Japan

Reisetipps

Japan Camper mieten: Unser Guide

Japan mit dem Zug? (Wie du den Shinkansen buchst?) Klar, mega Option und super praktisch. Aber mit dem Camper erlebst du nochmal ein völlig anderes Japan – das die meisten Reisenden so kaum zu Gesicht bekommen. Und nach unserer Reise mit dem Campervan durch Zentraljapan können wir sagen – Japan ist das perfekte Camper-Land auch für absolute Anfänger: Kostenlose Stellplätze, Onsen (öffentliche traditionelle Badehäuser) an jeder Ecke und saubere Toiletten an jedem Parkplatz, Supermarkt und Co.. Und auch die Locals trifft man überall mit ihren ausgebauten Mini-Vans.

Unseren Camper haben wir über CamperDays* gebucht und sind dadurch am Ende bei Travellers Autobarn gelandet – was günstiger war, als dort direkt zu buchen. Aber mehr dazu gleich.

In diesem Guide bekommst du alle Infos, die du für deinen eigenen Japan-Roadtrip brauchst: von der Fahrzeugwahl über Kosten bis hin zu Schlafplätzen, Führerschein und den wichtigsten Alltags-Tipps.

Japan Camper mieten: Infos auf einen Blick

Japan Camper mieten - Anbieter
Wie man sieht: Wir waren bei Travellers Autobarn.
  • 💴 Was kostet ein Camper in Japan pro Tag:
    ca. 55–140€ EUR pro Tag (Mini bis Mid-Size Camper, 2 Personen)
  • 🪪 Brauche ich einen internationalen Führerschein?
    Mit einem deutschen. Autoführerschein brauchst du eine offizielle Japanische Führerschein-Übersetzung z.B. über japan-fahren.de (ca. 40 EUR)
  • 🏕️ Gibt es Stellplätze, Campingplätze, etc.?
    Auf Raststätten (Michi no Eki) und öffentlichen Parkplätzen stehst du kostenlos, Campingplätze kosten 15–35 EUR pro Nacht
  • 🛁 Wo finde ich Duschen beim Camping?
    Es gibt im Land verteilt Coin-Shower (1-2 EUR für 5 Min. Dusche) manchmal direkt an Parkplätzen, öffentliche Onsen (ca. 7 EUR) oder Duschen auf Campsites.
  • 🚽 Wie sieht es mit Toiletten aus?
    Kein Problem – an fast jedem Parkplatz, Supermarkt (7-Eleven etc.) und an Raststätten zu finden. Und in der Regel immer sauber.
  • 🛣️ Wie ist das Fahren in Japan?
    Es ist Linksverkehr, aber alles recht geordnet. Die Camper haben oft Automatik und Navigation mit GoogleMaps ist easy.
  • 🎟️ Sind Mautstraßen teuer?
    Wenn du sie ständig nutzt – Ja! Musst du aber nicht. Wir haben oft versucht, sie zu meiden und manchmal mit GoogleMaps die Route mit & ohne berechnet. Wenn es sich zeitlich sehr gelohnt hat, sind wir auch mal Mautstraßen gefahren. In Summe haben wir nach 14 Tagen ca. 90€ gezahlt. Tipp: ETC-Karte beim Verleih für Mautgebühren nehmen.
  • 🚐 Welche großen Camper Anbieter gibt es in Japan?
    Japan Camper (sehr beliebt), Samurai Camper (hat uns die Community von abgeraten), Travellers Autobarn (unsere Wahl)
  • ⭐ Unser Anbieter vom Camper?
    Wir sind bei Travellers Autobarn gelandet und haben über CamperDays* gebucht. Dadurch hatten wir einen deutlich besseren Preis, als direkt beim Anbieter zu buchen inkl. Versicherung. Das Büro ist direkt am Narita Airport.
  • 🗓️ Muss ich den Camper weit im Voraus buchen?
    Zu den beliebtesten Reisezeiten wie April–Mai (Kirschblüte) & Oktober–November (Herbstlaub) würden wir raten ein paar Monate vorab zu buchen. Wir haben 3 Monate vorher gebucht und Japan Camper war bereits ausgebucht.
  • 📱 Wie ist es das mit Internet im Camper?
    Wir hatten unlimited Daten von holafly* und Maya* für unsere Japan Reise und waren damit mega happy. Preislich auch ähnlich bzw. günstiger als lokale SIM-Karten in Japan.

 

Camper-Anbieter in Japan im Vergleich

Japan hat vor allem drei große Camper-Anbieter, über die man sofort stolpert, wenn man kurz googlet. Die Preise sind alle ähnlich aber die Erfahrungen leider nicht. Wir haben uns vor unserer Reise selbst umgeschaut und auch in der Community nach Erfahrungen gefragt. Aus der Community kam auch direkt eindeutiges Feedback zu den drei größten Anbietern in Japan:

⭐️ Travellers Autobarn:
Nur gutes Feedback und wir waren am Ende auch mehr als zufrieden.

