein Impfstoff zur Verfügung steht, gilt hier: Besonders abends lange Klamotten tragen! Und generell so wenig Stiche wie möglich zulassen.

Der Verlauf der Krankheiten ist sehr ähnlich. Starkes Fieber, Gliederschmerzen, etc.

Malaria Malaria wird von den Mücken in den Abendstunden übertragen. Für Malaria wurde uns empfohlen StandBy Tabletten einzupacken, die man bei Symptomen zu sich nimmt, wenn kein Arzt in Reichweite ist (auf einer langen Busfahrt, o.ä.). Die Tabletten „verschieben“ den Ausbruch der Krankheit quasi 24 Stunden nach hinten, bis dann ein Arzt helfen kann.

Dengue Dengue wird tagsüber übertragen und es gibt leider keine StandBy Tabletten. Hier hilft nur der rechtzeitige Gang zum Arzt.

Zika Zika ist bei rechtzeitiger Behandlung unangenehm, aber in den meisten Fällen nicht lebensbedrohlich. Allerdings ist der Zika Virus eine große Gefahr für ungeborene Kinder. Diese können mit Fehlbildungen und anderen Krankheiten auf die Welt kommen. Daher wird schwangeren Frauen und Frauen, die in absehbarer Zeit Kinder bekommen möchten, von Reisen in betroffene Regionen abgeraten.

Hilfreicher Link und detaillierte Infos: Auswärtiges Amt – Peru

 

05. Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung für Peru?

Ja. Eine extra Auslandskrankenversicherung ist generell auf Reisen außerhalb Europas zu empfehlen. Die Versicherung deckt die ärztlichen Kosten bei Verletzungen, Krankenhausaufenthalten oder Krankheiten im Ausland.

Dabei sollte man darauf achten, keine Versicherung mit Selbstbeteiligung, abzuschließen, da man sonst Kosten bis zu einer gewissen Grenze selbst tragen muss und die Versicherung erst darüber hinaus greift.

 

Möchtest du weniger als 56 Tage reisen?
Warum genau 56 Tage? Keine Ahnung, aber dies scheint die magische Grenze der Auslandskrankenversicherungen zu sein. Es gibt eine Reihe von Anbietern, die einem für ca. 10-20 Euro im Jahr kompletten Versicherungsschutz auf Reisen bis zu 56 Tagen geben. Ein Anbieter für diese Art von Auslandskrankenversicherungen ist zum Beispiel die Hanse Merkur mit folgendem Tarif*.

Möchtest du länger als 56 Tage reisen?
Wer länger als 56 Tage am Stück unterwegs ist, braucht eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung.

Wir haben eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung der Hanse Merkur* abgeschlossen und waren super zufrieden mit den Leistungen. Außerdem können wir auch die Auslandskrankenversicherung von STA-Travel* empfehlen. Beide kosten ca. 1,15€ pro Tag und können für Reisen bis 1 Jahr und länger abgeschlossen werden.

Auf unserem Blog haben wir außerdem einen ausführlichen Vergleich der besten Auslandskrankenversicherung für Langzeitreisende erstellt.

 

06. Was mache ich gegen Höhenkrankheit in Peru?

Bevor wir nach Peru gereist sind, haben wir mit Höhenkrankheit immer Bergsteiger mit vereisten Bärten im Schneesturm assoziiert, die sich gerade durch die letzte Etappe auf dem Weg zum Gipfel des 7.000er kämpfen. In Peru wurden wir aber eines besseren belehrt. Höhenkrankheit kann auch schon in einer ganz normalen Stadt auftreten, in der das Leben so läuft, wie überall auf der Welt.

