Uganda
Reisetipps

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Uganda Nomads - So war es!

Eigentlich sind wir auf unseren Reisen individuell unterwegs und planen von vorne bis hinten alles selbst. Uganda als Reiseziel hatten wir aber schon länger auf dem Schirm (I mean: Berggorillas), haben es aber vor uns „hergeschoben“, da es sich individuell zu planen dann doch deutlich komplizierter angefühlt hat als andere Länder. Weil: Weniger Individualreisende, weniger Infos online, etc.. Selbstfahrer gibt es zwar in Uganda auch, aber es ist aktuell bei Weitem noch nicht so verbreitet wie bspw. ein Roadtrip durch Namibia oder Südafrika.

Und genau hier kam für uns Uganda Nomads* ins Spiel: Sie sind praktisch der Sweet Spot zwischen einer gebuchten Tour und individidueller Planung. Du buchst bei ihnen das Wichtigste der Reise (Mietwagen, Unterkünfte, Route steht) und bist am Ende dennoch auf eigene Faust unterwegs. Auf der Reise durften wir mit ihnen zusammenarbeiten und gleichzeitig war es für uns auch sowas wie ein Experiment. Denn nach all den Reisen auf eigene Faust, wussten wir vorher natürlich auch nicht, ob uns das Konzept zu 100% gefallen wird oder wir uns zu sehr eingeschränkt fühlen werden. Aber: Es war für Uganda am Ende die perfekte Wahl. Warum? Wieso? Und wie eine Reise mit Uganda Nomads abläuft? All unsere persönlichen Erfahrungen findest du jetzt hier im Beitrag.

Uganda Nomads auf einen Blick

  • 🌎 Travelbase & Uganda Nomads: Hinter Uganda Nomads steht der Reiseanbieter Travelbase*,  der Reisen in den verschiedensten Ländern anbietet (Roadtrips, Kajaktouren, Wanderungen). In der Regel dann mit eigenem Namen wie „Uganda Nomads“ und das Konzept ist dabei immer ähnlich: Du buchst mit einem Klick das Grundgerüst für die Reise (Auto, Unterkünfte etc.) – vor Ort reist du diese Route dann auf eigene Faust. Uganda Nomads ist in dem Fall der Name dieser Reise. Für dich gebucht sind dann bereits Dachzelt oder Lodges, Mietwagen mit 4×4 und einige ausgewählte Aktivitäten. Im Land fährst du auf der vorgegebenen Route selbst von A nach B. Mega. Quasi wie eine Individualreise, nur ohne Buchungsstress.
  • 📅 Dauer: 15 Tage bzw. 14 Nächte
  • 🏕️ Übernachtung: Du hast die Wahl zwischen Dachzelt oder Lodges (inkl. Frühstück). Warum die Lodges aus mehreren Gründen die bessere Wahl sind, kommen wir später noch zu.
  • 💶 Preis: ab 1.390€ pro Person für die Reise im Dachzelt und ab 1.990€ pro Person für die Lodges.
  • Reisezeit: Die Reisen werden immer zur für Uganda besten Reisezeit von Juni bis September und von Dezember bis Februar angeboten.
  • ✈️ Flüge: Können direkt über Uganda Nomads gebucht werden. Alternativ kannst du sie aber auch selbst buchen.
  • 👥 Fährt man in Kolonne mit anderen?! Nein. Mit dir starten zeitgleich 2-3 weitere Autos bzw. 4-6 andere Reisende auf den Roadtrip. Da die Route für alle gleich ist, sieht man sich spätestens in den Unterkünften natürlich immer wieder. Es reist aber jeder in seinem eigenen Tempo und es ist eher eine Option dann  zusammen was zu machen.
  • 🦍 Gorilla Trekking: Das Permit für die berühmte Wanderung zu den Gorillas ist nicht im Preis enthalten, kann aber direkt über Uganda Nomads gebucht werden. (Am besten vorab fragen, ob Permits für deinen Reisezeitraum verfügbar sind.)

 

Warum Uganda Nomads und nicht individuell?

Uganda Nomads - Self-Drive-Safari mit Elefanten
Elefanten neben uns im Murchison Falls Nationalpark

Oben hatten wir es schon kurz angerissen: Uganda Nomads* ist der Sweet Spot zwischen geführter Tour und eigener Planung. Dadurch, dass du bei ihnen das Reise-Grundgerüst aus Mietwagen, Unterkünften und einzelnen ausgewählten Aktivitäten buchst, wird dir die Planung abgenommen, du hast die Sicherheit durch einen Reiseveranstalter und bist im Land trotzdem auf eigene Faust unterwegs.

