Tasmanien - Reisetipps und Insidertipps für deine Rundreise

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🇦🇺 Tasmanien • Campervan mieten und Camper Tipps

 

Möchtest du Tasmanien bereisen, dann ist dies der perfekte Ort für einen Roadtrip mit einem Campervan oder Mietwagen. Tasmanien ist ein regelrechtes Camper-Paradies. Selbst für Einheimische von dem Festland Australiens.

Zudem ist man bei einer Rundreise auf Tasmanien auch meist auf einen eigenen fahrbaren Untersatz angewiesen. Zwar gibt es ein kleines Busnetz über die Insel und noch kleinere Busnetze in den größeren Städten, aber du wirst ohne eigenes Auto definitiv einiges verpassen und viele Ecken gar nicht erreichen.

Natürlich gibt es auch Touranbieter, die dich zu einigen Sehenswürdigkeiten bringen, allerdings bist du so natürlich wenig bis gar nicht flexibel und immer auf deren Anfahrts- und Abfahrtszeiten angewiesen. Außerdem sind viele Ecken auf Tasmanien wunderschön und sehenswert, die nicht zu den bekannten Sehenswürdigkeiten zählen oder in der Nähe liegen, aber nicht von den Touranbietern angesteuert werden.

Fazit:
Bei einer Reise nach Tasmanien, würden wir dir auf jeden Fall zu einem Mietwagen oder Campervan raten!

Wir selbst waren für knapp 7 Wochen mit dem Campervan auf Tasmanien unterwegs und haben hier fleißig all unsere Tipps und Infos für einen Roadtrip auf der Insel zusammengefasst:

 

01. Wo finde ich einen günstigen Campervan/Mietwagen für einen Roadtrip?

Nachdem man sich für Mietwagen oder Campervan entschieden hat, ist dies natürlich die erste Frage, die man sich stellt.

 

Mietwagen auf Tasmanien finden

Einen Mietwagen zu finden und zu mieten ist auch auf Tasmanien kein Problem, da es viele gute Online-Vergleichsportale gibt, über die du weltweit nach Mietwagen suchen kannst. Gute Erfahrungen bei Preis und Leistung haben wir bisher immer bei Car del Mar* oder Sunny Cars* gemacht.

 

Campervan auf Tasmanien mieten

Möchtest du dir auf Tasmanien einen Campervan mieten, wird die Suche schon ein wenig schwieriger. Es gibt zwar jede Menge Verleihe und Angebote, allerdings muss man hier genau hinschauen, wie teuer am Ende das Gesamtpaket der Campermiete inklusive Versicherung, Ausstattung, etc. ist.

Wir selbst haben einen Camper von Apollo gemietet und waren super zufrieden. Allerdings haben wir auch einen recht neuen Campervan erhalten, an dem noch kein Kratzer zu sehen war und von vorne bis hinten alles bestens funktionierte.

Gebucht haben wir ihn jedoch nicht direkt bei Apollo, sondern über camperdays.de (das billiger-mietwagen.de für Camper). Hier haben wir im Vergleich zu den Preisen direkt bei den verschiedenen Anbietern den besten Preis bekommen.

Neben Apollo haben wir während der Rundreise auf den Straßen von Tasmanien natürlich auch noch eine Reihe Camper von anderen Anbietern gesehen. Vor allem aber Camper von folgenden Anbietern: Herz, Cruisin, Britz, Wicked

Die meisten Verleihe bieten zudem verschiedene Campergrößen an und es sollte für jeden das passende Modell zu finden sein. Vom kleinen Van bis zum Einfamilienhaus auf Rädern. Ausnahme ist hier Wicked, welche sich eher auf Low-Budget und abgerockte kleine Vans spezialisiert haben.

 


02. In welcher Stadt miete ich am besten den Campervan/Mietwagen auf Tasmanien?

Sollte die Reise, wie bei uns, ausschließlich auf Tasmanien begrenzt sein, bietet sich eine Miete ab Hobart an. Hobart liegt im Süden, ist die Hauptstadt Tasmaniens und dort sitzen auch alle Auto- und Camperverleihe direkt in der Nähe des Flughafens.