Aber was ist Höhenkrankheit überhaupt? 
Reist man über 2.500 Meter wird die Luft langsam aber sicher um einiges dünner, als sie in unseren gewohnten Lagen ist. Das heißt, der Körper wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Die ersten Anzeichen, dass der Körper mit der Höhe noch nicht so klar kommt sind leichte Kopfschmerzen, Übelkeit, Trägheit und schwere Atmung und hoher Puls bei leichter Anstrengung. die der Körper dann

Die Anzeichen von Höhenkrankheit können schon ab 2.500 Metern einsetzen. Eine genaue Regel, ab wann man oder ob man die Symptome spürt, gibt es aber nicht. Jeder Körper reagiert auf die Höhe anders und kommt früher oder später an seine Grenzen.

Höhenkrankheit - Grafik

Wichtig ist, dass man die Anzeichen und die Höhenkrankheit nicht unterschätzt und seinem Körper Zeit gibt, sich zu akklimatisieren. Das heißt, wenn du in eine Bergregion in Peru reist, plane mindestens 1-2 Tage ein, um dich und deinen Körper an die Höhe zu gewöhnen. Außerdem ist es ratsam mit ein paar kleinen Akklimatisierungs-Wanderungen die nur 500-700 Meter höher gehen zu starten, bevor man sich hoch in die Berge wagt.

Die ersten Anzeichen der Höhenkrankheit sind überhaupt nicht schlimm und gelten eher als Warnsignal vom Körper, dass er noch ein wenig Zeit braucht. Auf diese Zeichen sollte man allerdings hören und nich einfach die nächsten 1.000 Meter hochsteigen, da man andernfalls bleibende körperliche Schäden herbeiführt oder im schlimmsten Fall an der Höhenkrankheit sterben kann, wenn die Arbeit der Lunge aussetzt (keine Panik bekommen, klingt nach Horror, ist aber jetzt nur der allerallerschlimmste Fall, wenn man wirklich alle Warnsignale des Körpers komplett ignoriert werden).

 

Tipp 1 • Anreise auf Gebiete über 2.500 Meter Höhe
Versuche, wenn zeitlich möglich, nicht vom Meereslevel in die Bergregion auf über 2.500 Meter zu fliegen. Auch wenn es länger dauert, nimm dir einen Bus. So gewöhnt sich der Körper schon auf der Fahrt ein wenig an die Höhe und dir wird es wesentlich besser gehen die ersten Tage.

Tipp 2 • Koka-Tee und Blätter
Wenn du in den Bergen bist, trinke Koka-Tee. Der Tee hilft und beruhigt den Körper und wird dir helfen, dich an die Höhe zu gewöhnen. Die Einheimischen selbst trinken ihn den ganzen Tag. Außerdem kannst du dir auf Wanderungen Koka-Blätter vom Markt besorgen. Auf denen kannst du während der Wanderung kauen und den Saft herausziehen, wenn du Anzeichen von Höhenkrankheit verspürst.

 

07. Wie komme ich in Peru kostenlos an Bargeld?

In Peru findet man eigentlich in jeder Stadt oder größerem Dorf problemlos einen Geldautomaten (ATM), um Bargeld abzuheben. Immer gut darauf achten, ob auf dem Automaten das Mastercard- oder Visa-Zeichen zu finden ist und am besten immer in einer großen Bank Geld abheben! Nicht an kleinen Geldautomaten, die irgendwo an der Straße stehen. Warum? Diese Automaten werden meist nicht überwacht und sind leichtes Ziel für Betrüger.

Bargeld vorab in Deutschland braucht man keins zu wechseln, da direkt am Flughafen die ersten Geldautomaten auf einen warten. Am besten hebt man in Peru seine Soles vor Ort mit einer Kreditkarte ab. So muss man nicht seine komplette Reisekasse mit sich führen und bangen, all sein Geld zu verlieren oder gestohlen zu bekommen.

Unsere Lieblings-Geld-abhebe-Bank in Peru war die Interbank – eine große Kette in ganz Peru, verlässlich und ohne zusätzliche Gebühren.

Falls du noch auf der Suche nach der richtigen Kreditkarte für deine Reise bist: In einem Beitrag auf unserem Blog haben wir die besten Kreditkarten zum Reisen gegenübergestellt und verglichen. Den Blogbeitrag über die besten Kreditkarten zum Reisen findest du hier!

