Japan Sehenswürdigkeiten - Unsere 13 schönsten Orte
So Leute, wie waren nach so vielen Reisen und so vielen Jahren jetzt endlich in Japan und können bei den Sehenswürdigkeiten und Highlights mitreden. 😀🙌 Ob wir den Japan-Hype jetzt ein wenig verstehen? Ein bisschen. Den Shinkansen-Hype nicht so krass aber definitiv den Hype darum, dass es so unfassbar viel zu sehen gibt: so eine abwechslungsreiche Natur, die Japan auf einer Reise neben den Großstädten zu bieten hat. Ein Grund, warum wir auf jeden Fall noch einmal nach Japan reisen wollen. Wir zeigen dir unsere liebsten Sehenswürdigkeiten und schönsten Orte in Japan. Ein paar davon liegen auch etwas abseits der typischen Japanroute:
Japan Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
- 🏙️ Tokio: Mega-Metropole zwischen Tradition und Zukunft.
- ⛩️ Kyoto: Tempel, Schreine, Geishas – die kulturelle Hauptstadt Japans
- 🍜 Osaka: Street Food, Leuchtreklamen und lebendige Kultur
- 🦌 Nara: Heilige Hirsche und monumentale Buddha-Statuen
- 🏞️ Fuji Five Lakes: Beste Aussicht auf den Mount Fuji
- ♨️ Hakone: Onsen-Entspannung und Natur
- 🗻 Mount Fuji: Japans heiliger Berg
- 🥾 Hakuba (japanische Alpen): Wandern im Sommer – Skifahren im Winter
- 🏞️ Kamikochi (japnische Alpen): Traumhafte Berglandschaften
- 🌲 Tohoku: Unentdecktes Japan mit wilder Natur, Bergen und Küsten
- 🏝 Okinawa: Tropische Strände und Unterwasserparadies
- 🐻 Hokkaido: Weite Natur, Bären und jede Menge Schnee im Winter
Tokio - Shibuya Kreuzung, Tempel, Neonlichter

In Tokio findest du ein Japan, wie du es aus Filmen und Fotos kennst: Neonlichter, verrückte Viertel, alternative Viertel, aber auch ruhige Tempel, grüne Parks und mittendrin Wohngegenden, die sich wie ein Dorf anfühlen. Die Stadt ist eine Mischung aus allem. Und durch die beiden großen Flughäfen auch perfekt für Start und/oder Ende der Reise durch Japan.
Neben den Sehenswürdigkeiten ist die Hauptbeschäftigung in Tokio Viertel erkunden, Essen entdecken und einfach die Stadt aufsaugen: Die Anzahl an coolen Stadtteilen, versteckten Ecken und Restaurants ist wirklich verrückt. Jedes Viertel hat seine eigene Persönlichkeit. Wir haben die Stadt geliebt.
Da Tokio eine der beliebtesten Städte der Welt ist, würden wir hier frühzeitig (1-3 Monate vorher) nach einer Unterkunft suchen. Auch manche Museen oder Aussichten sollte man ein paar Tage oder Wochen vorher buchen. Und wenn du zur Kirschblüte in Japan bist vermutlich alles noch eher.
- ⭐️ Must-See: Shibuya-Kreuzung, Senso-ji Tempel (Tokios ältester Tempel), Meiji-Schrein (Tokios wichtigster Shinto Schrein), Golden Gai & Omoide Yokocho Memory Lane in Shinjuku
- 📍 Beste Viertel: Shibuya (Popkultur, alternative Szene und Neonlichter), Shinjuku (Neonlichter Bars & Nachteben), Ginza (Shopping, Lifestyle & Luxus), Akihabara (Gaming, Spielautomaten und Manga-Zeugs), Asakusa (”das alte Japan”)
- 🪐 Museum: Das berühmte TeamLab Planet
- 🏙️ Aussichtsplattformen: Metropolitan Government Building (kostenlos), Shibuya Sky, Tokyo Tower, Tokyo Skytree
- 🍜 Restaurants: Tokyo Ramen Ten, Uobei (Sushi-Kette), Tsukiji Outer Market für Sushi
- 🛏️ Unterkunft: Als Erstbesucher übernachte in der Nähe von Bahnhöfen wie Shinjuku oder Shibuya – gute Anbindung und viel los auf den Straßen. Unsere Unterkunft in Shinjuku*
Kyoto - Tempel, Schreine, Rote Tore & Geishas

In Kyoto findest du das spirituelle, kulturelle und historische Herz von Japan. Die alte Kaiserstadt ist vollgepackt an bedeutenden Sehenswürdigkeiten und historischen Gassen. Es gibt insgesamt über 2.000 Tempel und Schreine in der Stadt. Unter anderem auch den wohl berühmtesten Schrein Japans mit den roten Toren: Fushimi Inari Schrein.