✅ Japan Campers:
Nur gutes Feedback. Mega Anbieter, mit guten Fahrzeugen und gutem Support.

🚫 Samurai Campers:
Niemand aus der Community der dort gemietet hat, hat sie weiterempfohlen und es gab teils Probleme mit dem Autos und der Ausstattung.

 

💰 Spar-Tipp: So haben wir den Camper gebucht?

  • Japan Campers hatten wir angeschrieben, aber sie waren bereits vollkommen ausgebucht.
  • Travellers Autobarn hatte noch Fahrzeuge auf der Website.
  • Wie immer haben wir aber dann auch bei CamperDays geschaut und sie hatten auch Travellers Autobarn angeboten – zu einem günstigeren Preis.
  • Haben dann über CamperDays bei Travellers Autobarn* gebucht. Vorteil: Besserer Preis. Unterlagen in deutsch. Und Versicherung inklusive. Würden wir nächstes Mal wieder so machen.

 

⭐️ Travellers Autobarn – Empfehlung & eigene Erfahrung

Hier haben wir gemietet. Travellers Autobarn ist ein australisches Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung in der Campervermietung in Australien und anderen Ländern. Und seit 2023 haben sie auch den japanischen Standort direkt nahe dem Narita Airport in Tokio. Du kannst also theoretisch nach der Landung in Japan direkt den Camper abholen. Es sind ca. 10 Minuten per Taxi oder 30 Min zu Fuß (Wir sind gelaufen.) vom Terminal.

🚐 Campervan (Unser Modell: Kuga)
Es gibt drei verschiedene Fahrzeug-Typen bei Travellers Autobarn. Wobei für uns nur das Modell Kuga in Frage gekommen ist, da wir im Van auch mal etwas Platz bei schlechtem Wetter haben wollten. Die Fahrzeuge sind gut gepflegt, haben alles was man braucht und machen insgesamt einen guten Eindruck. Wir hatten während der Reise keinerlei Probleme und haben uns super wohl mit dem Wagen gefühlt. Außerdem war die Größe vom Modell Kuga perfekt. Drinnen konnte man stehen, genug Platz zum Sitzen oder liegen. Und das Auto war nicht zu groß für die Teils engen Straßen in Japans Städten und Dörfern.

🍽️ Küche
Im Camper selbst ist standardmäßig ein Gaskocher, Kühlschrank, Mikrowelle, Waschbecken und Geschirr, Töpfe und Co. enthalten. Wir haben aber ehrlich gesagt nur Wasser für Kaffee gekocht und waren sonst immer Essen oder haben Bentoboxen in Supermärkten oder 7Eleven/Family Mart gekauft. Kühlschrank und Mikrowelle blieben bei uns ungenutzt – letztere funktionieren aber auch nur, wenn man mit dem Wagen am Strom angeschlossen ist.

🚿 WC/Dusche
Ist im Camper beides nicht drin. Braucht man in Japan aber auch nicht, da es überall recht saubere Toiletten gibt. Und Duschen kann man in Onsen oder Coin-Showern, die überall verteilt im Land zu finden sind.

⛺️ Allgemeine Ausstattung
Neben den Küchensachen kommt der Camper natürlich auch mit Bettzeug & Handtüchern (kostenlos) und gegen einen kleinen Aufpreis mit Campingstühlen (ca. 7 EUR), Tisch (ca. 10 EUR) und Co.

📦 Zusätzliche Ausstattung
Neben der Grundausstattung kannst du noch aus einer ganzen Reihe an Extras für einen kleinen Aufpreis wählen. Navi, Heizung, usw.. Wir haben uns hier für die Standheizung (ca. 10 EUR) entschieden, was eine absolut gute Idee für unsere Reisezeit Ende Oktober in den Bergen war. Sie funktioniert nur, wenn man am Strom angeschlossen ist, aber hat uns einige warme Abende gebracht, während es draußen um die 5 Grad war.

🛣️ ETC Karte
Bei Buchung oder Abholung kannst du für ca. 2 EUR eine ETC Karte buchen – Die Karte wird vorne ins Auto gesteckt und dadurch kannst du auf der Autobahn automatisch durch die Mautschranken fahren und zahlst am Ende bei Abgabe des Campervans. Würden wir empfehlen – sonst musst du alle paar Kilometer auf der Mautstraße stoppen und zahlen.

👨🏻‍🔧 Service & Mitarbeiter
Buchung, Einweisung und Co. waren alle auf English und die Mitarbeiter super freundlich. Theoretisch hätte man auch einen 24/7 Support gehabt, den wir aber nicht brauchten.