Sollten die Reisepläne auch Australien Festland inkludieren, bietet sich vielleicht auch eine Miete vom Festland startend an, denn Tasmanien ist von Melbourne auch mit der Autofähre nach Devonport im Norden der Insel erreichbar. Hier solltest du aber sicher gehen, dass eine Überfahrt nach Tasmanien im Mietvertrag nicht verboten wird.

Wofür du dich also entscheidest, hängt ganz von deinen Reiseplänen ab.

 


03. Kann ich den Campervan/Mietwagen in einer anderen Stadt auf Tasmanien abgeben?

Normalerweise ist dies bei den Mietwagenfirmen kein Problem, sondern nur mit Extrakosten für dich verbunden, da die Firma den Wagen wieder abholen muss.

Auf Tasmanien wäre allerdings Devenport neben Hobart die einzige Stadt, wo du eventuell deinen Wagen abgeben könntest. Die Städte liegen aber nur knapp 3-4 Stunden Autobahnfahrt voneinander entfernt. Was jedoch möglich sein könnte, den Wagen auf dem Festland anzumieten und auf Tasmanien abzugeben oder andersherum. Da müsstest du dich aber selbst noch einmal beim jeweiligen Anbieter erkundigen.

 


04. Worauf sollte ich bei einem Campervan/Mietwagen achten?

Die ersten Angebote für die Miete eines Campervans oder Mietwagen sind recherchiert, aber worauf kommt es nun an? Für welchen soll man sich entscheiden? Natürlich ist der Preis ein wichtiges Auswahlkriterium, allerdings spielt dieser hier erst eine Rolle bei der Auswahl zwischen den Anbieter, die folgende Kriterien erfüllen:

 

Miete bei einem vertrauensvollen Anbieter

Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, solltest du definitiv einmal die Bewertungen und Erfahrungen von anderen Reisenden im Internet checken. Klar, man findet immer ein paar Dauernörgler in den Bewertungen, aber am Ende sollte man schon ein gutes Gefühl haben, wenn man in den Wagen steigt.

 

Miete einen Camper/Mietwagen am besten ohne Selbstbeteiligung

Für den Fall, dass du einen Unfall oder eine Panne auf deiner Reise hast, ist es natürlich am besten, wenn du eine gute Versicherung im Rücken hast, die die Reparaturkosten zu 100% übernimmt. (Die meisten Unfälle auf Tasmanien passieren übrigens mit Wildtieren, die die Straße kreuzen.)

 

Mietwagen ohne Selbstbeteiligugn

Bei einem Mietwagen bietet es sich oft an, eine Vollkasko-Versicherung direkt mit dazu zu buchen, die keine Selbstbeteiligung beinhaltet. Sprich, im Schadensfall, musst du nichts aus eigener Tasche zahlen. Manche Anbieter bieten auch die Option, dass du bis zu einem Betrag XY in Vorleistung trittst und diesen dann im Anschluss erstattet bekommst. Das sollte auch in Ordnung gehen.

 

Campervan mit Selbstbeteiligung

Bei Campervans sieht so ein Vollkasko-Versicherungspaket preislich allerdings deutlich anders aus. Die Vollkaskoversicherungen der verschiedenen Anbieter verdoppeln meist den gesamten Mietpreis, was bei einem längeren Roadtrip eine stolze Summe werden kann.

Guter Tipp:
Hier bietet es sich an, auf jegliches zusätzliches Versicherungspaket der Campervan-Anbieter zu verzichten und eine externe Versicherung zu buchen, welche nur einen Bruchteil davon kostet.

Würde man in diesem Fall einen Unfall im Basis-Versicherungspaket des Anbieters bauen, übernimmt die externe Versicherung die komplette Selbstbeteiligung an den angefallenen Schäden je nach Vertrag komplett oder anteilig.

