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Drohne auf Weltreise und Reisen • Interview mit myroad

Drohne auf Reisen und Weltreise - Fliegen

Während unserer Weltreise hatten wir noch keine Drohne mit dabei und haben mit Lenny (natürlich hat unsere Drohne einen Namen) erst im Anschluss unsere Kamera-Ausrüstung aufgestockt. Wir persönlich haben uns aber schon öfter die Frage gestellt, ob wir überhaupt mit einer Drohne auf Weltreise hätten gehen wollen: Angefangen mit den verschiedenen Regulierungen in einzelnen Ländern, bis hin zum Platz im Rucksack (wobei Platz heute ja eigentlich kein Problem mehr ist bei den kleinen Drohnen).

Und so haben wir uns für alle Fragen rund um das Thema bei unseren Kollegen und Freunden Bina & Francis von dem Drohnenblog my-road.de umgehört. Entstanden ist dieses umfassende Interview rund um die Frage: Wie ist das eigentlich mit einer Drohne und einer Weltreise oder Langzeitreise?

Was du im Beitrag erfährst:

  • Ob sich eine Drohne auf Weltreise heute noch lohnt
  • Infos zu Drohnengesetzen
  • Empfehlungen für eine Reise-Drohne
  • Viele Tipps, Infos und Quellen zum Thema

 

Bina und Francis von my-road

Drohne auf Weltreise! FAQ mit myroad.

Bina & Francis sind die Blogger hinter my-road.de. Sie sind selbst mit Drohne auf Weltreise gewesen und flogen Drohnen schon, bevor sie eingebaute Kameras hatten (also quasi blind :D). Bekannt sind sie in der Drohnen-Szene vor allem für ihre übersichtlich recherchierten Drohnengesetze weltweit. Außerdem testen sie regelmäßig neue Drohnen auf ihrem Blog und haben mit dem Copter Camp einen Onlinekurs für Drohnen-Einsteiger erstellt!

01. Generelle Infos zu Drohnengesetzen

Drohne auf Reisen und Weltreise - Strand

Bevor wir tiefer in das ganze Drohnen-Thema eintauchen und über Drohnenempfehlungen, Ausrüstung und Regulierungen quatschen, fangen wir erstmal mit dem Wichtigsten an: Die Drohnengesetze. Sie variieren von Land zu Land und daher stellt sich auf Reisen immer wieder die gleiche neue Frage: Wo darf ich überhaupt fliegen und was muss ich beachten?

Warum gibt's überhaupt so viele Gesetze für Drohnen?

Drohnen werden häufig aus zwei Perspektiven kritisch beäugt:

 

1. Regierung

Da gibt es auf der einen Seite Regierungen, die u.a. Zusammenstöße mit der bemannten Luftfahrt verhindern wollen. Wenn eine Drohne mit einem Hubschrauber oder einem Flugzeug kollidieren würde, dann wären die Folgen katastrophal. Doch es gibt noch ganz viele andere Situationen, warum manche Länder Drohnen streng reglementieren. Zum Beispiel missbrauchen manche Wilderer Drohnen für ihr widerliches Geschäft. Mit diesem Wissen kann man gut verstehen, warum man in vielen Nationalparks Drohnen nicht einsetzen darf und warum es vernünftige Gesetze für Drohnen geben muss.

2. Einheimische und Reisende

Wenn ich einen Berg bestiegen habe oder auf einer Insel meinen Badeurlaub verbringe, dann wirken solche Szenarien weit weg. Doch es gibt auch noch die Seite der anderen Reisenden und der Einheimischen, die Drohnen mitunter kritisch betrachten.

Wenn sich Menschen am Strand sonnen, dann fühlen sie sich durch die fliegende Kamera beobachtet. Hier musst du Rücksicht auf die Privatsphäre anderer Menschen nehmen. Darüber hinaus verursachen Drohnen auch eine nicht zu unterschätzende Geräuschkulisse. Urlauber, die sich in der Natur erholen wollen, kann das Surren einer Drohne schon mal nerven.

Wir haben Verständnis dafür, dass Menschen sich von Drohnen gestört fühlen. Je nach Situation hat das unterschiedliche Gründe, denen man aber meistens gut aus dem Weg gehen kann. Wir räumen das Konfliktpotential von vornherein aus, indem wir vor dem Start proaktiv auf die Leute zugehen und erklären, was wir mit der Drohne machen wollen. Wenn du alles vernünftig erklärst und Bedenken von Anfang an beseitigst, wird kaum jemand etwas dagegen sagen.