Selbstfahrer gibt es in Uganda zwar schon seit Jahren, aber es ist noch längst nicht so verbreitet wie bspw. in Namibia oder Südafrika. Was auch die eigene Recherche schwieriger macht. Und der Großteil der typischen Uganda-Reisenden bereist das Land tatsächlich komplett geführt mit eigenem Guide im Auto.

Und genau aus den Gründen haben wir „Ja!“ zu Uganda Nomads gesagt, denn genau danach hatten wir gesucht. Wir wollten nicht zwei Wochen von einem Guide durch das Land gefahren werden und gereist werden. Gleichzeitig schien uns die Planung auf eigene Faust für Uganda etwas komplizierter und aufwendiger als sonst.

Solltest du dich also in den Gedanken hier wiederfinden, dann ist Uganda Nomads vermutlich auch für dich eine der besten Optionen für Uganda.

Wie läuft die Reise mit Uganda Nomads ab?

 

🛒 Buchung
Easy. Online über die Website von Uganda Nomads* deine Reisedaten wählen. Dachzelt oder Lodges. Gorilla- und/oder Schimpansen-Trekking. Flüge oder keine Flüge. Abschicken – und schon ist das Wichtigste für dich gebucht und erledigt. Du könntest theoretisch also am nächsten Tag anreisen und die Reise starten. Wichtig: Wenn du zu den Gorillas möchtest, frage vorher bei Uganda Nomads nach, ob noch Permits für deinen Reisezeitraum verfügbar sind.

📬 Mails für deine Vorbereitung
Sobald deine Reise näher rückt, bekommst du über einen Newsletter nochmal wichtige Infos und Updates zur Reise. Was auf deiner Packliste nicht fehlen sollte. Oder auch wie du das Visum richtig beantragst.

📱 Zugang zur App
Kurz vor Abreise bekommst du deinen Zugang zur Travelbase App. Die App ist praktisch dein digitaler Guide und Navigator für deine Reise. Darin ist auch eine Chat-Funktion, über die du das Team von Uganda Nomads bei Fragen erreichst und auch mit anderen Mitreisenden chatten kannst.

✈️ Anreise
Hast du deine Flüge über Uganda Nomads gebucht, wartet am Flughafen in Entebbe ein Shuttle auf dich, der dich in die erste Unterkunft bringt.

🚗 Mietwagen abholen
Nach der ersten Nacht wirst du mit einem Shuttle zum Mietwagen gefahren. Dort bekommst du eine kurze Einweisung, erhältst die Permits für das Gorilla- und/oder Schimpansen-Trekking und auch dein Roadbook (praktisch dein ausgedruckter Reiseführer für die Reise zum Blättern und Stöbern und Nachlesen).

🇺🇬 Reise
Ab hier startet der Roadtrip durch Uganda! Mit App und Roadbook ausgestattet, fährst du los entlang der Route, die vorgegeben ist. Jinja, Safari im Murchison Falls NP, Schimpasnen in Kibale, Baumlöwen im Queen Elizabeth NP, Gorillas in Bwindi, Entspannung am See und noch eine letzte Safari im Lake Mburo NP. Zwischendurch ist angegeben, wo du einen Essensstop machen kannst, einen Kaffee genießen oder am besten nochmal tanken solltest. Abends wirst du dann die anderen Reisenden in den Unterkünften sehen und das Coolste ist dann immer sich mit den Erfahrungen auszutauschen. 🙂 Wenn man möchte natürlich. Ansonsten einfach den Abend für sich genießen. Solltest du während der Reise Fragen haben, einfach in den Chat gehen und mit dem Team von Uganda Nomads chatten.

✈️ Abreise
Am Ende der Reise gibst du deinen Mietwagen wieder am selben Ort ab, wo du ihn bekommen hast und ein Shuttle bringt dich in ein Restaurant für ein letztes Abendessen in Uganda und anschließend zum Flughafen.

Dachzelt oder Lodge - Was ist besser?

Uganda Nomads - Zimmer in Lodge
Lodge beim Murchison Falls Nationalpark

Bei der Buchung mit Uganda Nomads* musst du dich entscheiden: Dachzelt oder Lodges inklusive Frühstück. So, jetzt ist das Ding: Wir lieben Dachzelt und haben esa uch  in Namibia so gefeiert. Aber: Speziell für die Uganda Reise waren Lodges rückblickend aus mehreren Gründen die bessere Wahl:

1️⃣ Dachluke
Ganz ehrlich, allein deswegen würden wir schon die Lodges wählen: Die Autos bei Uganda Nomads haben eine Dachluke, die du auf Safari in Nationalparks öffnen und dann von oben aus dem Auto heraus die Tiere beobachten kannst. Einer kann so immer hinten im Auto stehen und bei der Fahrt schon Ausschau halten. Und das war der Hammer! Und diese Luke lässt sich halt nicht öffnen, wenn ein Dachzelt auf dem Auto ist.