Mit den Sehenswürdigkeiten kommen natürlich auch die Touristen – viele Touristen. Wir haben glaube ich noch nie so viele Touristen an Sehenswürdigkeiten erlebt wie in Kyoto. Keine Beschwerde, schließlich waren wir auch ein Teil davon – aber das schonmal als Info vorab für dich – dass du keinen Schreck bekommst.
ABER: Sobald du von den Sehenswürdigkeiten in die erstbeste Seitenstraße läufst bist du den Massen auch schon wieder entkommen. Ohne Witz, keine 5 Minuten neben den Hauptsehenswürdigkeiten ist Ruhe und “lokales Leben” in den Straßen.
Ein Besuch von Kyoto ist definitiv ein beeindruckendes Muss auf einer (ersten) Japanreise – für uns kam rückblickend aber leider ein wenig das Gefühl von einem riesigen Freilichtmuseum auf, da das Leben an den Orten gefehlt hat und die historischen Gassen mittlerweile nur noch aus Cafes, Süßwarenläden und Souvenirshops bestehen.
- ⭐️ Must-See: Fushimi Inari Schrein mit den roten Tori Toren (am besten am frühen Morgen), Hōkan-ji Tempel, Higashiyama Altstadt, Gion Geisha Viertel, Kiyomizu-dera Tempel, Goldene Pavillon (Kinkaku-ji), Nishiki Market
- ⛩️ Geheimtipp: Kitano Tenmangu Schrein (kaum Touristen), Kodaiji Tempel mit Mini-Bambuswald, Spaziergänge durch die Stadt für mehr Einblicke.
- 🚌 Tagesausflug: Arashiyama Bambuswald, Nara
- ☕️ Cafes: Vermillon Cafe, Weekenders Coffee, Blue Bottle Coffee
- 🍜 Restaurants: Nishiyama (Okonomiyaki), Nishiki Market (erwarte hier Touri-Preise), Roast Sesame Crepe (bestes Crepe)
- 🛏️ Unterkunft: Wir fanden die Lage unterhalb des Bahnhofs perfekt für die Rundreise mit Zug. Schnell bei der Unterkunft und gute Anbindung in alle Richtungen. Außerdem gab es viele Restaurants und Co.. Unser Hotel* (War mega gut!)
Osaka - Street Food und Leuchtreklamen

Osaka ist gefühlt die hippe Studentenstadt Japans. Viele junge Menschen, viele Straßen voller Neonlichter und Bars und ein viel viel lockerer Vibe unter den Menschen, als bspw. in Tokio oder Kyoto. Außerdem wird Osaka oft als „die Küche Japans“ bezeichnet. Und jap, Essen gibt es dort jede Menge. Bekannt ist Osaka vor allem für Takoyaki (Oktopusbällchen) und Okonomiyaki (japanische herzhafte Pfannkuchen).
Bis auf die Osaka Burg mit riesigem Park (besonders schön zur Kirschblüte) sind die meisten Sehenswürdigkeiten in Osaka eher die bunten Straßen und riesiegen Leuchtreklamen. Wie der weltbekannte Glico Running Man am Kanal von Dotonbori. Hier reihen sich auch Restaurants, Bars und Straßenstände aneinander. Für einen guten Preis biege aber besser in die Nebenstraßen ab.
Für einen Panoramablick über die Stadt lohnt sich eventuell auch noch ein Besuch des Umeda Sky Building und wenn das Wetter nicht mitspielt oder Langeweile aufkommt – keine Sorge du bist in Japan. In dem Fall gibt es für den absoluten Notfall auch noch ein Cup Noodles Instant Ramen Museum. Dort kannst du dir deine eigene Instant-Ramen erstellen.