Wir haben bisher fast nur positive Erfahrungen gesammelt und sind meistens auf Menschen gestoßen, die sich für die Technik und die entstandenen Aufnahmen interessieren. Für mich gibt es keinen Grund, sich davon abschrecken zu lassen, eine Drohne mit auf Reisen zu nehmen. Du solltest nur immer respektvoll mit anderen Personen umgehen und bereit sein, die Drohne bei unangemessenen Situationen auch mal am Boden zu lassen.

Ania & Daniel hier:
Dem können wir nur zustimmen und auch wir haben immer nur positive Erfahrungen gemacht, wenn wir vorher zum Bungalow-Nachbar gingen und kurz erklärten, dass wir gern die Drohne fliegen möchten. Meist möchten sie mehr wissen und sind ganz begeistert.

Welche Länder sind am drohnenfreundlichsten?

Länder sind für mich drohnenfreundlich, wenn du ohne Registrierung oder Genehmigung deinen Copter in die Luft bringen darfst. Länder mit diesen Kriterien sind bei Punkt 2 hier im Beitrag in der Weltkarte grün eingefärbt. Du solltest jedoch beachten, dass dennoch gewisse Auflagen (z.B. maximale Flughöhe und Sicherheitsabstände) zu beachten sind.

In welchen Ländern macht eine Drohne keinen Sinn?

Es gibt eine ganze Reihe an Ländern, in denen Drohnen verboten sind. Wenn du zum Beispiel in Kuba oder Nicaragua landest, wird dir deine Drohne abgenommen und bis zu deiner Abreise aufbewahrt. Es gibt allerdings auch Staaten (z.B. Marokko, Indien), in denen die Drohne konfisziert wird. Dann hast du keine Chance, deinen Flieger jemals wieder zu sehen.

Auch hier: Alle Länder mit einem Drohnen-Verbot sind in der Weltkarte unter Punkt 2 rot eingefärbt.

Wo finde ich Infos zu Drohnengesetzen?

Die für Drohnen anzuwendenden Regeln werden in den Luftfahrtgesetzen der jeweiligen Länder definiert. Einige nationale Luftfahrtbehörden stellen die Auflagen auf ihrer Homepage bereit, oft aber nur in der Landessprache. Weil es so schwierig ist, an verlässliche Informationen zu kommen, recherchieren wir nun schon seit mehreren Jahren und sammeln die Drohnen-Gesetze für die meisten Länder der Welt in unserem Blog. Neben unseren Informationen, die wir ständig aktualisieren, gibt es auch die Möglichkeit, sich mit anderen Drohnen-Piloten über die Kommentarfunktion auszutauschen.

 

02. Weltkarte mit Drohnengesetzen

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  • Grün
    Der Einsatz kann jeweils ohne vorherige Genehmigung im Rahmen der gültigen Bestimmungen erfolgen. Wenn du dich außerhalb der Vorschriften bewegen möchtest, kannst du i.d.R. eine Sondergenehmigung beantragen.
  • Gelb
    Bedeutet, dass du dich bzw. deine Drohne vor dem Fliegen registrieren, eine Genehmigung beantragen oder sogar eine Prüfung bestehen musst.
  • Rot
    Die Inbetriebnahme von Drohnen ist generell verboten. In diesen Ländern solltest du besonders vorsichtig sein, denn schon am Flughafen kann deine Drohne teilweise nach den Gesetzen beschlagnahmt oder du kannst nur wegen dem Besitz der Drohne verhaftet werden.
  • Grau
    Hier haben wir keine zuverlässigen Informationen gefunden bzw. die Drohnen-Gesetze nicht ausreichend verstanden.

03. Welche Drohne würdet ihr für eine Weltreise empfehlen?

Drohne auf Reisen und Weltreise - Sulawesi

Das ist natürlich ein wenig davon abhängig, welche Anforderungen man an die Kamera selbst hat. Auf jeden Fall sollte die Drohne zum Reisen

  • möglichst kompakt sein,
  • stabile Flugeigenschaften aufweisen
  • möglichst schnell und einfach zu bedienen sein.

Für die private Nutzung würde ich folgende Drohnen empfehlen. Alle drei genannten Modelle verfügen über zahlreiche Sicherheitsfunktionen sowie intelligenten Flugmanövern, die das Filmen aus der Luft besonders einfach machen. Weitere Tipps zur Anschaffung der ersten Drohne findest du auch in einem ausführlichen Beitrag zum Drohnen-Kauf bei uns (my-road.de) auf dem Blog.