2️⃣ Campsites
Nicht alle Campsites auf der Reise sind „richtige Campsites“. Manchmal war die Campsite auch der Parkplatz der Lodge mit Zugang zu öffentlichen Toiletten und Duschen. So ganz ist man noch nicht überall ausgerichtet auf Camper, weil es eben nicht nicht so viele auf eigene Furt machen. Man hat natürlich immer seinen Platz, aber man merkt: der Fokus liegt aktuell noch auf Lodges.

3️⃣ Schöne Lodges
Vor allem die Lodges direkt an den Nationalparks waren super schön und hatten richtige Afrika-Lodge-Vibes. Nicht alle Unterkünfte aus dem „Lodge-Paket“ sind gleiche Lodges. Einige sind Guesthouses mit einem Zimmer (gemütlich und schön!), einige sind richtige Lodges, wie man sich das auf Safari vorstellt. Ist also eine Mischung.

4️⃣ Platz im Auto
Mit dem Dachzelt kommt natürlich auch eine ganze Campingausrüstung, die den Kofferraum vom Jimny schon gut ausfüllt. Dein Gepäck muss dann auf die Rückbank. Das ist eigentlich kein Problem, außer du planst für Safaris im Nationalpark einen Guide zum spotten der Tiere mit ins Auto zu nehmen, dafür ist dann kein Platz. Denn geführte Safari läuft in Uganda so ab, dass der Guide in dein Auto kommt.

5️⃣ Aufbau und Abbau
Logisch, das Dachzelt muss immer aufgebaut und abgebaut werden, wenn du fährst. Einige Tage starten wegen Safari und Trekking aber schon sehr früh und in dem Fall musst du schon morgens im Dunkeln alles verstauen. Das kann bei der Reise schon was stressig und nervig werden.

Daher unsere klare Empfehlung: Die Lodges. Auf unserer Reise hatte der Rest der Truppe das Dachzelt gewählt und am Ende haben alle gesagt, dass sie rückblickend eher zur Lodge gegriffen hätten. Die Dachluke war dabei ein großes Thema und der Neid war definitiv bei uns. 😀

Hier findest du alle Unterkünfte/Lodges der Reise und kannst dir schonmal einen Überblick verschaffen:

Ort (A-Z)Name€ bis €€€
Entebbe🛏️ Green Valley Guest House*€€
Jinja🛏️ Nile River Explorers (Explorers River Camp)*€€
Murchison Falls NP🛏️ Elephant Oasis Lodge€€€
Kibale Fores🛏️ Kibale Forest Lodge*€€
Queen Elizabeth NP🛏️ Tembo Safari Lodge€€
Bwindi (Rushaga-Sektor)🛏️ Rushaga Gorilla Lodge*€€€
Lake Bunyonyi🛏️ Bunyonyi Overland Resort*€€
Lake Mburo NP🛏️ Leopard's Rest Camp€€

 

Unsere Route mit Uganda Nomads

 

Die Uganda Nomads Route

Die Route von Uganda Nomads ist im Grunde auch die Route, die wir uns rückblickend selbst bei der ersten Reise nach Uganda zusammengebastelt hätten. Vor allem auch für den Zeitraum von 14 Tagen. Sie deckt alle großen Highlights im Land ab und dann bleibt auch eigentlich keine Zeit für mehr Dinge. 😀

🌊 Jinja & die Nilquellen
Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt haben, sind wir erstmal raus aus der wuseligen Stadt Kampala, durch die ersten Dörfer, bis wir dann auf den ersten roten Schotterpisten mit unfassbar viel Grün und Bananenpflanzen um uns landeten: der Weg führte nämlich zu einem Besuch eines Eco Village (inklusive). Auf einem Hügel, richtig schön gelegen, zeigen Locals aus dem Dorf hier das typische lokale Essen, es gibt eine kleine Führung zu den Kaffeeplantagen, um dann gemeinsam Kaffee zu machen. Es war ein cooler erster entspannter Stop, der sich auch nicht zu übertrieben tourimäßig angefühlt hat. Und es ist ein mega Projekt, da die Locals hier mit dem Projekt gleichzeitig das Wissen der Landwirtschaft und des Kaffeeanbaus an die Gemeinden drumherum weitergeben. Es war einfach ein gemütlicher, schöner Start in die Reise, direkt mit Infos und Leben zur Kultur Ugandas.