💡 Tipp zur Buchung
Nicht direkt bei Travellers Autobarn buchen, sondern über CamperDays. Dort ist der allgemeine Mietpreis besser, Extras wie Tisch & Stühle kommen in einem günstigeren Komplettpaket, Versicherung ist inklusive und du hast alle Unterlagen in deutsch. #SparHighFive

🚐 zu CamperDays (Travellers Autobarn)*

 

✅ Japan Campers

Der Anbieter ist seit 2014 in Japan am Start und gilt als einer der beliebtesten Anbieter für Camper in Japan. Sie haben ebenfalls verschiedene Fahrzeuge in unterschiedlichen Größen. Und als wir knapp 3 Monate vor unserer Reise buchen wollten, waren bereits alle Fahrzeuge ausgebucht. Kann an der Beliebtheit liegen oder auch an einer eventuell kleineren Flotte. So oder so macht man hier aber laut unser Community nichts falsch und sollte aus eigener Erfahrung nach frühzeitig buchen! Sie haben auch eine eigene App zum Finden von Schlafplätzen, die sehr praktisch ist. Und auf unsere Mails haben sie recht schnell innerhalb weniger Tage geantwortet.

Vorteil von Japan Campers könnte für dich sein, dass sie sowohl einen Standort in Tokio und in Osaka haben. Wodurch man den Camper bspw. in Tokio abholen kann und in Osaka wieder abgibt. Allerdings gilt das als Extra-Service und kostet nicht gerade wenig.

Preislich sind sie ähnlich wie Travellers Autobarn und wir würden dir daher empfehlen, das Angebot von Japan Campers vor der Buchung auch nochmal mit CamperDays* abzugleichen.

🚐 zu Japan Campers

 

🚫 Samurai Campers

Hier können wir nur wiedergeben, was wir aus der Community gehört haben – und das war zusammengefasst: „Hier besser nicht buchen.“. Es gab sowohl Probleme mit Autos als auch der Ausstattung. Die Website und Fotos sehen zwar gut aus und auch hier gibt es verschiedene Camper in unterschiedlichen Größen. Aber durch das Feedback haben wir die Finger von dem Anbieter gelassen und auf unserer Reise auch gar nicht erst geschaut, ob sie Autos verfügbar hatten. Wären alle anderen Anbieter ausgebucht gewesen, hätten wir vermutlich selbst einen Test gewagt, aber so sind wir froh, dass wir nicht mussten. Unser Fazit: Wir wollen dir nicht abraten, da wir keine eigenen Erfahrungen haben – würden dir aufgrund des Feedbacks der Community als erste Anlaufstelle aber eher einen der anderen beiden Anbieter ans Herz legen.

🚐 zu Samurai Campers

Kosten: Was kostet ein Camper in Japan?

Ein Campervan in Japan kostet zwischen 55€ und 170€ pro Tag – je nach Fahrzeuggröße und Saison. Wenn dich unser Modell (Kuga von Travellers Autobarn) interessiert, dann musst du mit ca. 80 bis 120 EUR pro Tag je nach Saison rechnen.

 

Kosten für den Campervan

  • Mini Camper (Auto mit Liegefläche):
    ca. 50 bis 75 EUR pro Tag
  • Mid-Size Camper (Van ohne erhöhtes Dach zum stehen):
    ca. 70-90 EUR pro Tag
  • Big-Size Camper (Unser Modell):
    ca. 80 bis 120 EUR pro Tag
  • Motorhome (kleines Wohnmobil):
    ca. 120 bis 170 EUR pro Tag

 

Kosten im Camper-Alltag

Neben den Kosten für den Campervan selbst solltest du in Japan noch mit folgenden Dingen rechnen:

  • ⛽️ Benzin: ca. 60–100€ pro Woche (Benzinpreis ca. 1€/Liter, Verbrauch 7–10L/100km
  • 🛣️ Maut (optional): Vermeidbar durch Landstraßen, aber manchmal lohnt es sich zeitlich. Wir haben nach 14 Tagen knapp 90€ gezahlt und sind nur ab und zu Maut gefahren. Hier kannst du deine Reise kalkulieren: Japan Toll Calculater
  • 🏕️ Campsites (optional): Wenn du Strom brauchst und auf richtigen Campsites übernachtest, musst du pro Nacht mit 20 bis 40 EUR rechnen.
  • 🌳 Michi no Eki & Parkplätze: Übernachtungen auf Raststätten und öffentlichen Parkplätzen sind kostenlos.
  • 🅿️ Parken in Städten: Solltest du mit dem Camper größere Städte besuchen sind die Parkplätze immer kostenpflichtig und liegen bei ca. 5 bis 10 EUR für 24h

 

Unsere Kosten für 14 Tagen im Camper:

Unser Route war wie folgt: Wir sind von Tokio nach Hakuba in die japansichen Alpen gefahren, von dort nach Kamikochi, dann um den Mount Fuji herum und zum Abschluss zu den Stränden bei Tokio und zurück.

Wir haben in der Regel versucht die Mautstraßen zu umgehen, haben sie aber 2-3 Mal auf längeren Strecken genutzt, um nicht zu spät Abends am Ziel anzukommen.

Übernachtet haben wir 70% kostenlos und 30% auf bezahlten Campsites, um die Heizung am Abend nutzen zu können.