Drohne auf Weltreise und Reisen - Mavic Mini
(ca. 400€) DJI Mavic Mini

Größe: Sehr Klein
Gewicht: 249g
Kamera: 2,7k
Reichweite: 1-2km

Klar, bei Wind und Reichweite (ca. 1-2km) machst du hier ein paar Abstriche. Aber die 249g sind von DJI bewusst gewählt, da Drohnen in Gesetzen oft nach Gewicht eingestuft werden und Drohnen unter 250g in vielen Ländern unter weniger Regulierungen fallen.

 

Drohne auf Weltreise und Reisen - Mavic Air
(ca. 900€) DJI Mavic Air

Größe: Klein
Gewicht: 430g
Kamera: 4k
Reichweite: 1-2km

Von der Größe etwas größer als die Mini und irgendwo zwischen Mini und Pro. Daher also auch perfekt zum Reisen. Sehr gute Bildstabilisierung und in der Luft auch bei Wind schon deutlich stabiler als die Mini.

 

Drohne auf Weltreise und Reisen - Mavic Pro
(ca. 1.300€) DJI Mavic 2 Pro

Größe: Kompakt
Gewicht: 734g
Kamera: 4k
Reichweite: 3-4km

Auf dem Bild ist der Vorgänger, sieht bis auf Kamera aber fast identisch aus. Zusammenklappbar und im Vergleich zu „Profi-Modellen“ immer noch sehr kompakt und gut zum Reisen. Hinderniserkennung in alle Richtungen und sehr stabiles Flugverhalten auch bei Wind.

 

Ania & Daniel hier:
Wenn du Wert darauf legst, dass die Qualität sehr gut und professionell ist, dann wäre, wie oben gesagt, die Mavic 2 Pro passend und es ist eventuell auch einer der günstigeren Vorgänger (neu/gebraucht) für dich interessant. Wir  fliegen die erste Mavic Pro und sind noch immer top zufrieden. Hier liegen die Preise bei ca. 1.000€, gebraucht natürlich günstiger: 

 

04. Was muss ich beim Transport von Drohnen beachten?

Mittlerweile sind Drohnen bei den Gepäckkontrollen keine Seltenheit mehr und du kannst deine Drohne i.d.R. entspannt im Flugzeug transportieren. Dennoch musst du ein paar Dinge beachten:

Drohne im Handgepäck
Beim Transport selbst fühlen wir uns immer am wohlsten, wenn sich unsere Drohne im Handgepäck befindet. Dann kann die Drohne nicht wegkommen und wir brauchen keine Angst haben, dass etwas beim Verladen des Gepäcks kaputt geht. Den meisten Airlines ist es jedoch egal, wie du deine Drohne transportierst.

Ersatzakkus müssen dringend ins Handgepäck
Anders sieht die Sache aber bei den Ersatzakkus aus. Diese solltest du gegen einen möglichen Kurzschluss sichern und am besten in einem feuerfesten Beutel (LiPo-Safe-Bags*) transportieren. Ersatzakkus gehören immer ins Handgepäck! Bei einem Kurzschluss können sich diese Energiespeicher entzünden. Nur wenn sich der Akku in der Kabine befindet, kann die Crew einen möglichen Brand löschen.

möglicher Sprengstofftest
Am Flughafen selbst wird man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen Sprengstofftest machen, was jedoch ganz unkompliziert innerhalb weniger Minuten erfolgt.

Jetzt klingt das alles ziemlich dramatisch. Dass es zu einer solchen Situation kommt, ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Mit der richtigen Vorbereitung ist das Risiko auch wirklich gering.

Hinweis: Jede Airline hat eigene Bestimmungen für Gefahrgüter (dazu zählen Akkus) formuliert und es somit je nach Fluglinie zu besonderen Einschränkungen kommen kann. Hier findest du eine Liste mit den aktuellen Bestimmungen je Airline.

05. Wie schütze ich die Drohne auf Reisen?

Viel musst du dabei nicht beachten. Unsere Drohne schützen wir zum einen vor Diebstahl, indem wir sie bei Ausflügen fast immer mit dabei haben. Darüber hinaus schützen wir unsere Drohnen vor hoher Luftfeuchtigkeit mit Siliciagel-Packungen (Dry Pads). Neuere Drohnen sind allerdings meistens schon so hochwertig verarbeitet, dass man das nicht unbedingt braucht. Zudem haben wir natürlich einen Rucksack mit Regencover.