Weiter ging es dann nach Jinja: Die Stadt gilt als die „Abenteuerhauptstadt“ Ugandas und die Quelle des Nils. Denn der Weiße Nil startet hier am Ende des Viktoriasees und bietet Möglichkeiten für Wildwasser-Rafting, Kajakfahren und Co.. War sogar mal eine der bekanntesten Orte für Profi-Rafting. Wir haben hier spontan mit zwei anderen aus der Uganda Nomads Truppe eine Kajatour auf dem Nil gebucht (nicht inklusive) und das erste Mal eine richtige Stadt in Uganda kennengelernt – es war einfach mega, so erstmal in alles eintauchen zu können und zu checken, dass man grad echt in Uganda ist!

🐘 Murchison Falls National Park
Danach ging der Roadtrip weiter in Ugandas größten Nationalpark: Elefanten, Löwen, Büffel, Nilpferde, Krokodile, Giraffen… Wir haben hier unsere erste Safari in Uganda gemacht und die Umgebung, Landschaften sind hier einfach nur so unfassbar schön. Wir haben die Luke aufgemacht, uns mit dem Fahren abgewechselt und es war so ein unbeschreibliches Gefühl mittendrin sein zu können auf diese Weise. Hier ist auch eine Bootstour zu den Murchison Falls eingeplant (inklusive), die zu dem Murchison Wasserfall fährt – das wird aber zur Nebensache, so viele Elefanten  haben wir auf dem Weg im Wasser gesehen…

🐒 Schimpansen Trekking im Kibale Forest National Park
Das nächste Highlight wartete nicht lange. Wir haben nämlich das Schimpansen Trekking im Kibale Nationalpark dazu gebucht (wenn schon denn schon. :D), wo über 1.000 Schimpansen leben. Hose in die Socken gesteckt ging es nach einem Briefing der Ranger rein in den Regenwald. Auf der Suche nach Schimpansen. Es war definitiv eine unserer besondersten Tierbegegnungen – und die Gorillas kamen erst noch. Hier wurde übrigens auch die Netflix Doku „Chimp Empire“ gedreht, falls du sie kennst. Wenn nicht: GUCKEN! Wenn du nicht das Schimpansen Trekking buchst, kannst stehen in der App Alternativen, wie du die Umgebung und den Nationalpark erkunden kannst. Oder du entspannst einfach in dem Guesthouse, das über Jahre hinweg bis heute noch in Besitz von Locals ist. 🙂

🦁 Queen Elizabeth National Park
Das ist Ugandas bekanntester Nationalpark und hier findest du auch die berühmten baumkletternden Löwen. Eigentlich machen sie das nicht und es gibt nur wenige Orte auf der Welt, wo man sie auf Bäume klettern. Unter anderem hier. Sie machen das, um den Fliegen zu entkommen und sich im Schatten entspannt abzukühlen. Erstmal haben wir in der Lodge eingecheckt, in das riesige Zimmer mit großer Terrasse und Blick auf den Kazinga Kanal. Einige genießen die Lodge erst mal an dem Tag, wir sind direkt in den Nationalpark gefahren und wurden erst mal von einem Hippo begrüßt AUF DEM WEG zum Nationalpark. Und dann von einer ganzen Elefantenfamilie. Wir waren nicht mal drin, das war alles vor unserer Lodge quasi… es war so hammer. Dachten, es könnte nicht krasser werden. Sind dann in den Nationalpark gefahren und obwohl in dem Sektor waren, wo es heißt, dass die Löwen NICHT in die Bäume klettern… haben wir direkt in der ersten Stunde welche gesehen! Wussten gar nicht, wie krass es hier noch werden kann. Bis wir zur Bootstour gegangen sind, die inklusive ist. Wir haben noch nie so viele Hippos auf einem Haufen gesehen. Haben Elefanten im Fluß baden und miteinander spielen sehen. Krokodile, Adlter, Affen, der Kanal war einfach nur voller Leben. Und dann? Dann haben wir in der Lodge zu Abend gegessen, bis die Mitarbeiterin zu uns kam und fragte, ob wir nochmal Hippos sehen wollen. Weil… die sind grad hier vor der Lodge auf dem Parkplatz. Wirklich, der gesamte Tag war einfach nur geprägt von Highlights. Und wieder: die Gorillas kamen erst noch! 😀 Nämlich als nächstes:

🦍 Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable Forest National Park
DAS Uganda-Highlight überhaupt. Haben wir dazu gebucht. Und ich geb zu: Ich hab’s gebucht mit ordentlich Respekt, Grenze zu Schiss, davor. Und dann kam der Tag. Im dichten Regenwald leben hier in Bwindi etwa die Hälfte aller weltweit noch existierenden Berggorillas. Früh morgens ging es los und das Coole: die Unterkünfte sind darauf eingestellt, dass man frühe Aktivitäten auf dem Plan hat, wie das Gorilla Trekking, sodass sie sogar Frühstück um 5.30 Uhr morgens ready gemacht. Und sogar ein kleines Lunchpaket für die Wanderung. Und bevor ich hier aushole wie heftig das Erlebnis war und über nichts anderes mehr schreibe: Es war heftig. Es waren Gänsehaut-Momente für’s Leben und sobald der Vlog dazu online ist, werde ich es hier verlinken. Wenn du das Trekking gebucht hast, wanderst du hier in einer Gruppe von max. 8 Personen in Begleitung von Rangern und Trackern zu einer Gorilla-Familie. Zwei aus unserer Uganda Nomads Gruppe hatten nur das Schimpansen Trekking, nciht das Gorilla Trekking gebucht aber ich sag mal so: Die Chancen sind nicht null, dass du trotzdem welche siehst. Und zwar von der Lodge aus. Denn manchmal kommen die Gorillas nah an den Rand des Dschungels und mit viel Glück könnte man welche sehen. Was ich damit sagen will: Selbst wenn du die Gorilla Tour nicht gebucht hast, bist du damit nicht der erste auf der Welt und kannst einfach die schöne Lodge genießen. Die war auch der Hammer mit einem Balkon und Blick auf den Regenwald.

🏕️ Lake Bunyonyi
Highlight nach Highlight kam dann ein Stopp zum Entspannen am See. Entweder legt man nach den Tagen Mal die Beine hoch (was wir gemacht haben :D) oder du machst eine Bootstour auf dem See (nicht inklusive, in der Unterkunft aber easy buchbar). Für uns war der Stopp nicht wirklich „notwendig“ und wir hätten lieber 1-2 Tage mehr in einem der Nationalparks verbracht. Aber es lag auf dem Weg und für einen reinen Chilltag war die Lodge auch mega: wieder einmal ein Zimmer mit Blick auf den See und viiielen Chill-Möglichkeiten in der Lodge generell.

🦓 Lake Mburo National Park
Der nächste und letzte Stop war Ugandas einziger Park mit Zebras! Die beste Beschreibung ist vermutlich: Klein, aber fein. Du findest hier unter anderem Zebras, Giraffen, Impalas, Büffel, Hippos, Hyänen uuuund Leoparden! Und wenn du jetzt denkst: „Wie schade, keine Elefanten und Löwen“… genau das ist der Grund, warum Safaris neben dem Auto sogar zu Fuß, mit dem Rad oder auch auf dem Pferd (haben wir gemacht) angeboten werden! Mit dem Fahrrad an Giraffen vorbei? Kannst machen. Wir haben eine Pferde-Safari gebucht (es gibt eine Lodge im Nationalpark, die das anbietet, und das kann man auch als Nicht-Gast buchen). Das erste Mal auf einem Pferd und das in Uganda neben Zebras. Und das war unser Abschluss des Uganda Roadtrip, bevor es dann zurück nach Kampala ging, um den Mietwagen abzugeben.

Hatte grad wieder Gänsehaut beim Tippen. Es war so eine krasse Reise. 

 

Hätten wir an der Route was geändert?

Das ist jetzt natürlich einfacher zu sagen, wenn man jetzt einmal da war und einen Überblick über alles hat. Und im Grunde hätten wir nur zwei Dinge an der Route geändert, hätten wir alles selbst geplant:

  • Mehr Zeit in den Nationalparks. Wir lieben es einfach auf Safari zu gehen und hätten noch einige Tage mehr in den Nationalparks verbringen können. Stattdessen hätten wir den Stopp am See (Lake Bunyonyi) oder in Jinja nicht eingeplant. Kennen aber auch Leute, die nicht so lang im Auto sitzen wollen auf Safari und denen 1 oder 2 volle Tage reichen. Daniel bekommt halt einfach nicht genug von Safari. 😀
  • Wandern in den Rwenzori Mountains. Aber das ist bei einer 14-tägigen Reise nicht möglich zu integrieren. Die Berge haben eine unfassbar surreale Landschaft und man kann bis auf über 5.000 Meter in den Schnee wandern. Platzieren das nur hier, dass das was wäre, was wir gern gesehen hätten.

