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🇻🇳 Vietnam • Fortbewegungsmittel & Verkehrsknotenpunkte

 

Vietnam ist bestens aufgestellt was das die Fortbewegungsmittel für das individuelle Reisen angehen! Es gibt viele Busunternehmen, die zuverlässig und bequem lange Strecken fahren. Züge, die an eigentlich allen wichtigsten Orten halten. Taxis sind auch nicht teuer, die lokalen Xe Oms eh nicht, und eine schnelle und immer noch günstige Möglichkeit sind Inlandsflüge.

Vor allem die Busfahrten und Züge geben einem eine gute Möglichkeit mit den Einheimischen zu reisen und da erlebt man definitiv die besten Abenteuer!

(In einem Blogpost haben wir mal unsere Best-Of-Erlebnisse im vietnamesischen Straßenverkehr festgehalten)

Zu den einzelnen Transportmitteln in Vietnam haben wir hier die wichtigsten Fakten aufgezählt und geben unten noch ein paar Infos zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten:

 

 

1. Vietnam Fortbewegunsmittel • Zug

Das Transportmittel, das wir jedem nur empfehlen möchten: Zugreisen! Praktisch, gute Verbindungen und so lernt man das Land und die Leute noch viel besser kennen, als in einem Flieger. Es ist der Wiedervereinigungsexpress, der zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt fährt. Die Strecke zählt sogar mit zu denen, die man als Abenteurer mal gefahren sein sollte: An der Küste entlang mit tollen Aussichten, die sich einem bieten! Und das einmal durch ganz Vietnam:

vietnam-rail-map
Quelle: www.vietnam-railway.com

Der Zug hält an den wichtigsten Städten und auch an denen, wo nah gelegen eine Sehenswürdigkeit ist.

Man kann bei seiner Buchung wählen zwischen

  • „hard seat“ (eine harte Bank quasi)
  • „soft seat“, (ähnlich wie die Sitze in einem Flugzeug),
  • „hard sleeper“ (eine 4er Kabine mit harten Betten) und
  • „soft sleeper“ (eine ViererKabine mit Matratzen-Betten).

Wir hatten einmal Soft Sleeper und haben dann nur noch Soft Seat genommen: Ist wie im Flugzeug sitzen und im Flugzeug können wir eigentlich auch immer gut schlafen…

Eine 10-stündige Fahrt kostet um die 30-40€ (je nachdem welche Sitze man bucht). Und wenn man einen Nachtzug nimmt, spart man so noch einen Hotelaufenthalt…

Die Tickets kann man entweder am Bahnhof direkt kaufen oder auch einfach im Hotel/Hostel fragen. Die sind das gewohnt und buchen einem netterweise so gut wie alles auf Nachfrage!

Eine gute Seite mit generellen Infos und Fragen zu dem Thema findet man auf seat61.com.
Auf vietnam-railway.com kann man ebenfalls nach Verbindungen suchen und sich Infos einholen.

 


2. Vietnam Fortbewegunsmittel • Bus

Lokale Busse
So… das Thema ist nicht ganz so einfach. Generell muss man in Vietnam wissen: Die Straßen sind… verbesserungswürdig. Viele Schlaglöcher, steinig, nicht ganz so gut zu befahren und der Ohne-Regeln-Verkehr kommt auch noch hinzu. Also im Grunde eine gute Basis für ein unmögliches Fahren. Aber: Die Vietnamesen sind die Bedingungen gewöhnt. Daher können die Fahrten wirklich verflucht unbequem werden. Denn langsamer wird deswegen noch lange nicht gefahren. Nicht selten wird man aus dem Sitz gehoben. Kopf an die Fensterscheibe zum anlehnen? Ha, besser nicht, man donnert ständig dagegen. Man kann sich also vorstellen, dass die Idee in einem Nachtbus ein paar Stunden zu schlafen eine blöde Idee sein kann. Man überholt, auch wenn nur 1cm zwischen Unfall und kein Unfall entscheidet. Die Fahrer sind da optimistisch „passt schon“. Und je schneller desto besser.

Kurzum: Was in uns Europäern Überlebensangst auslösen kann, gehört dort nun mal zum Alltag. Den Fahrern ist meist egal wie komfortabel man von A nach B kommt. Hauptsache schnell. Wir haben uns da jetzt nicht verrückt machen lassen, haben manchmal den erstbesten Bus genommen, wenn wir knapp dran waren und haben daher öfters den Bus als Fortbewegungsmittel genutzt: Unbequem war es echt, aber wir sind immer angekommen und hatten sonst auch keinerlei Probleme.

 

Busunternehmen
Zwischendurch sind wir mit folgendem Anbieter gefahren, der auch bei Touristen als seriös gilt: FutaBus. Es war eine angenehme Busfahrt und guter Service. Die Straßen sind dann zwar immer noch voller Schlaglöcher, aber man fühlt sich auf jeden Fall sicherer. Und ich glaube, da konnten wir sogar ein paar Minuten schlafen! So schlecht kann der Fahrer also nicht gefahren sein. Auch hier buchen die Leute des Hostels/Hotels Tickets, die du brauchst. Ansonsten einfach fragen wo die Busstation ist und selbst kaufen.