- ⭐️ Must-See: Dotonbori-Viertel, Glico-Running Man Leuchtreklame, Shinsekai-Viertel mit Tsutenkaku, Hozen-Ji Temple, Osaka Burg, Namba Yasaka Shrine
- 🍜 Must-Try: Takoyaki (Oktopus-Bällchen) & Okonomiyaki (herzhafte Pfannkuchen)
- 🍜 Restaurants: Strawberry Mania (Erdbeer-Mochi), kleiner Takoyaki Laden (von der Oma gemacht), KIEFEL (Cafe im 30. Stock mit Aussicht), Aizuya (die Geburtsstätte des Takoyaki)
- ☕️ Cafes: Aun Coffee Roaster, KIEFEL cafe dining (im 32. Stock mit Aussicht)
- 🚃 Tagesausflüge: Kutsuo-ji Temple und Nara (heiligen Hirsche, Mochi-Mann und viele Tempel & Schreine)
- 🛏️ Unterkunft: In der Nähe vom Bahnhof für einfache Anbindung oder Namba-Viertel für kurze Wege zu allen Highlights. Wir waren in der Nähe vom Bahnhof. Nur leider direkt an einem Gleis, was wir später gemerkt haben. Falls du dir unsere Unterkunft trotzdem anschauen möchtest*
Nara - Heilige Hirsche und traditionelle Tempel

Ein beliebter Tagesausflug von Kyoto oder Osake ist Nara. Zum einen wegen vieler eindrucksvoller Tempel und Schreine. Wegen dem berühmten “Mochi-Bäcker” – UND für viele vermutlich wegen der mehr oder weniger freilaufenden Sika-Hirsche in der Stadt, die man füttern darf und sie sich dann verbeugen. Letzteres muss jeder selbst wissen, aber für uns wirkt es wie ein großer “Streichelzoo”.
Wenn es dir aber nicht um die Hirsche sondern um die Kultur geht: Nara war die erste Hauptstadt Japans und war ein wichtiges Zentrum des Buddhismus – das spürt man noch heute. Und der Todai-ji Tempel ist ein Must-See in Nara. Er gilt als das größte Holzgebäude der Welt und beherbergt den Großen Buddha (Daibutsu) – der mit 15 Metern wirklich groß ist. Und je nachdem wieviel Zeit du hast, gibt es noch zahlreiche andere Tempel und Schreine in der Stadt.
- 🦌 Hirsche: Wir würden die Finger von den Hirschen im Nara-Park lassen und sie nicht füttern – aber muss jeder für sich selbst entscheiden.
- 🏯 Tempel: Der Todai-ji Tempel mit dem Daibutsu (Großer Buddha) ist der bekannteste. Daneben gibt es zahlreiche andere Tempel und Schreine in Nara.
- 🍡 Mochi-Mann: Der berühmte Mochi-Mann, der in Blitzgeschwindigkeit den Teig knetet, während der Kollegen den Teig mit dem Hammer bearbeitet.
- 🚃 Anreise: Von Kyoto oder Osaka brauchst du weniger als 1 Stunde mit dem Zug nach Nara.
- 🛏️ Unterkunft: Perfekt als Tagesausflug und Übernachtung in Kyoto oder Osaka. Unser Hotel in Kyoto* (War mega gut!)
Fuji Five Lakes - Der beste Blick auf Mount Fuji

Die Fuji Five Lakes und Fujiyoshida sind der Place-to-be, wenn du die schönsten Aussichten auf den Mount Fuji suchst. Du findest hier die Klassik-Instagram-Postkarten-Motive wie die Chureito Pagode oder den Lawson Supermarkt. Aber im Grunde hast den Mount Fuji von überall im Blick und besonders schön natürlich von den fünf Seen: Kawaguchiko, Saiko, Yamanakako, Shojiko und Motosuko. Wenn du Bock hast kannst du sogar mit einem Tretboot durch das absolute Mount Fuji Panorama shippern.
Eine besonders schöne Aussicht hatten wir vom Oishi-Park am Kawaguchi See. Auf dem Parkplatz darf man sogar mit Campervan kostenlos übernachten. Dann wachst du mit etwas Glück schon mit Blick auf den Mount Fuji auf – und dem Geräusch von dutzenden Fotokameras.