Falls du den Beitrag nich lesen möchtest – unsere beiden Kreditkartenfavoriten sind:

DKB-Cash - Das kostenlose Girokonto mit Kreditkarte Santander 1PlusCard

 

08. Alles rund um Währung und Preise in Peru:

• Währung in Peru

In Peru zahlt man in peruanischen Soles (PEN). Der Wechselkurs liegt aktuell (März 2017) bei ca. 3,47 PEN für 1 EUR. Generell kann man sagen, ist Peru ein günstig zu bereisendes Land, allerdings gibt es vom Preisniveau einen spürbaren Unterschied zwischen dem untouristischen Norden und dem touristischen Süden: Im Süden Perus, besonders rings um Cusco, Aguas Calientes und Machu Picchu, ist daher alles teurer. Teils nur wenige Prozent, teils erheblich.

 

• Preise für Essen und Trinken in Peru

Mittagsmenü • Für ein Mittagessen bei einem der typischen Mittagstische zahlt man ca. 8 PEN (2,31 EUR)

Restaurants • Wer es lieber etwas schicker mag, ist ab ungefähr 30 PEN (8,63 EUR) pro Person für ein Essen dabei. Natürlich nach oben hin offen…

Trinken • Eine 1,5L-Wasserflasche kostet ca. 2-3 PEN (ca. 0,90 EUR) und ein einheimisches Bier am Supermarkt um die 5 PEN (1,44 EUR)

 

• Preise für Unterkünfte in Peru

Wie überall auch, gibt es natürlich teure und günstige Unterkünfte:

Hostel Schlafsaal • ab ca. 24 PEN (8 EUR)

Einzel- oder Doppelzimmer • ab ca. 59 PEN (17 EUR)

airbnb • ab ca. 59 PEN (17 EUR)

 

• Preise für Verkehrsmittel in Peru

Insgesamt ist die Nutzung von Verkehrsmitteln in Peru recht günstig:

Fernbus • 8 Stunden Fahrt ca. 62 PEN (18 EUR)

Inlandsflug • von Iquitos nach Cusco ca. 607 PEN (175 EUR)

Collectivo • 20 Minuten Fahrt ca. 2 PEN (0,60 EUR)

Taxi • 10 Minuten Fahrt ca. 10 PEN (3 EUR)

Hier findest du unsere Übersicht der Transportmittel in Peru!

 

09. Ist Peru sicher zu bereisen?

Du wirst vermutlich eine Menge Artikel und Berichte über die Kriminalität in Peru im Internet gefunden haben. Und jeder Gesprächspartner der in Peru war, kann dir bestimmt eine Story erzählen, dass er wen kannte, dessen Freund was passiert ist – wir kennen jetzt sogar jemanden persönlich, der wen kannte!

Nein, im Ernst – wir wollen die Kriminalität in Peru hier gar nicht herunterspielen. Wir haben einfach bisher noch niemanden kennengelernt, dem persönlich etwas zugestoßen ist, auf der gesamten Reise in Peru nicht. Peru ist an manchen Ecken sicherlich gefährlicher als andere Länder, aber das trifft nicht auf das gesamte Land zu.

Die Kriminalität ballt sich natürlich in den Großstädten, dort wo Arm und Reich unmittelbar aufeinander stoßen. Hier ein paar Tipps, mit denen wir ohne Probleme und sicher durch ganz Peru gereist sind:

 

Höre auf dein Bauchgefühl!
Fühlst du dich irgendwo absolut nicht wohl, gehe in einen anderen Stadtteil oder reise weiter. Das ist vollkommen okay und das Bauchgefühl täuscht selten.

 

Recherchiere nach guten Stadtteilen
In kleinen Dörfern ist dies überflüssig, aber in den Großstädten wie Lima, Trujillo, Cusco oder Arequipa sehr wichtig.