Das waren unsere Kosten:

  • 🚐 Camper: ca. 115 EUR pro Tag (ca. 1.610 EUR für 14 Tage)
  • ⛽️ Benzin: ca. 150 EUR
  • 🛣️ Maut: ca. 90 EUR in 14 Tagen
  • 🏕️ Campsites: ca. 141 EUR
  • 🅿️ Parken: ca. 10 EUR (mussten nur einmal bei Kamikochi zahlen)

 

In Summe hat das dann ca. 2.001 EUR für 14 Tage Vanlife in Japan für uns gemacht.

🪪 Führerschein & Dokumente: Was brauche ich?

⚠️ Wichtig: Dein internationale Führerschein aus Deutschland wird in Japan NICHT anerkannt! Deutsche Staatsbürger brauchen eine offizielle japanische Übersetzung ihres deutschen Führerscheins.

Warum? Bürokratischer Wahnsinn. Deutschland ist dem Wiener Abkommen von 1968 beigetreten. Japan aber dem Genfer Abkommen von 1949. Und die beiden Abkommen sind „nicht kompatibel“.

Den Führerschein übersetzen zu lassen geht aber Gott sei Dank einfacher als es sich anhört und du hast verschiedene Optionen:

⭐️ Option 1 – Japan-Fahren.de (So haben wir es gemacht.):
Schnellster Weg aus Deutschland. Der Antrag geht online, Bearbeitung dauert meist 1–2 Werktage, und die Übersetzung wird durch die offizielle JAF (Japan Automobile Federation) ausgestellt. Die Übersetzung kannst du dir dann zusenden lassen oder einfach selbst in Japan in jedem 7-Eleven ausdrucken. Japan Fahren gibt dir dazu auch eine kurze Anleitung. (So haben wir es gemacht.) Das Ganze kostet dann ca. 40 EUR.

➡️ Option 2 – Direkt über JAF (english.jaf.or.jp):
Offiziell, aber die Japan Automobile Federation-Website ist von Deutschland aus nicht direkt zugänglich. Und das Formular auch etwas aufwändiger auszufüllen. Kostet aber etwas geringer mit ca. 30 EUR.

➡️ Option 3 – ADAC in Deutschland (am kompliziertesten):
Warum auch immer musst du hier deinen Führerschein erst einsenden, damit er dann übersetzt werden kann und zu dir zurück geschickt wird. Die Bearbeitungszeit ist 5 Mal länger als bei japan-fahren.de. und die Kosten mit ca. 65 EUR auch höher

 

Beim Fahren in Japan am besten immer deinen Original-Führerschein + Übersetzung dabei haben. Aber beim Vanlife kein Problem, da man ja sowieso all sein Zeug hinten im Camper liegen hat.

Übernachten mit dem Camper in Japan

Das ist wohl die Frage, die man sich als erstes Stellt, nachdem man entschieden hat mit dem Camper durch Japan zu fahren: Wo schläft man eigentlich? Darf ich einfach überall übernachten? Und die Antwort hat uns selbst überrascht – Japan ist für Camper gefühlt eines der besten Länder der Welt.

In Japan darf man auf öffentlichen Parkplätzen und an Raststätten kostenlos übernachten! Und das beste – sie haben oft auch noch Toiletten und teils Duschen. Nicht erlaubt ist das Übernachten an Supermärkten oder in Städten. Und natürlich gibt es auch noch offizielle Campsites. Hier sind alle Infos und die verschiedenen Arten von Parkplätzen und Campsites:

 

🏪 Michi no Eki / Raststationen (kostenlos)

Japan Camper - Michi no Eki
Jackpot: Lawson direkt an der Raststätte.

Michi no Eki sind staatlich geförderte Raststationen, von denen es über 1.200 in ganz Japan gibt. Das sind jetzt aber keine gewöhnlichen Raststätten – sondern teils ganze Erlebnis-Orte und Parkplätze an denen man sich gerne aufhält. Teils in der Natur, teils am Meer. Und auch die Locals nutzen sie ständig – wir haben Nächte erlebt, wo Dutzende andere japanische Camper um uns herum standen.

  • 🚾 Saubere Toiletten (24/7)
  • 🚿 Teils mit Coin-Dusche
  • 🛒 Supermärkte (Farmersmärkte mit regionalen Produkten / 7Eleven)
  • 🍱 Restaurants
  • ☕️ Cafés
  • ♨️ Teils mit Onsen

 

🅿️ Öffentliche Parkplätze (kostenlos)

Japan Camper - Oishi Park am Fuji
Kostenloser Parkplatz am Oishi Park.

Neben den Michi no Eki gibt es in Japan auch jede Menge öffentliche Parkplätze auf denen du kostenlos und ungestört übernachten kannst. Vor allem in ländlichen Regionen, in Parks oder am Strand oder der Küste. Hier ist bis auf ein Toiletten-Häuschen aber in der Regel keine Infrastruktur wie Restaurants, Supermärkte, etc. vorhanden – sollte dir das wichtig sein.