In Fujiyoshida selbst findest du reichlich Auswahl an Restaurants, Cafes und Unterkünften mit einem recht entspannten Vibe. Da wir mit Campervan in der Region waren, konnten wir easy von Spot zu Spot fahren. Solltest du mit der Bahn anreisen, würden wir dir zumindest empfehlen vor Ort ein Fahrrad auszuleihen – ist hier recht üblich – um die verschiedenen Aussichten entspannt zu erreichen.
Tipp: Auf der Website SeeMtFuji sieht man immer für die nächsten Tage eine Vorhersage zur Sicht auf den Fuji. Wir haben danach ein wenig unsere Route geplant.
- ⭐️ Must-See: Aussicht von Chureito-Pagode – DAS Fuji-Fotomotiv schlechthin!
- 🗻 Beste Ausblicke: Ganz klar das Seeufer am Oishi Park. Und irgendwie auch das classic Lawson Supermarkt Motiv – hat einfach einen Vibe.
- 🚠 Seilbahn: Auffahrt zur Kachi-Kachi Ropeway für ein Panorama auf die Landschaft und den Fuji.
- 🎢 Achterbahn: Es gibt tatsächlich eine Achterbahn mit perfektem Blick auf den Mount Fuji – wenn du dich während der Fahrt auf die Aussicht konzentrieren kannst.
- ☕️ Cafes: Fuji Cafe CUP’S
- 🍜 Restaurants: XXX
- ⛺️ Campsite: kostenlose auf dem Parkplatz vom Oishi Park mit Blick auf den Fuji.
- 🛏️ Unterkunft: Fuji Gran Villa – Toki*, BLANC FUJI*, Fuji Matsu*
Hakone - Onsen-Entspannung mit Fuji-Blick

An den Ufern des Ashi-Sees liegt die kleine Stadt Hakone und ist ein beliebter Ort für einen Tagesausflug von Tokio, da es nur ca. 90 Minuten entfernt ist. Die Region ist berühmt für ihre heißen Quellen (Onsen), Berglandschaft und eventuell Blick auf den Mount Fuji. Außerdem ist der Hakone-Schrein mit dem roten Torii-Tor direkt im Wasser des Ashi-Sees vermutlich eines der bekanntesten Fotomotive Japans. Bei gutem Wetter spiegelt sich sogar der Mount Fuji im Hintergrund.
Wir waren zwar nur kurz bei der Durchreise mit dem Campervan in Hakone und haben nicht alles gesehen – aber bei dem Stopp ist der Funke irgendwie nicht so ganz übergesprungen. Der Ort am See war ziemlich überlaufen und auch die Sicht auf den Mount Fuji ist hier bei klarem Wetter bei Weitem nicht so schön und gut wie an den Five-Lakes nördlich vom Fuji rund um Fujiyoshida.
Aber: Hast du 1-2 Tage auf deiner Japanreise offen, lässt sich in Hakone auf jeden Fall ein Stopp für Entspannung einplanen. Denn rund um den See und in den Bergen stehen viele traditionelle und moderne Hotels mit eigenem Onsen (heißen Quellen). Und auch einige Wanderwege und Museen sind in der Region. Musst du dich allerdings für einen Ort für dein Mount Fuji-Erlebnis entscheiden, würden wir eher raten zu den Five-Lakes rund um Fujiyoshida zu reisen.
- ⛩️ Must-See: Das rote Torii-Tor des Hakone-Schreins im Ashi-See mit Fuji-Blick.
- 🚡 Seilbahn: Bei einer Fahrt mit der Hakone Seilbahn hast du eine schöne Aussicht auf See und Umgebung.
- ♨️ Onsen: Die Auswahl an Onsen ist Hakone groß. Ob einfach als Tagesbesucher oder mit Übernachtung.
- 🛏️ Unterkunft: Wir waren nur als Tagesausflug mit Camper in Hakone – hier aber ein paar schöne Hotels: RoheN ASHINOKO*, Hakone Hotel*, Chalet Itomic M*, Senkei*
Mount Fuji - Japans heiliger Berg

Der heilige Berg bzw. Vulkan: Fuji-san. Das Wahrzeichen Japans und eigentlich kann man ihn mit seinen über 3.700 Metern auf einer Reise auch nicht übersehen. Teils ist er sogar schon von Tokio sichtbar. AUSSER – das Wetter spielt nicht mit, dann siehst du ihn selbst vom besten Viewpoint nicht mehr.