Eine mögliche Versicherung wäre die Allianz.

 

Was deckt die Versicherung noch ab?

Um noch etwas beruhigter durch Tasmanien düsen zu können, kann man zusätzlich noch darauf achten, ob die Versicherung Dinge wie Diebstahl und Glas-, Reifen- und Unterbodenschäden abdecken.

 

Ist die Fahrt über Schotterpisten erlaubt?

Außerdem ist es gerade auf Tasmanien wichtig zu wissen, ob die Fahrt über Schotterpisten von der Mietwagenfirma oder dem Camperverleih erlaubt ist. Es ist zwar möglich, einen großen Teil der Insel auf befestigten Straßen zu erkunden, zu abgelegeneren Stellen oder auch dem Southwest Nationalpark führen nur Schotterpisten.

Unser Camperverleih hat die Fahrt über Schotterpisten, sagen wir mal, nicht gerne gesehen. Daher haben wir lange Strecken auf Schotter besonders kurz vor Abgabe des Wagens vermieden.

 

Ist der Campervan selfcontained ja/nein?

Self-Contained bedeutet nichts anderes, als dass der Campervan einen eigenen Abwassertank hat. Sprich, alles Abwasser wird aufgefangen und fließt nicht einfach unten aus dem Wagen heraus in die Natur.

Warum ist das wichtig? Eine paar kostenlose Campsites, die mitten in der Natur liegen, verbieten die Übernachtung mit Campervans ohne Abwassertank.

Hinweis:
Die meisten kleinen Camper haben keinen Abwassertank, daher sollte man generell darauf achten, was man ins Abwasser laufen lässt und bei Spülmittel, Seife, etc. auf Mittel zurückgreifen, die biologisch abbaubar sind und aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt wurden. Die Supermärkte auf Tasmanien haben da eine ganz gute und auch preiswerte Auswahl.

 

Möchtest du Zubehör für den Campervan buchen?

Wir haben zum Beispiel noch einen Campingtisch und zwei Stühle dazu gebucht, damit wir auch mal draußen sitzen und essen konnten. Im Nachhinein hätten wir die Sachen aber auch einfach neu bei Kmart holen können und hätten weitaus weniger gezahlt!

Auch ein Navigationsgerät brauchst du nicht extra zu buchen, wenn du über ein funktionsfähiges Smartphone verfügst. Mit welchen Apps wir uns durch Tasmanien navigiert haben, findest du weiter unten.

 


05. Was ist bei der Abholung des Campervan/Mietwagen wichtig?

Der Vertrag ist durch und du bist angekommen beim Mietwagenverleih. Worauf solltest du achten, bzw. was darfst du nicht vergessen:

 

Habe ich eine Kreditkarte, die auf den Fahrer ausgestellt ist?

Wichtig! Wenn du dir einen Mietwagen oder Campervan ausleihen möchtest, brauchst du eine Kreditkarte, die auf den anschließenden Hauptfahrer ausgestellt ist und über genügend Deckung für die im Vertrag vereinbarte Kaution verfügt. (Kreditkarten, die auf anderen Namen ausgestellt sind, werden meist nicht akzeptiert.)

Wir empfehlen dir folgende Kreditkarten für deine Reise! Mit beiden kannst du in Tasmanien komplett kostenlos Geld abheben und dein Kreditkartenlimit mittels Prepaid-Funktion selbst festlegen. Sprich, vor dem Besuch des Mietwagenhändlers lädst du den passenden Betrag für die Kaution per Überweisung auf die Kreditkarte. :

Hier findest du außerdem einen aktuellen und ausführlichen Vergleich der unserer Meinung nach besten Kreditkarten für Reisende!

 

Habe ich alle Dokumente dabei?

Natürlich solltest du nicht nur an deine Kreditkarte denken, sondern auch deinen Führerschein und internationalen Führerschein dabei haben. Zudem möchten manche der Verleihe noch eine ausgedruckte Bestätigung des Mietvertrags bzw. der Onlinebuchung.