 

Was ist alles inklusive und was nicht?

Uganda Nomads - Boot Tour Murchison Falls
Die Murchison Falls NP Tour auf dem Boot ist inklusive.

Bevor wir dir gleich zeigen, was die Reise nach Uganda am Ende gekostet hat (inklusive unserer Ausgaben im Land) geben wir dir hier nochmal einen Überblick, was bei der Reise von Uganda Nomads im Preis inklusive ist, was du optional buchen kannst und was du vor Ort noch zusätzlich an Ausgaben haben wirst:

 

Das ist im Grundpreis inklusive

  • 🚗 Mietwagen (Suzuki Jimny mit 4×4)
  • 🛏️ 14 Übernachtungen- entweder im Dachzelt (inkl. Campingausrüstung) oder in Lodges & Guesthouses (inkl. Frühstück)
  • ☕️ Kaffeetour in einem Eco-Village
  • 🚤 Bootsfahrt im Murchison Falls NP
  • 🚤 Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal im Queen Elizabeth NP

 

Das ist optional buchbar

  • 🦍 Gorilla- und/oder Schimpansen-Trekking
  • ✈️ Hin- und Rückflug
  • 🛡️ Vollkaskoversicherung für das Auto
  • 🚑 Auslandskrankenversicherung
  • 🛡️ Stornierungsversicherung (Gorilla-/Schimpansen-Permits sind davon ausgenommen)

 

Diese Ausgaben fallen vor Ort an

  • 🛂 Visum
  • 🥐 Frühstück (wenn Dachzelt gebucht)
  • 🍜 Mittag- & Abendessen
  • ⛽️ Tanken
  • 🐘 Eintritt in Nationalparks (Murchison Falls, Queen Elizabeth & Lake Mburo)
  • 💸 Trinkgelder in Restaurants und für Guides

  

Was kostet die gesamte Reise am Ende?

Für einen besseren Überblick haben wir hier auch nochmal einen kleinen Kassensturz für dich. Das sind einmal alle Kosten (ohne Flüge), die für die Reise angefallen sind. Die Flüge haben wir bewusst nicht mit drin, da die Preise je nach Reisezeit und Wohnort so krass unterschiedlich sein können:

Ausgabe
pro Person
Gesamt
🇺🇬 Uganda Nomads
1.990€
3.980€
🛂 Visum
45€
90€
📱 SIM Karten
43€
86€
🍜 Mittag- & Abendessen
307€
614€
⛽️ Tanken
120€
240€
🐘 Nationalparks
225€
450€
🐒 Schimpansen
250€
500€
🦍 Gorillas
800€
1.600€
➡️ Summe
3.780€
7.560€

Nach der Reise haben wir auch mal grob überschlagen, was uns genau die Route gekostet hätte, wenn wir uns um Mietwagen, Unterkünfte und Co. selbst gekümmert hätten. Und das Ergebnis: Uganda Nomads war am Ende anscheinend sogar günstiger, als alles selbst zu buchen. Vermutlich, weil sie bessere Konditionen oder Kontingente bei Mietwagen und Lodges haben.

Das Auto – Suzuki Jimny 4x4

Auf den Mietwagen haben wir uns vor der Reise schon mega gefreut. Uganda Nomads hat vor Ort einen Partner, der eine Flotte von recht neuen Suzuki Jimnys als 5 Türer. Und wir wollten schon so so lange mal exakt mit dem Modell einen Roadtrip machen. Es ist einfach ein kleines Kraftpaket, das dich durch jedes Gelände bringt – und auch noch richtig abenteuerlich aussieht. Du glaubst nicht, wie viele Fotos wir allein vom Auto haben in diesen Landschaften.

🚗 Größe
Der Jimny ist zwar im Vergleich zu typischen Self-Drive Autos wie bspw. Toyota Hilux eher ein Kleinwagen, aber rückblickend war er für Uganda perfekt. Besonders in wuseligen Städten oder auf schmaleren Schotterpisten waren wir ganz froh, dass wir nicht zu lang und breit waren.

📦 Platz im Innenraum
Zu zweit ist mehr als genug Platz für Gepäck und Co.. Sowohl im Kofferraum als auch hinten auf den Rücksitzen. Und da es ein 5-Türer ist, kommst du auch immer schnell an alles dran.

🛞 4×4
Der Wagen hat 4×4, aber zu 90% wirst du es auf der Reise nicht brauchen. Bei uns sind aber 2-3 Mal die 5% eingetreten, wo wir ohne 4×4 nicht weitergekommen wären.