 

Gehe im Dunkeln nicht alleine raus. 
Versuche am besten abends nicht alleine durch die Straßen zu ziehen und meide kleine Gassen. Besonders in Großstädten.

 

Zeige deine Wertsachen nicht zu offensichtlich.
Wenn du an einem neuen Ort bist, bekomm erstmal ein Gefühl für die Stadt und die Umgebung, bevor du mit Kamera und Wertsachen in der Hand die Gegend erkundest. So haben wir es auch gemacht, aber letztlich uns nie unwohl gefühlt und daher auch viel für unseren Youtube-Kanal gefilmt.

 

Buche „sichere“ Busunternehmen!
Es gibt eine ganze Reihe von Busunternehmen in Peru und Südamerika. Buche möglichst bei den großen Firmen, da sie eine Reihe an Sicherheitsstandards haben und selten Opfer von Überfällen werden. Mehr Infos hier!

 

Steige nicht in jedes Taxi!
In Peru stecken manche Taxifahrer mit kriminellen Banden zusammen. Lass dir daher am besten ein Taxi von deiner Unterkunft rufen.

 

10. Welche Betrugsmaschen gibt es in Peru?

Damit du alle deine Wertsachen behältst, hier ein paar Hinweise, zu ein paar gängigen Betrugsmaschen in Peru:

Kannst du mal Geld wechseln?
Es kann dir immer mal wieder passieren, dass du auf der Straße von einem Peruaner angesprochen wirst, der erst ein wenig mit dir quatscht und plötzlich Geld wechseln möchte. Ein 100er in zwei 50er oder auch andere Beträge.

Sei dabei sehr vorsichtig oder sag am besten von vornherein du hast kein Geld dabei. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit bekommst du bei dem Tausch Falschgeld zugesteckt.

 

„Schau mal nach deinem Gepäck!“
Beliebt ist es auch Touristen an Zwischenstopps an Busbahnhöfen aus dem Bus zu locken, indem man sie auffordert einmal nach ihrem Gepäck im Kofferraum zu schauen. Lass dabei niemals dein Handgepäck aus dem Auge und nimm es mit, wenn du wirklich nach deinem Gepäck schauen gehst. Ansonsten nimmt es jemand anders mit, während du vor dem Bus stehst. Wäre uns beinah passiert – nicht in Peru, aber in Chile. -.-

 

Der Griff durch das Fenster.
Gerade wenn man an warmen Tagen in Großstädten bei Autofahrten gerne das Fenster runterkurbelt, ist es bei kriminellen Banden beliebt, einmal schnell durch das Fenster zu greifen. Daher als Beifahrer die Tasche auf dem Schoß gut festhalten, in den Fußraum packen oder die wichtigsten Wertgegenstände in einen Pacsafe tun und am Sitz festschließen. Was ein Pacsafe ist, findest du hier! 

 

11. Wer waren eigentlich die Inka?

Wer durch Peru reist, wird der Geschichte Perus und die der Inka nicht meiden: Die Geschichte der Inka und der Spanier. Aber… wenn es dir so geht wie uns, dann schwirren dort Fragen in deinem Kopf wie:
Wer waren eigentlich genau die Inka? Und wie kamen dann die Spanier dahin? Und warum? Wir haben uns ein wenig informiert und in einem unserer Vlogs in Kurzform die Inka vorgestellt!

Die Doku, die wir uns dazu angeschaut haben und gut verständlich findest du hier auf Youtube!

 

12. Warum heißt jeder Hauptplatz „Plaza de Armas“?

Dir wird schnell auffallen: In jeder Stadt heißt der Hauptplatz in der Stadt „Plaza de Armas“. Egal, wo du dich befindest. Der Grund dafür liegt, wie sollte es auch anders sein, in der Vergangenheit.

Damals galt dieser Platz als Sammelplatz im Falle eines Angriffs und auch wurden um diesen Platz herum alle wichtigen Gebäude gebaut, sowie das Waffenarsenal.

Daher Plaza de Armas. Nun weißt du Beschied! :)


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