 

Open Tour Bus
Dann gibt es den Open Tour Bus. Eigentlich speziell für Touristen/Backpacker gemacht. Wir persönlich haben es nie genutzt, weil wir generell lieber die lokalen Transportmittel nutzen. Der Open Tour Bus ist ein Prinzip, das wie folgt funktioniert:

Der fährt mehrmals am Tag und hält an den meisten Sehenswürdigkeiten. Man kauft ein Ticket für eine Strecke und  kann ein- und aussteigen wo man will, was die Zeitplanung flexibel hält. Nachteil: Wenn der Bus voll ist, kommt man nicht rein. Und wartet auf den nächsten. Man hat also nie eine Sitzplatzgarantie, außer man bucht zwei Tage im Voraus. Und auch hier haben wie viele schlechte Berichte und Erfahrungen gelesen was die Sicherheit angeht und den Komfort. Denn die Busse sind eher kleine Transportbusse und keine Reisebusse, wie beim FutaBus. Man wird reingestopft und dann von einem Fahrer gefahren, der wohl jeden Rekord der Strecke knacken will.

Wer dennoch dieses Prinzip gern ausprobieren möchte, kann hier nähere Infos  zu den Fahrplänen bekommen: sinhcafe.com.

 


3. Vietnam Fortbewegunsmittel • Xe om

Das lokale Taxi in Vietnam! Überall zu finden, vollkommen egal wo du dich aufhältst. Denn es sind Mopedfahrer, die dich mit ihrem Moped von A nach B bringen. Daran zu erkennen, dass sie entweder ein Pappschild „Xe Om“ vorn am Moped haben oder jemanden ansprechen, sobald er auch nur ein wenig verloren aussieht. „Taxi? Taxi?“ Vorteil gegenüber Taxiautos und Bussen: Die Xe Oms kennen keinen Stau. Selbst wenn Stau ist. Denn die fahren da lang wo Platz ist, halten sich strikt an den Verkehr-ohne-Regeln und so kommt man schneller zum Ziel. Angst, dass der Backpack nich draufpasst? Keine Sorge: Wenn die einen Kühlschrak und Hühnerkäfige draufkriegen, dann auch dich und dein Backpack.

Preis: 10.000 – 15.000 Dong für einen Kilometer sind ok – gut merken, denn handeln muss man auch bei den Xe Oms… aber nicht ärgern, wenn man mal mehr zahlt. Touristenpreise sind eben manchmal Touristenpreise.

 


4. Vietnam Fortbewegunsmittel • Taxi

Ein günstiges und schnelles Fortbewegungsmittel, vor allem für Fahrten zu einem Nationalpark, wo kein Bus hinfährt. Hier einfach nicht sofort den erstbesten nehmen, sondern wenn möglich auf das Vinasun-Logo achten. Und wenn das nicht zu sehen ist, den Preis vorher festlegen und erst bei Ankunft zahlen. Ein Kilometerpreis liegt bei ca. 10 000 Dong (40 Cent).

 


5. Vietnam Fortbewegunsmittel • Flugzeug

Vietnam hat mehrere Flughäfen, die im Inland angesteuert werden.
Die wichtigsten wären diese hier:


Vietnam Flughäfen

Es gibt hier drei große Airlines, bei denen man diese Flüge buchen kann:

Zwischen 30 und 50€ kann man mit einem Ticket rechnen. Jedoch darf man nicht davon ausgehen, dass jeder Flughafen auch von jeder Linie angeflogen wird.
Daher am besten vorher nachschauen welche Linie welche Flughäfen bedient! Für Vietnam Airlines haben wir ein sehr übersichtliches und interaktives Streckennetz gefunden (steht in der Auflistung).

Ansonsten einfach mal hier Preise vergleichen:

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6. Verkehrsknotenpunkte und Infrastruktur in Vietnam

Hier stellen wir kurz zusammen, welche Städte und Orte eine gute Infrastruktur haben und sich in dieser Hinsicht am besten für eine Übernachtung eignen. Denn gute Anbindungen sind bei der Rundreise durch das Land wichtig, vor allem wenn man nicht allzu viel Zeit mitbringt. Viele von den Städten kann man dann auch direkt mit der Besichtigung einer Sehenswürdigkeit verbinden.


Vietnam Verkehrsknotenpunkte

Von links unten nach oben die Städte mit den jeweiligen Sehenswürdigkeiten, die man u.a. von dort aus gut besuchen kann:

  • Can Tho
    • Mekong Delta: Kanufahrt
    • nach Phu Quoc mit dem Flieger: Insel und Strand
    • nach Con Dao mit dem Flieger: noch einsamere Insel und Strand
  • Ho-Chi-Minh-Stadt
    • nach… überall hin
  • Nha Trang
    • Partystadt. Joa. Für uns jetzt nicht so ein Highlight.
    • aber gut, um nach Da Lat zu kommen und die Wasserfälle und Berge zu sehen
  • Da Nang
    • nach Hoi An mit dem Bus
    • Flug von dort aus nach Da Lat
  • Hue
    • Kaiserstadt. Soll schön sein. Von daher lohnt auch da eine Übernachtung.
  • Dong Hoi
    • zum Phong Nha Ke Bang Nationalpark: Die Höhlen sehen!
  • Vinh
    • Hm. Sind auf jeden Fall gute Verkehrsanbindungen!
  • Ninh Bin
    • zum Cuc Phuong Nationalpark mit den öffenltichen Verkehrsmitteln
  • Hanoi
    • Hanoi selbst natürlich
    • nach Sapa mit dem Nachtzug
  • Hai Phong
    • nach Cat Ba Island mit dem Boot
    • nach Hanoi

 


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2 thoughts on “Vietnam • Die besten Fortbewegungsmittel auf einer Rundreise

  • 17. Februar 2018 um 7:18
    Permalink

    Hallo zusammen,
    Wir sind Mega begeistert von eurem Blog!
    Wenn man eure Beiträge liest bekommt man wirklich Lust auf reisen und würde am liebsten gleich los!
    Wir wollen dieses Jahr nach Vietnam! Könnt ihr uns vllt sagen wie eure Route verlaufen ist?
    Wäre wirklich super…

    Lg carina

    Antworten

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