💨 Bodenfreiheit
Du kannst durch die tiefsten Löcher und über die steilsten Hubbel und Felsen fahren. Wir haben es getestet, trust me.

🎉 Dachluke
Das absolute Highlight am Auto: Er hat eine Dachluke, die du in Nationalparks aufmachen kannst und dann einer hinten während der Fahrt im Auto stehen und Ausschau halten kann. (Geht nicht, wenn du ein Dachzelt drauf hast.)

Roadbook und App von Uganda Nomads

Uganda Nomads - App & Roadbook

App

Kurz vor der Reise bekommst du Zugang zur App von Travelbase* (Travelbase ist der Anbieter von Uganda Nomads und hat ähnliche Reisen auch in anderen Ländern). Und die App war auf der Reise glaube ich unsere meist genutzte App auf dem Handy. Sie ist sowas wie dein digitaler Reiseführer und hat ein paar ganz coole Funktionen:

⭐️ Reiseplan: Für jeden Tag findest du hier ein kurzes Briefing. Was steht an? Wo fährst du hin? Welche Route? Wo kannst du unterwegs halten? Wo solltest du spätestens nochmal tanken? Besonders die Restauranttipps für Fahrtage waren mega hilfreich.

🗺️ Navigation: Auf einer Karte siehst du alle Etappen der Reise und kannst direkt aus der App heraus auch navigieren. Uganda Nomads haben immer die beste Route herausgesucht, da GoogleMaps manchmal abweicht und dich über recht abenteuerliche Wege schicken will. Bei gutem Wetter kann die googleMaps Route ziemlich cool sein, um auch mal mehr abseits der Hauptstraßen zu entdecken, haben wir auch öfter gemacht. Aber bei Regen oder nach Regen raten wir dir besser die Route von Uganda Nomads zu nehmen. Sonst hätten wir uns vermutlich im Schlamm festgefahren.

💬 Chat: Hier hast du direkten Kontakt mit dem Team von Uganda Nomads. Und was noch besser ist: Es gibt einen Chat mit allen Reiseteilnehmern, die zeitgleich mit dir unterwegs sind. Mega zum Austauschen bei Safari oder zum Verabreden unterwegs.

 

Roadbook

Bei der Abholung des Mietwagens bekommst du neben den Autoschlüsseln auch noch dein persönliches Roadbook übergeben. Das ist ein kleines Büchlein, in dem nochmal alle Infos für den Trip zu finden sind. Praktisch die App in offline und schön gestaltet. Aber ganz cool, um beim Abendessen oder morgens nach dem Frühstück nochmal ein wenig drin zu stöbern. Ist nochmal ein anders Feeling als am Handy. Außerdem sind noch ein paar mehr Hintergrundinfos zu Land und Leuten mit drin.

Selbstfahren in Uganda: Wie ist es?

 

Für uns war das Selbstfahren an sich schon ein Highlight der Reise. Man fährt in seinem Tempo, kann spontan in einem Dorf stoppen oder für Fotos anhalten. Dadurch hatten wir das Gefühl, wirklich auf eigene Faust durchs Land zu reisen. Wenn du also Auto fahren magst, wirst du eine geniale Zeit in Uganda haben, allein das wird ein unvergessliches Erlebnis wegen der Landschaften und der Dörfer mitten im Grün.

 

Wie sind die Straßen?

Zwischen Städten und größeren Dörfern ist der Großteil der „Uganda Nomads Route“ geteert und gut ausgebaut. Wenn etwas eine Hauptstraße ist, ist es meist geteert. Trotzdem immer aufpassen, denn auch wenn die Straßen gut sind, kann hinter der nächsten Kurve ein gigantisches Schlagloch warten. Biegst du davon ab und fährst kleinere Straßen, sind es Schotterpisten.

In den Nationalparks und rund um Bwindi bei den Gorillas ist der Großteil Schotterpiste, Sandpiste und Feldweg. Hier macht das Fahren dann richtig Spaß und du kannst die Fähigkeiten des Mietwagens mal richtig testen. Wir sind hier teils auf den bisher abenteuerlichsten Pisten unserer Reisen gelandet. Aber mit dem Jimny kommst du gefühlt überall hin und durch.

Die Geschwindigkeits-Hubbel sind tatsächlich nerviger als jedes Schlagloch. Du wirst auf der Rundreise gefühlt über 323241 Speed Bumps fahren. Denn so gut wie vor und nach jedem Dorf kommen immer erst 2-3 kleine Speedbumbs, die einen großen ankündigen und dann kommen nochmal 2-3 kleine nach dem großen. Ein Speed Bump macht schon Sinn, aber es sind einfach so viele. Daher immer aufpassen, sonst hebst du mit dem Auto ab.