Wenn du den Fuji von unten bewundern möchtest bzw. ein Aufstieg nicht möglich ist, gibt es zahlreiche Aussichtspunkte. Am schönsten fanden wir die Sicht von der Fuji-Fünf-Seen-Region.
Für viele Reisende ist aber auch die Besteigung des Fuji ein Punkt auf der Japan-Bucketlist. Solltest du dazu gehören, hier ein paar wichtige Dinge_
- 🗻 Klettersaison: Von Anfang Juli bis Anfang September. In den anderen Monaten ist der Berg gesperrt, weil es zu gefährlich wird mit dem Wetter (Teils -30 Grad auf dem Berg).
- 🥾 4 Hauptwanderwege: Der einfachste und beliebteste ist der Yoshida-Trail. Damit vermutlich aber auch am vollsten.
- ☀️ Sonnenaufgang: Viele Wanderer starten nachts, um den Sonnenaufgang vom Gipfel zu erleben. Zu der Zeit ist oft auch die klarste Sicht.
- 🎟️ Ticket: Für den Aufstieg brauchst du ein Permit bzw. Ticket. Verkauf startet ca. 2 Monate vorher und die Anzahl der Tickets pro Tag ist limitiert.
Hakuba - Japanische Alpen (Wander- & Ski-Paradies)

Willkommen in den Japanischen Alpen und einem ganzjährigem Outdoor-Paradies – nur ca. 4 Stunden von Tokio entfernt. Im Winter & Frühjahr weltberühmt für seine Skipisten und Powder-Schnee. Im Sommer & Herbst ein absolutes Wanderparadies.
Die Berge liegen wirklich diiiirekt vor der Tür in Hakuba. Es gibt Wanderungen für jedes Level. Von eintägigen Wanderungen bis zu mehrtägigen Hüttentouren quer durch die Alpen. Im Ort selbst findest du jede Menge Unterkünfte, Cafes, Restaurants und Outdoorshops. Wir waren mit dem Camper hier und haben es geliebt. Von der Campsite im Ort, war alles zu Fuß erreichbar.
Die beliebteste Wanderung in Hakuba und bekannteste Sehenswürdigkeiten ist die Tour um den Happo-Pond. Die haben wir natürlich auch gemacht, inklusive einem Abstecher zu einem genialen Viewpoint. Wir haben unten unsere Route und ein paar andere Tagestouren aufgelistet.
Wichtig: Bis in den Sommer kann auf den Wanderwegen noch Schnee liegen – informiere dich daher am besten nochmal über die aktuellen Bedingungen vor Ort. Und Anfang November schließen die Lifte, die dich auf die Wanderwege bringen.
- 🥾 Wanderung: Unsere Route – Happo Pond mit Abstecher in die Berge (ca. 4 Stunden)
- 🥾 Wanderung: Happo-Pond (ca. 2 Stunden)
- 🥾 Wanderung: Tsugaike Nature Park (ca. 2 Stunden)
- 🥾 Wanderung: Mount Hakuba bzw. Shirouma-dake mit Übernachtung in Hütte (ca. 2 Tage)
- 🍜 Restaurants: Viele Ramen-Shops, Hige Cafe, Penguin Cafe, Hakuba Taproom
- ☕️ Cafes: Starbucks, NorthFace Cafe, What’s Good Cafe, Satoru Coffee
- 🌊 Tagesauflug ans Meer: Das Meer ist nur 1,5 Stunden entfernt. In Nou ist ein lokaler Fish-/Krabbenmarkt.
- ⛺️ Campsite: RV Park im Zentrum mit Bergblick & Campground etwas außerhalb
- 🛏️ Unterkunft: Summit Views*, Marillen Hotel*, evo Hotel*
Kamikochi - Alpental und Flusslandschaften

Das Hochtal und die Flusslandschaft rund um Kamikochi sehen einfach aus wie die perfekt gemalte Berglandschaft. Wenn du das Foto oben siehst, weisst du, was wir meinen. Die Gegend gilt also nicht ohne Grund als eines der schönsten Wandergebiete in ganz Japan. Kamikochi ist einer der Orte, die du auf einem Foto siehst und selbst dort stehen willst.