 

Das größte Risiko für Drohnen sind jedoch die Nutzer selbst. Wir haben schon oft beobachtet, dass Drohnen bewusst für einen Urlaub gekauft werden, die Besitzer dadurch keine Flugerfahrung haben und dann auf der Reise waghalsige Flugmanöver (z.B. von einem Boot aus oder auf einem stürmischen Berggipfel) fliegen. Man sollte langsam anfangen und möglichst in der Heimat das Fliegen mit einer Drohne üben. Man braucht eine räumliche Wahrnehmung in der Luft und ein Gefühl, wie sich die Drohne während des Fluges verhält. Solang man das nicht hat, sollte man sich selbst nicht überschätzen und sich von Hindernissen, windigen Ecken und Gewässern fernhalten.

06. Tipps und Empfehlungen zu Zubehör

Drohne auf Reisen und Weltreise - Controller

Welche Drohnen sich am besten für Reisen und Weltreisen eignen haben wir oben geklärt. Aber brauche ich für die Drohne noch irgendetwas an bestimmten Zubehör oder Ausrüstung?

Welches Zusatzequipment würdet ihr empfehlen?

Damit dir der Saft nicht ausgeht, solltest du zwei bis drei Ersatzakkus im Rucksack haben. Damit kommen wir meistens ganz gut über den Tag.

Wer filmt, sollte auch einen Satz ND-Filter* (auch Graufilter genannt) einstecken, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Da die meisten Drohnen eine fixe Blende in der Kamera haben, sind die ND-Filter sozusagen eine Sonnenbrille bei zu starkem Licht an sehr sonnigen Tagen/Gegenden. Wie man diese Filter genau einsetzt und warum du sie überhaupt brauchst, erklären wir dir ausführlich im Copter Camp, unseren Onlinekurs für Drohnen-Piloten.

Sehr hilfreich ist auch die Verwendung einer Sonnenblende, die das Display an deiner Fernsteuerung vor hohem Lichteinfall schützt. Dadurch kannst du besser erkennen, was die Drohne gerade aufnimmt. Falls deine Fernsteuerung kein integriertes Display besitzt und du deine Drohne mit einem Smartphone steuerst, dann sollte auch eine Powerbank* in den Rucksack.

Was habt ihr für eure Drohne immer in der Tasche?

Neben dem Zusatzequipment gehört natürlich der ganze Papierkram in unseren Drohnen-Rucksack. Dazu zählt insbesondere eine englischsprachige Bestätigung unserer Drohnenversicherung und je nach Land die erforderlichen Genehmigungen bzw. Nachweise für die erfolgte Registrierung.

07. Was sollte ich vor einer Reise mit Drohne klären?

Bei deinen Reisevorbereitungen solltest du vier Dinge abklären:

  1. Darf ich die Drohne im Land überhaupt verwenden?
  2. Falls ja: Brauche ich eine Lizenz oder geht’s ohne?
  3. Wie kann ich die Drohne im Flugzeug transportieren?
  4. Welche zusätzliche Ausrüstung benötige ich im Land?

 

Tipp: Vorab ist es auch sinnvoll zu überlegen, was du mit den Aufnahmen überhaupt anfangen möchtest. Reichen dir ein paar Schnappschüsse von der Reise? Willst du dich beim Surfen aus der Luft filmen? Oder willst du ein Video über das Land drehen? Je nach eigenen Anforderungen kann es sinnvoll sein, schon vorher nach coolen Locations zu suchen, an denen du fliegen kannst. (Und zu schauen, ob Flüge dort überhaupt erlaubt sind.)

08. Apps für Drohnenbesitzer

Drohne auf Reisen und Weltreise - Wasserfall

Am besten ist es, länderspezifische Apps für das Reiseziel herunterzuladen. Für Deutschland ist map2fly oder die App der Deutschen Flugsicherung eine gute Anlaufstelle, um zu sehen, welche Auflagen an einem bestimmten Flugort gelten. Global ist AirMap wohl die beste Alternative, wenn es für das Reiseland keine eigene App gibt:

 

Ania & Daniel hier:
Diese Apps können wir zusätzlich noch empfehlen für die Einschätzung von Wind und Wetter vor Ort und zur schnellen Bearbeitung der Drohnenaufnahmen auf dem Smartphone:

 

Unser Fazit

Lohnt sich eine Drohne auf Weltreise / Langzeitreise?