Unser Highlight war der Parkplatz am Oishi Park bei Fujiyoshida mit Blick direkt auf den Mount Fuji. Der Hammer.

 

⛺ Campingplätze in Japan

Japan Camper mieten - Campingplatz
Campsite in der Nähe von Kamikochi.

Und dann gibt es noch ganz normale Campingplätze in Japan. Dort bekommst du dann Strom, Wasser, Duschen, WC, Gemeinschaftsküche, etc.. Teils auch mit tollen Lage (z.B. Fuji-Blick oder am Meer). Und manchmal ist auf der Campsite auch noch ein Onsen inklusive. Aber die Preise sind teils auch gar nicht so gering: Du kannst mit ca. 20-45 EUR pro Nacht rechnen. Je nach Saison, Wochenende oder Lage der Campsite.

Wenn du Strom brauchst, ist ein bezahlter Campingplatz die beste Option. Wir haben in den Bergen, als es in der Nacht auf unter 5°C abkühlte, auf solche Plätze zurückgegriffen, um die Heizung für verregnete Abende im Van zu nutzen – ein Retter.

 

🚫 Wildcampen: Das ist nicht erlaubt.

Wildcampen – also einfach irgendwo am Straßenrand oder in der Stadt parken und übernachten – ist in Japan offiziell verboten. Daran sollte man sich auch halten. Schließlich gibt es so viele legale, kostenlose Optionen (Michi no Eki, öffentliche Parkplätze in Parks oder an Stränden mit Toiletten), dass man das nicht braucht.

Und, auch wenn es verlockend ist, vor den 24/7 Supermärkten wie 7Eleven, Family Mart oder Lawson darfst du nicht übernachten. Vielleicht sagen die Mitarbeiter nichts, aber es ist nicht erlaubt und auch hier sollte man sich einfach dran halten.

 

🏕️ Unsere Stellplätze

Und hier haben wir noch die Stellplätze von unserer Camper-Route in Japan für dich:

🏪 Road Station Osakadakoen – kostenlos
Eine große Raststätte mit zwei großen Parkplätzen auf beiden Straßenseiten. Auf beiden Seiten sind Toiletten. Und am Hauptgebäude sind Supermärkte, Restaurants und sogar eine Coin-Shower zum duschen. Link

⛺️ Hakuba – Campsite – ca. 30 EUR
Mitten im Zentrum von Hakuba und umgeben von den japanischen Alpen. Du kannst von hier Geschäfte und Wanderwege zu Fuß erreichen. Zur Campsite gehört ein kleines Häuschen mit Waschbecken, Toiletten und Dusche. Link

⛺️ Kamikochi – Campsite – ca. 42 EUR
Eine der nächsten Campsites bei Kamikochi (mit dem Auto darf man selbst nicht in den Park fahren). Sie liegt direkt am Wald hat einen Fluss davor und bietet Duschen, Toiletten, Gemeinschaftsküche und Onsen. Leider kosten die Duschen nochmal 2€ extra pro Duschgang. In Summe kein Schnäppchen aber eine schöne Lage. Link

🅿️ Oishi Park (Fujiyoshida) – kostenlos
Der wohl beste Stellplatz während unserer Zeit im Camper. Hier wachst du direkt am See auf, mit Blick auf den Mount Fuji. Der Parkplatz gehört zum Oishi Park, ist kostenlos und hat ein eigenes Toilettenhaus. Link

🏪 Road Station Izu Gateway Kannami – kostenlos
Eine riesige Raststätte zwischen Hakone und der südlichen Fuji Region. Mit 7eleven, Toiletten, Coin-Duschen, Cafe & Restaurant. Es gibt einen großen Parkplatz am Hauptgebäude und einen Parkplatz auf der anderen Seite auf einem „Deich“. Der Parkplatz auf dem Deich ist ruhiger, hat Blick auf einen Park und Mount Fuji und hier sind auch die Duschen. Link

🏪 Road Station Mutsuzawa – kostenlos
Eine moderne Raststätte, bei der wir durch Zufall an den letzten Tagen auf dem Rückweg nach Tokio gelandet sind, bevor wir noch eine Nacht am Strand eingeschoben haben. Hier ist auch direkt ein Onsen im Hauptgebäude. Und zu Fuß erreichst du einen Lawson und einen großen Supermarkt. Link

🅿️ Yakata Beach – kostenlos
Kostenloser Parkplatz direkt am Strand mit Toilettenhäuschen. Thats it. Link

Das hat der Campervan an Ausstattung

Wir sind den KUGA von Travellers Autobarn gefahren – ein umgebauter Toyota Hi-Ace der an Ausstattung eigentlich alles mitbringt, was man braucht. Hier ein Überblick:

👨🏻‍🍳 Küche
Ehrlich gesagt: Wir haben die Küche kaum benutzt. Japan macht es einem zu einfach, günstig und lecker auswärts zu essen – ob 7-Eleven, Supermarkt mit Frischetheke oder Restaurants. Wir haben eigentlich nur Wasser für Kaffee gekocht.