 

Funktioniert alles oder hat der Wagen schon Kratzer?

Bevor du nun den Vertrag unterschreibst, wird meist noch ein Mitarbeiter mit dir zum Wagen gehen. Vor allem bei der Miete eines Campervans wirst du eine Einführung bekommen und eine es wird eine Checkliste durchgegangen. Macht dies keiner von alleine, solltest du es auf jeden Fall fordern.

Hier ist es wichtig, dass du genau darauf achtest, ob der Wagen schon Beschädigungen, Kratzer oder Ähnliches aufweist und ob alle Geräte im Wagen auch vernünftig funktionieren. Letzteres ist vor allem bei Campervans wichtig. Schäden sollten direkt dokumentiert werden (meist haben die Mitarbeiter schon einen Zettel zu dem Zweck mit dabei), um zu vermeiden, dass du später für die schon bestehenden Schäden beschuldigt wirst.

Außerdem ist es nicht verkehrt zu checken, ob der Tank, die Batterie des Campervans, der Frischwassertank und die Gasflasche geladen bzw. gefüllt sind, bevor du los in dein Roadtrip Abenteuer startest.

 


06. Wie sind Straßen und Verkehr auf Tasmanien?

Tasmanien hat ein super ausgebautes Landstraßen- und Autobahnnetz, das einen schnell quer über die Insel bringt. Biegt man allerdings von den Straßen ab, kann es aber auch gut passieren, dass man früher oder später mal auf einer einspurigen sandigen Schotterpiste landet, die zu abgelegenen Bauernhöfen führt.

Der Verkehr auf Tasmanien ist in der Regel recht überschaubar. Natürlich ballen sich einige Autos in den größeren Städten oder auf den Autobahnen. Auf den Landstraßen hingegen ist der Verkehr entspannt. Daher ist der Einstieg in den Linksverkehr auch recht angenehm, wenn man erstmal aus der Stadt heraus ist.

Die größte Gefahr beim Fahren auf Tasmaniens Straßen sind allerdings nicht die Straßenverhältnisse oder die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern die Wildtiere. Oder besser gesagt, die Autofahrer sind eine Gefahr für die Tiere. Noch nie haben wir so viele überfahrene Tiere gesehen. An manchen Straßen sieht man knapp alle 500 Meter eins. Echsen, Schlangen, Kängurus (hauptsächlich), Wombats, Marder oder sogar Tasmanische Teufel. Daher immer aufmerksam fahren, besonders bei Dämmerung, da die meisten Tiere zu dieser Zeit aktiv werden. Nachts solltest du am besten ganz vermeiden zu fahren. Dann gelten auf den Straßen sogar angepasste Geschwindigkeiten, weil so viele Tiere unterwegs sind.

 


Die Navigation auf Tasmanien und die Suche nach der passenden Campsite (hier kommst du zu einer Übersicht all unserer Campsites während der Rundreise) kannst du fast ausschließlich über zwei bis drei Apps regeln. Zumindest haben wir außer in den Nationalparks keine anderen Karten oder Hilfsmittel benötigt. Welche Apps das sind, verraten wir hier:

 

MapsMe für Navigation

Die kostenlose App MapsMe ist super für die Navigation. Wenn du die App heruntergeladen hast, verfügt sie im ersten Moment über kein Kartenmaterial. Dieses kannst du dir jetzt im Anschluss herunterladen. Für eine Stadt, ein Land oder direkt mehrere Länder.

Die Karte zeigt dir Straßen, Autobahnen, Wanderwege, Geschäfte, Banken, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, etc. und das alles offline. Navigiert wird über GPS.

Außerdem kannst du selbst noch Orte als „Lesezeichen“ auf der Karte markieren oder abspeichern. Wir lieben die App!