Das Hochtal liegt auf 1.500 Metern Höhe und ist Teil des Chubu Sangaku Nationalparks. Von einem ausgedehnten Spaziergang bis zu eintägigen Wanderungen oder mehrtägigen Touren zu Hütten oder mit Zelt ist hier alles möglich. Und von türkisfarbenen Flüssen, schneebedeckte Gipfeln und unberührten Wälder ist auch alles dabei.
Wichtig: Kamikochi ist nur von Mitte April bis Mitte November zugänglich – im Winter ist das Tal tief verschneit und offiziell geschlossen bzw. nur mit einer Tour zu besuchen.
- ⭐️ Must-See: Die Aussicht von der Kappa-Brücke (Kappabashi) – DAS Kamikochi-Postkartenmotiv!
- ☀️ Beste Reisezeit: Frühling (Mai-Juni) für frisches Grün und Alpenblumen, Herbst (Mitte Oktober) für spektakuläre Laubfärbung.
- 🥾 Wanderung (einfach): Gemütlicher Rundweg entlang des kristallklaren Flusses – Start von der Kappa-Brücke und über die Myojin-Brücke zurück – ca. 3 Stunden – unsere Route auf komoot
- 🥾 Wanderung (anspruchsvoll): Hier noch ein paar alternative anspruchsvollere Routen.
- 🐒 Wildlife: Halte Ausschau nach wilden Schneeaffen, die in den Bäumen und auf dem Weg herumturnen. Und ganz selten wird auch mal ein Bär gesichtet.
- 🚌 Anreise: Es gibt Direktbusse von Tokyo oder auch umliegenden Städten wie Matsumoto. Mit dem Auto musst du auf einem Parkplatz (am besten Sawando No.3 Parking Lot) entlang der Hauptstraße parken und von dort einen Shuttlebus in den Park nehmen.
- 🍜 Essen: Es gibt einige Restaurants & Cafés rund um die Kappa-Brücke – packe aber trotzdem Verpflegung für Wanderungen ein!
- 🛏️ Unterkunft: Es gibt einige super schöne traditionelle Gasthäuser direkt in Kamikochi oder auch drumherum. Tipp im Nationalpark: Kamikochi Taishoike Hotel* / Unsere Campsite in der Nähe: Okuhidaonsengo Camping Ground
Tohoku - Wilde Küstenlandschaft

Die Tohoku-Region im Norden der Hauptinsel Honshu ist noch so etwas wie ein kleiner Geheimtipp und wird von den meisten Japan-Reisenden auf der Route nicht mit eingeplant. Es ist nur 2-3 Stunden von Tokio entfernt und du bist sofort den Touristenströmen entflohen.
Im Inland stehen massive Berge und entlang der Küste warten geniale Landschaften mit Steilklippen, Stränden oder Wäldern. Wir waren für ein paar Tage mit dem Mietwagen an der Ostküste unterwegs und es war ein kleines Highlight der Japanreise.
Die größte Stadt der Region ist Sendai. Easy von Tokio mit dem Shinkansen in 2 zu erreichen um von hier in die weitere Region von Tohoku mit Bahn oder Mietwagen zu starten.
Hier ein paar Tipps für die Region:
- 🏙️ Sendai: Die Stadt Sendai ist perfekter Ausgangspunkt mit Bahnhof, Flughafen und Mietwagenstationen.
- 🥾 Michinoku Coastal Trail: Über 1.000km langer Fernwanderweg entlang der Ostküste. Mit vielen kleinen Teilabschnitten, die man gehen kann. Hier ein Tipp für eine Tagestour, die wir gemacht haben: Kesennuma Oshima Island
- 🌊 Unosu Cliff: Geniale Aussicht auf die Steilklippen
- 🏞️ Towada-Hachimantai Nationalpark mit dem Towada-See und dem malerischen Oirase-Fluss besuchen. Im Winter verwandelt sich die Zao-Region in ein Winterwunderland mit den bizarren „Schneemonstern“ (Juhyo) – mit Eis und Schnee überzogene Bäume, die wie Geistergestalten wirken. Die Region ist auch bekannt für ihre Onsen-Kultur mit traditionellen Badeorten wie Nyūtō Onsen.