  • 2x Gasherd-Platten (Gasflaschen eingesteckt)
  • Spüle mit Wasserpumpe
  • Kühlschrank (läuft nur 1-2 Tage ohne externen Strom oder Fahren)
  • Mikrowelle (nur mit Stromanschluss auf Campingplatz nutzbar)
  • Kochgeschirr, Töpfe, Pfanne, Besteck – alles dabei

 

🛏️ Schlafen & Handtücher
Hier bekommst du alles was du brauchst vom Verleih und bei uns hat auch alles noch nach „frisch gewaschen“ gerochen:

  • Sitzbank & Tisch werden Nachts zum bequemen Doppelbett
  • Schlafsack (aufklappbar als Doppeldecke)
  • Spannlaken
  • 2x Kopfkissen
  • 2x Handtücher

 

🔌 Strom & Licht
Der Camper ist mit ausreichend LED-Lichtern ausgestattet und hat auch jede Menge USB und normale Steckdosen vom Laden von Geräten. Für Laptop und Co. musst du aber an einem Stromnetz an der Campsite angeschlossen sein.

  • LED-Spots im ganzen Camper verteilt
  • USB-Anschlüsse für Handys, etc.
  • 230V-Steckdosen: nur aktiv wenn auf Campingplatz mit Stromanschluss
  • Heizung – optional und würden wir für die Berge im Herbst empfehlen

 

⛺️ Campingtisch, Stühle & Co.
Neben der Sitzbank im Camper kannst du natürlich optional auch noch Camping-Equipment dazu buchen.

  • 2x Campingstühle – teils optional zu buchen
  • 1x Campingtisch – teils optional zu buchen

 

🎒 Was man selber mitbringen sollte:

 

Praktische Tipps für den Camper-Alltag

🚗 Autofahren in Japan

  • Linksverkehr: Klingt erstmal einschüchternd, aber man gewöhnt sich tatsächlich überraschend schnell daran. Und die meisten Camper und Mietwagen sind Automatik. Tipp: Der Fahrer sitzt immer zur Straßenmitte hin.
  • Navigation: Google Maps funktioniert super und man kann Mautstraßen aktiv vermeiden. Wir haben meistens geschaut, wie viel Zeit wir mit Maut sparen würden, und dann entschieden.
  • Schilder: Viele Schilder sind zwar auf Japanisch, aber anhand der Farbe und Form, weiss man, was gemeint ist. Und das Wichtigste (Exit, Tollroad etc.) steht auf Englisch. Parkregeln kannst du dir im Zweifelsfall kurz am Handy übersetzen lassen.
  • Tanken: In Japan kommen zu 90% Mitarbeiter ans Auto und tanken für dich. Falls nicht, sind wir immer kurz zur Kasse und haben nach Hilfe gefragt, da die Automaten wild in japanischen Zeichen beschildert sind.
  • Alkohol: Praktisch Null-Toleranz (0,03%). Wirklich – kein Bier beim Abendessen, wenn du noch fahren willst.

 

🚽 Toiletten

Keine Sorge – das ist wirklich das entspannteste Thema in Japan. An jedem Michi no Eki, in jedem 7-Eleven, in jedem Supermarkt und an fast jedem öffentlichen Parkplatz gibt es Toiletten. Und sie sind sauber – teils sogar mit Desinfektionsmittel-Spender in der Kabine, um den Sitz, etc. sauber zu machen.

 

🛁 Duschen & Hygiene beim Campen

Japan Camper - Coin Duschen
Coin Shower an einer Raststätte.
  • Onsen (温泉): Heiße Bäder, die es fast überall in Japan gibt. Man duscht sich vorher ab, geht dann in das heiße Wasser, duscht sich wieder. Kosten ca. 1.000 Yen (ca. 7€) pro Person. Shampoo und Seife sind in der Regel vorhanden.
  • Coin-Duschen: An Tankstellen, Raststätten oder auch bei Laundry-Shops gibt es teils Duschräume mit Münzautomat. Für ca. 2 EUR kannst du rund 5 Minuten duschen.
  • Campingplätze: Haben immer Duschen, wenn man mal auf Nummer sicher gehen will.

 

🗑️ Müll

Das ist tatsächlich DER größte Alltags-Struggle in Japan: Zum einen wird man mit Plastikmüll und Verpackungen bei Einkäufen überhäuft und dann gibt es kaum öffentliche Mülleimer. Wirklich kaum. Am ehesten findest du Mülleiner in oder vor Supermärkten und 7elven und Co..

Wir haben Müll daher immer gesammelt und unsere Chancen sofort genutzt, wenn wir einen Mülleimer gesehen haben. Oft haben wir dafür bei 7eleven und Co. einen „Alibikauf“ mit Wasser oder Kaffee gemacht und dann unseren Müll dort entsorgt.