 

WikiCamps für Campsites

Mit dieser App findest du Infos zu Lage, Preis, Ausstattung, persönlichen Erfahrungen und Bilder zu allen Campsites auf Tasmanien. WikiCamps kostet allerdings einmalig ca. 5 Euro, aber der Preis lohnt sich.

Eigentlich soll die Karte auch offline nutzbar sein, bei uns hat dies aber leider nicht funktioniert. Daher haben wir oft bei gutem Netz oder an Wifi-Hotspots die nächste Campsite gesucht und die Navigation gestartet.

Hinweis: WikiCamps arbeitet mit MapsMe zusammen, sodass man sich direkt zum ausgewählten Campingplatz mit MapsMe navigieren lassen kann. Top!

 

Campermate für öffentliche Toiletten und Duschen

Campermate ist kostenlos und gibt dir ebenfalls Infos zu den Campsites auf Tasmanien, allerdings nicht so ausführlich wie WikiCamps.

Wir haben die App meist nur zur Suche nach öffentliche Duschen und Toiletten genutzt, denn auch die sind auf der Karte eingezeichnet.

 


08. Tipps für den Alltag im Camper Alltag auf Tasmanien

Jetzt noch ein paar Tipps zu denn alltäglichen Aufgaben und dem Leben im Campervan auf Tasmanien:

 

Campsites auf Tasmanien

Oft liest man, dass auf Tasmanien Wildcampen erlaubt sei, dies ist allerdings nur indirekt der Fall. Auf Tasmanien wird zwischen bezahlten und kostenlosen Campingplätzen unterschieden, wobei die Übernachtung auf letzteren hier unter die Definition Wildcampen fällt. Es ist also nicht erlaubt einfach am Straßenrand, einem beliebigen Parkplatz oder irgendwo in ländlichen Gebieten zu übernachten.

 

Kostenlose Campsites auf Tasmanien

Auf ganz Tasmanien findest du immer wieder kostenlose Campingplätze. Die meisten verfügen über eine eigene Toilette oder über eine Toilettenmöglichkeit in der Nähe. Manchmal ist es auch ein Parkplatz von einem Café oder Pub, das Campern erlaubt hier zu übernachten, ein von der Gemeinde hergerichteter Platz im Wald, an der Ortsgrenze, etc. oder ein Parkplatz an einem Sportplatz oder Spielplatz.

 

Bezahlte Campsites auf Tasmanien (ca. 25-35 AUD)

Das sind ganz normale private Campingplätze, wie wir sie auch aus Deutschland kennen. Dort findest du Stellplätze mit Strom und Wasser (Powered Site), einfach nur Stellplätze (Un-Powered Site) oder Plätze für dein Zelt. Die Campingplätze verfügen immer über Toiletten und Duschen und in der Regel auch über einen Waschsalon, Grillplätze oder sogar eine Küche.

 

Nationalpark Campsite auf Tasmanien (ca. 16-20 AUD)

Die Campsites in den Nationalparks sind teils ähnlich den privaten bezahlten Campingplätzen und du findest auch hier Powered Sites, Un-Powered Sites und Zeltplätze. In abgelegenden Gegenden können diese aber auch sehr basic und naturbelassen sein. Aber das Gute. Sie sind viel günstiger!

Mehr Infos zu den Campingplätzen auf Tasmanien und welche wir besucht haben, findest du hier!

 

Toiletten und Duschen

Jetzt hat natürlich nicht jeder Camper ein eigenes Klo oder Dusche an Bord. Darüber musst du dir auf Tasmanien allerdings keine Sorgen machen:

 

Öffentliche Toiletten

Natürlich hat zum einen jede Campsite egal ob kostenlos oder bezahlt eine Toilette vor Ort. Und zum anderen wirst du in jeder Stadt und in jedem Dorf auf Tasmanien eine öffentliche Toilette finden. Das gehört hier schon fast zum guten Standard.

Bei längeren Fahrten über die Insel wirst du außerdem auch immer wieder an kleinen Aussichtspunkten oder Raststätten mit Toiletten vorbeikommen.