- ♨️ Onsen: Die Region ist bekannt für ihre traditionellen Onsen-Dörfer. Oft in Verbindung mit traditionellen Hotels. Du triffst hier nur wenige westliche Touristen.
- 🚃 Zug: Die Reise mit Zug & Bus in der Region ist kein Problem. Für Sehenswürdigkeiten in der Natur ist ein Mietwagen aber manchmal praktischer.
- 🚗 Mietwagen: Am besten in Sendai mieten und abgeben. Für uns war es die beste Option für eine Rundreise in der Region.
- 🛏️ Unterkunft: Unsere Unterkunft in Sendai* und unsere Unterkunft in Ofunato* an der Ostküste.
Okinawa - Tropische Strände & Unterwasserparadies

Jap. Auch tropisches Inselfeeling ist kein Problem in Japan. Leider waren wir selbst noch nicht hier. Aber die Inselgruppe Okinawa im Süden von Japan soll wie eine komplett andere Welt im Vergleich zum Rest von Japan sein. Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und ein ganz anderer Vibe – halt typisch Inselfeeling. Im Grunde perfekt, wenn man sich beim Sightseeing im Rest des Landes die Füße platt gelaufen hat und nochmal etwas Urlaubsstimmung haben möchte, bevor die Reise endet. Oder einfach um ein komplett anderes Japan kennenzulernen.
Und es ist jetzt vermutlich nicht überraschend wenn wir sagen, dass die Strände von Okinawa zu den schönsten in ganz Japan gehören. Ein paar der Strand-Highlights sind der Emerald Beach auf der Hauptinsel Okinawa Honto und der Sesoko Beach. Außerdem ist der Yoshino Beach auf der Insel Miyakojima wohl besonders schön zum Schnorcheln.
Und da kommen wir zum nächsten Punk: Unterwasserwelt. Die Region ist eine der korallenreichsten der Welt mit über 200 Korallenarten. Wussten wir auch nicht. Von unberührten Korallenriffen und Meeresschildkröten ist hier alles dabei.
- ☀️ Beste Reisezeit: Oktober bis April – Im Sommer ist das Risiko für Taifune hoch.
- 🏖️ Schöne Strände: Emerald Beach, Sesoko Beach und Yoshino Beach
- 🤿 Schnorcheln: Ein Highlight der Region ist die Unterwasserwelt. Tauchen ist natürlich auch kein Problem.
- 🏝️ Insel-Hopping: Hast du genügend Zeit, bietet es sich auf jeden Fall an, mehrere der kleinen Inseln zu besuchen.
Hokkaido - Weite Natur, Vulkane und Bären

Die nördliche Insel Hokkaido ist praktisch das wilde Naturparadies in Japan und für unsere nächste Reise in das Land auf der Bucketlist. Auf Hokkaido ist alles etwas rauer und wilder als im Rest des Landes. Der Sommer ist deutlich angenehmer und weniger heiß, aber der Winter ist dafür auch umso kälter und schneereicher. Du findest Auf Hokkaido weite Landschaften, Fischerdörfer, Nationalparks und natürlich jede menge Berge & Vulkane. Einer davon, der Ezo-Fuji, wird sogar mit dem Mount Fuji auf dem Festland verglichen. Und es gibt Bären. Hokkaido hat die größte Bärenpopulation in ganz Japan. Besonders in der Gegend rund um den Shiretoko Nationalpark. Dort kannst du auch “Bären-Safaris” machen.
Die Hauptstadt Sapporo ist mit ihrem Flughafen der perfekte Ausgangspunkt für Hokkaido. Hier kann auch gut einen Stopp für ein paar Tage einlegen und sich dann in die Insel stürzen. Am besten bereist man Hokkaido wohl mit einem Mietwagen.
- ☀️ Beste Reisezeit: Mai bis September (Sommer) & Dezember bis März (Wintersport)
- 🥾 Wandern: Hokkaido ist ein richtiges Wanderparadies. Aber auf Bären aufpassen.
- 🐻 Bären-Safari: Möchtest du Bären in sicherer Umgebung sehen, ist eine Bären-Safari im Shiretoko Nationalpark die richtige Wahl.
- ⛷️ Skifahren: Im Winter ist Hokkaido einer der weltweit besten Orte zum Skifahren.
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