Und was die Nummer nicht einfacher macht: In Japan gibt es eine super strikte und komplizierte Mülltrennung – Plastik, Burnable, PET-Flaschen alles getrennt. Manchmal soll von der Falsche der Deckel und die Bandereole entfernt werden. Oder Plastikbehälter von Fertigessen sollen ausgespült werden.

Warum gibt es kaum Mülleimer im Land? Nach einem Giftgas-Anschlag in einer Tokioter U-Bahn in den 1990ern wurden fast alle öffentlichen Mülleimer entfernt.

 

📱 Navigation

GoogleMaps. Es ist DIE App, die dich durch ganz Japan bringt. In keinem Land sind die Zugverbindungen und Anleitung so genau, wie in Japan und auch für den Verkehr mit dem Auto ist sie top und du kannst filtern, ob du mit oder ohne Mautstraße fahren willst.

Dafür brauchst du natürlich Internet auf der Reise. Wir hatten dafür eSIm-Karten von holafly* und Maya*. Haben jeweils eine davon getestet und waren beide happy mit der Wahl.

 

🛒 Einkaufen & Essen

7-Eleven, Lawson und FamilyMart sind in Japan einfach Kult, immer um die nächste Ecke zu finden und haben 24/7 geöffnet. Es ist verlockend und sie haben auch eine große Auswahl an Fertiggerichten, etc..

Aber: Noch besser sind große Supermärkte. Du findest hier wirklich frische Sachen wie Obst und Gemüse und in der Regel auch eine gigantische Auswahl an Fertiggerichten an Frischetheken, die direkt dahinter in der Küche zubereitet werden. Oft kannst du durch eine Scheibe in die Küchen schauen. Das Essen ist also frischer, mehr Auswahl und es kostet weniger als bei den kleinen Läden. Und: Abends werden die Gerichte oft bis zu 20% runtergesetzt, weil sie am nächsten Tag wieder frisch gemacht werden.

 

💴 Bargeld

Immer etwas dabei haben! Japan kann man zwar für vieles mit Karte zahlen, aber nicht überall – besonders in ländlichen Gebieten und an wenigen Maut-Schranken, die nicht Teil von dem ETC-Karten-Netzwerk sind wird nur Bargeld akzeptiert. Hier findest du die besten Kreditkarten für Reisen – ob zum Abheben von Bargeld oder Bezahlungen.

Die besten Apps für Vanlife in Japan

Japan Camper - Michi no Eki
Road Station Izu Gateway Kannami mit Fuji Blick.

Die wichtigsten Apps für deine Reise mit dem Camper – wir haben jede davon täglich genutzt:

⛺️ Japan Campers – App
Die für wichtigste App mit dem Camper: Die Japan Campers App zeigt alle Michi no Eki, öffentliche Parkplätze und weitere Schlafplätze auf der Karte an – und man kann gezielt nach Ausstattung filtern: Onsen? Dusche? Einfacher Parkplatz oder vollwertige Raststätte? Das macht die Suche nach dem nächsten Schlafplatz wirklich einfach. Die App ist kostenlos, aber manche Spots werden nur freigeschaltet, wenn man auch Japan Campers den Van gebucht hat und. Aber es gibt auch genug Einträge in der kostenloses Version.

🏪 Michi-no-Eki App
Die offizielle App der staatlichen Raststationen (Michi-no-Eki).  Perfekt um die nächsten Michi no Eki auf der Karte anzeigen zu lassen. Und gut als Backup oder zusätzliche Suche, wenn die Japan Campers App gerade nicht die gewünschten Infos liefert.

🅿️ Park4Night
Vielleicht kennst du die App Park4Night schon aus Europa oder anderen Ländern. Du findest hier die schönsten Parkplätze, Rastplätze und Campsites der Community mit Infos und Fotos. Auch in Japan gibt es ein paar Einträge, allerdings deutlich weniger als bspw. in Europa. Wir haben auch hier immer wieder reingeschaut, aber es war auch eher eine nette Ergänzung zur Japan Campers App

🗺️ Google Maps
Der Klassiker und besonders praktisch, dass man in den Einstellungen aktiv festlegen kann, dass Mautstraßen gemieden werden sollen.

Beste Reisezeit für Japan mit Camper

Japan Camper - Ania mit Kaffee am Fuji
Aufgewacht mit Blick auf den Mt. Fuji.

Wann ist die beste Zeit für eine Reise durch Japan mit dem Camper? Eigentlich während der allgemein besten Reisezeit für Japan.

März bis Mai – 🌸 Kirschblüte – perfekt für Rundreise
Die mit Abstand beliebteste Reisezeit für Japan. Im Frühling liegen die Temperaturen zwischen 10°C im März und bis zu 25°C im Mai – perfekt für Sightseeing, Wanderungen und Co.. In den Bergen kann es vor allem Nachts noch etwas kühler werden. Vorteil mit dem Camper zu dieser Zeit: Du kannst die teuren Unterkunftspreise umgehen. Solltest dich aber frühzeitig um einen Camper kümmern.