 

Öffentliche Duschen

Duschen findest du natürlich auf jedem bezahlten Campingplatz. Manchmal sind sie im Preis inklusive, manchmal kosten sie 1 AUD pro Dusche extra und manchmal ist nur kaltes Wasser umsonst und warmes kostet.

Kostenlose Campingplätze verfügen meist über keine Dusche, hier gibt es nur ganz wenige Ausnahmen (z.B. Scottsdale), bei denen ein kleines Duschhaus vorhanden ist und eine Dusche ca. 2 AUD kostet.

Aber es bieten auch manche Städte und Dörfer (z.B. Bicheno und St Helens) an der Küste öffentliche Duschen an ihren Stränden an. Für 2 AUD kannst du hier einen kurzen Duschstop einlegen.

Und als Tipp für die kleine Katzenwäsche, wenn mal keine Dusche in Sicht ist, ist eine Campingdusche*. Das ist im Grunde nur eine Wasserblase zum aufhängen mit einem Schlauch unten dran. Legst du sie vorher ein wenig in die Sonne, hast du sogar warmes Wasser. Wir haben sie regelmäßig auf kostenlosen Campsites genutzt.

 

Strom und Internet

Als Blogger und Youtuber waren wir natürlich auch immer wieder auf der Suche nach Strom, um all unsere Akkus für Kamera und Laptop zu laden und natürlich auch auf der Suche nach kostenlosem Internet, um Videos und Fotos hochzuladen.

 

Strom

Die Campervans verfügen zwar in der Regel über eine Batterie für Kühlschrank und Licht im Innenraum, allerdings lässt sich über diese Batterie nicht die Steckdose betreiben. Die Steckdosen im Van funktionieren nur bei externem Stromanschluss auf dem Campingplatz.

Bist du auf keinen Campingplatz, kannst du versuchen deine Akkus in einem Café während 1-2 Kaffee zu laden oder du schaust, wo die nächste öffentliche Bücherei ist. Hier ist Strom und Wlan kostenlos vorhanden und sie kennen es, dass Camper hier oft ihr Akkus laden oder den nächsten Reisestop planen.

Ein Tipp könnte zudem ein Spannungswandler* sein, der dir bei der Fahrt Strom aus dem Zigarettenanzünder umwandelt und eine richtige Steckdose als Ausgang hat.

 

Internet

Die öffentliche Internetsituation auf Reisen im Camper über Tasmanien ist recht bescheiden. Campingplätze haben oft Wifi, allerdings limitiert auf wenige MB pro Stunde. Selbst ein großer Mail-Anhang kann dich hier aus der Leitung werfen. Cafés geben nur sehr ungerne bis gar nicht ihre Wifi-Passwörter heraus. Und öffentliches Wifi in Städten beschränkt sich nur auf größere Städte und ist ebenfalls oft limitiert.

Ein Tipp ist eine SIM-Karte von Telstra. Damit erhältst du einen Zugang zu öffentlichen Wifi-Hotspots des Anbieters, die in den größeren Städten der Insel verteilt sind. Ohne Limit und mit HighSpeed-Internet. Eventuell funktioniert dies auch günstiger mit einer SIM-Karte von Boost (nutzt das Telstra-Netz) aber zu der Nutzung der Telstra-Hotspots mit dem Anbieter können wir keine Erfahrungswerte geben.

 

Günstiges Camping-Equipment

Brauchst du für deine Tour noch ein wenig Ausrüstung wie Stühle, Schlafsäcke, Isomatten, etc. lohnt sich ein Besuch bei KMart. Dort findest du alles was du brauchst und was du nicht brauchst zu super günstigen Preisen. Die Qualität der Artikel ist allerdings eher für die Nutzung auf Zeit ausgelegt.


Falls du noch Fragen zu dem Thema und deiner Reiseplanung hast, schreib es uns gerne in die Kommentare!


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