Bei all den Gesetzen und Regelungen stellt sich vielen natürlich die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt, für eine Weltreise bzw. Langzeitreise in eine Drohne zu investieren oder ob es zu kompliziert ist und man diese am besten daheim lässt oder gar nicht erst kauft.

 

Fragestellungen, die helfen können:

Wie wichtig sind dir die Aufnahmen und der Spaß am Filmen?
Sei hier ehrlich zu dir selbst: Geht es dir darum, einfach eine Drohne dabei zu haben und eigentlich weißt du gar nicht, was du mit dem Material machen wirst? Dann lohnt es sich vielleicht nicht und du kannst in eine bessere Fotokamera investieren oder das Geld nutzen, einen Monat länger zu reisen! Wenn du aber weißt, dass du die Bilder und Aufnahmen nach der Reise verwerten wirst, wirklich nich darauf verzichten möchtest und weißt, dass sie dir viel Freude bereiten werden, auch während des Fliegens… dann schau dir die nächsten Fragen ebenfalls an:

Kennst du bereits die Route deiner Reise?
Wenn du deine Route bereits ungefähr im Auge hast, kannst du dich vorab mit den Regelungen für die einzelnen Länder beschäftigen und ggf. Lizenzen, etc. einholen. Sind zu viele Länder dabei, wo das Fliegen strikt verboten ist, oder sogar die Einfuhr nicht erlaubt ist, heißt es: Drohne mitnehmen und Route anpassen? Oder Drohne daheim lassen und die Länder ohne Drohne bereisen?

Du hast keine Route? Dann sei bereit, deine Reiseroute den Drohnengesetzen anzupassen
Dessen musst du dir dann klar sein: Wenn du mit der Drohne spontan und ohne Route unterwegs bist, wird sie eventuell Einfluss auf deine Reise und deine Reise-Entscheidungen nehmen. Hier muss jeder für sich einmal überlegen, wie er auf die Frage antworten würde: Wäre es schlimm, bestimmte Länder nicht zu bereisen, weil ich eine Drohne dabei habe? Sind es mir die Aufnahmen der anderen Länder wert? Oder gehe ich das Risiko ein, dass die Drohne einkassiert wird.

Muss man sich denn wirklich immer an die Gesetze halten?
Jetzt gibt es viele, bei denen du lesen oder hören wirst. „Ach… lass dich einfach nicht erwischen“ Wir persönlich finden, dass es Gesetze (oft…) nicht ohne Grund gibt, auch wenn sie sich einem vielleicht auf Anhieb nicht direkt erschließen. Sei es Tierschutz oder Maßnahmen gegen Wilderer oder, oder… . Du wirst aber auch merken, dass es manchmal kein klares/verständliches ja oder nein gibt und du den Bauch entscheiden lassen musst.

 

Würden wir mit Drohne auf Weltreise gehen?

In der Einleitung haben wir ja schon geschrieben, dass wir unsere Drohne erst nach der Weltreise gekauft haben. Daher haben wir momentan den Luxus bei jeder Reise entscheiden zu können, die Drohne einzupacken oder nicht. Würden wir heute wieder auf eine Langzeitreise gehen, würden wir aber als erstes die Gesetze der Länder checken, die wir auf jeden Fall bereisen wollen.

Wären ein oder mehr Ziele dabei, in die wir mit Drohne nicht einreisen dürften, und wir würden keine Möglichkeit sehen, die Drohne irgendwo im Hostel, etc. zwischenzulagern und wieder abzuholen, würden wir die Drohne nicht mitnehmen. Würde uns bei der Planung auf Anhieb kein Land einfallen, welches die Einreise mit Drohne verbietet, würden wir die Drohne auf jeden Fall mit auf Weltreise nehmen und im Zweifel unterwegs nach einer Lösung suchen.

Als Drohnen-Modell würden wir uns jederzeit wieder für die DJI Mavic Pro (mittlerweile DJI Mavic 2 Pro*) entscheiden. Da sie in Reichweite, Flugverhalten und Bildqualität einfach top und für uns als Blogger und Vlogger perfekt ist. Ansonsten würden wir uns vermutlich zur DJI Mavic Mini* greifen. Super klein, gute Bildqualität, geringere Reichweite.

Außerdem würden wir bei Reisen in Länder mit strikten Gesetzen für Drohen über 250g und entspannten Gesetzen für Drohnen unter 250g überlegen, die DJI Mavic Mini* anzuschaffen.

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