September bis November – 🍁 Herbstlaub – perfekt für Rundreise
Der Herbst ist die zweit-beliebteste Reisezeit. Hier liegen die Temperaturen wie im Frühjahr zwischen 25°C im September und 10°C im November – perfekt für Sightseeing, Wanderungen und Co.. In den Bergen können wir aber sagen, wird es schnell etwas kühler und Nachts können es auch mal 5°C werden.

Juni bis August – ☀️ Sommer – im Norden ist es angenehm
Der Sommer in Japan kann in großen Teilen schwül, heiß und nass werden. Außerdem setzen auch die Taifune ein. Die Temperaturen liegen dann bei 25–35°C. Mit dem Camper solltest du daher eher Regionen aufsuchen, bei denen das Wetter noch etwas entspannter und angenehmer ist – sprich Richtung Norden fahren oder sogar rüber nach Hokkaido.

Dezember bis Februar – ❄️ Winter – evt. Süden von Japan
Im Winter ist Japan bekannt für kühle Temperaturen und Schnee. Besonders im Norden fällt richtig viel davon. Eine Rundreise mit dem Camper würden wir zu der Zeit absolut nicht empfehlen, zumal viele Camper-Anbieter auch explizit drauf hinweisen, dass ihre Fahrzeuge nicht für schneebedeckte Straßen oder Bergfahrten bei Schnee geeignet sind. Eventuell kann aber ein Trip im Süden interessant sein.

🎬 Video: Camper in Japan mieten

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FAQ

Die häufigsten Fragen zum Camper mieten in Japan

Wie viel kostet ein Camper in Japan pro Tag?

Du musst zwischen 50€ und 170€ pro Tag rechnen – je nach Größe und Saison. Wir haben für unseren Camper ca. 120€ im Herbst gezahlt und hatten einen Minivan mit höherem Dach, dass wir auch drin stehen konnten.

Brauche ich einen internationalen Führerschein?

Nein – der wird in Japan nicht anerkannt. Deutsche Staatsbürger brauchen eine offizielle japanische Übersetzung ihres deutschen Führerscheins, ausgestellt durch die JAF. Am einfachsten über japan-fahren.de (ca. 40€, zum Ausdrucken in jedem 7-Eleven).

Wo kann man in Japan mit dem Camper übernachten?

Über 1.200 Raststätten/Michi no Eki (kostenlos), Campingplätze (15–35€/Nacht) und ausgewählte öffentliche Parkplätze. Wildcampen ist verboten, aber mit den vielen legalen Optionen braucht man das nicht.

Was sind Michi no Eki?

Staatlich geförderte Raststationen mit kostenlosem Parkplatz, sauberen Toiletten, lokalem Supermarkt und teils eigenem Onsen oder Restaurant. Übernachtung im Fahrzeug ist erlaubt.

Welche Campervermietung ist die beste in Japan?

Aus eigener Erfahrung empfehlen wir Travellers Autobarn. Am besten/günstigsten buchst du über CamperDays*. Unkompliziert, gute Fahrzeuge, englischsprachiger Service, direkt am Narita Airport.

Japan Campers hat ebenfalls viele gute Bewertungen, aber hier haben wir keine eigene Erfahrung.

Wann ist die beste Reisezeit?

April–Mai (Kirschblüte) und Oktober–November (Herbstlaub) sind ideal.

Gibt es Dusche und WC im Camper?

Bei den meisten japanischen Campervans (inkl. unserem KUGA von Travellers Autobarn) nicht – aber Japan hat Onsen und öffentliche Duschen an fast jeder Ecke. Das ist überhaupt kein Problem. Auch die öffentlichen Toiletten an Parkplätzen, Supermärkten und Raststätten sind super gepflegt.

Wie funktioniert die Maut in Japan?

Mit einer ETC-Karte (elektronische Mautkarte, die oft vom Vermieter bereitgestellt wird) läuft es automatisch. Beim Rückgeben des Fahrzeugs wird die Gesamtgebühr abgerechnet. Immer Bargeld dabei haben für Mautstationen ohne ETC-Akzeptanz.

Was ist beim Campen in Japan nicht erlaubt?

Wildcampen, Stühle und Zelte auf Michi no Eki-Parkplätzen aufstellen, an beliebigen Parkplätzen (z.B. Konbini) dauerhaft stehen – auch wenn es manchmal geduldet wird. An die ausgewiesenen Schlafplätze halten ist die eindeutig bessere Entscheidung.

Wie hoch ist der Van? Gibt es Einschränkungen?

Der KUGA ist 2,90m hoch. Das ist in Tiefgaragen, bei Unterführungen und manchen Brücken ein Thema. Immer auf Höhenschilderung achten – besonders bei Bahnunterführungen!

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