 

Wie ist der Verkehr?

In den Städten herrscht halb geordnetes Chaos. Dort ist schon gut was los und 80% des Verkehrs besteht aus Motorrädern, die wie ein Fischschwarm um die Autos fahren. Ein wenig wie in Vietnam, nur eben in Afrika. Einmal im Verkehr drin, gewöhnst du dich aber schnell dran. Obwohl gefühlt jeder fährt, wie er will, achten alle aufeinander. Wenn man die Augen offen hält und nicht zu schnell fährt, ist alles easy.

Außerhalb der Städte ist es aber super entspannt. Da herrscht recht wenig Verkehr und du hast oft weite Straßen.

 

Was wäre noch gut zu wissen?

💡 Licht an bei Staub
Solltest du auf staubigen Schotterpisten sein, fahre am besten mit Licht, dass dich der Gegenverkehr direkt sieht und keiner überholt in der Staubwolke.

🛣️ Linksverkehr
Wenn es dein erstes Mal im Linksverkehr ist, dann hier der beste Tipp: Nicht zu viele Gedanken machen, einfach reinsetzen und losfahren. Wir waren jetzt schon oft in Ländern mit Linksverkehr unterwegs und am Anfang ist es immer wieder ein neues Zurechtfinden. Aber nach 1-2 Stunden hast du es drin und nach spätestens 3 Tagen vertauschst du dann auch nicht mehr den Blinker mit dem Scheibenwischer.

⛽️ Tanken
Einfach an der Zapfsäule halten und dort wird für dich getankt. Du zahlst direkt beim Tankwart.

🌙 Nachtfahrten
Vermeiden. Zum einen besteht oft kein Versicherungsschutz. Und zum anderen sind die Straßen oft schlecht bis gar nicht beleuchtet. Und in einigen Regionen können Tiere über die Straße laufen. Und in dem Fall von Uganda sind das keine Hasen, sondern von Elefant, Löwen, Hippo, Schimpanse oder Gorilla ist theoretisch je nach Region alles möglich.

🚓 Polizeikontrollen
In Uganda wirst du viele Polizeikontrollen sehen. In den meisten Fällen wirst du einfach durchgewinkt. Manchmal wird aber auch dein Führerschein geprüft. Und noch seltener versuchen Polizisten auch mal ihr Glück mit einer herbeigezogenen Strafe und der Aussicht auf ein „Trinkgeld“. Bei uns hat geholfen sich oft dumm zu stellen, nicht so ganz zu verstehen, was er jetzt will, aus seine Trinkgeld-Andeutungen nicht einzugehen und zu sehen, ob er irgendwann keine Lust mehr hat und dich weiterfahren lässt.

Was gibt es sonst vorzubereiten?

 

📄 Visum
Für Uganda brauchst du ein Visum, das du online über die offizielle Regierungsseite beantragen kannst. Es ist meist 90 Tage gültig und du solltest dich spätestens 7 Tage vorher darum kümmern. Bei uns hat es 3-4 Tage gedauert, bis es bearbeitet wurde. Wichtig: Die Bestätigung ausdrucken und in Uganda bei der Einreise vorzeigen, erst da bekommst du das offizielle Visum in den Pass geklebt.

🎒 Kleidung für Safari und Trekking
In Uganda ist es warm. Aber besonders im Dschungel und auf Safari gibt es auch Mücken und Stechfliegen. Daher am besten dünne langärmlige Oberteile/Hemden und dünne lange Hosen einpacken. Und besser keine knalligen oder neonfarbenen Klamotten, weil das die großen Tiere aufschrecken kann. Besonders bei den Touren zu den Schimpansen und Gorillas solltest du auf die Farben achten und eher „Safari-Farben“ tragen.

🪪 Internationaler Führerschein
Es gibt immer mal wieder Polizei-Kontrollen auf den Straßen in Uganda. Oft wirst du durchgewinkt, manchmal musst du aber auch deinen Führerschein zeigen. In der Regel reicht der deutsche Führerschein aus, manchmal wird aber wohl auch nach einem internationalen gefragt. Bei uns war das kein Thema, aber besser haben als nicht haben.

🌡️ Geldfiber Impfung
Für eine Reise nach Uganda ist eine Gelbfieberimpfung verpflichtend und es kann sein, dass diese bei Einreise kontrolliert wird. In unserem Fall wurde sie nicht kontrolliert, aber so heißt es offiziell. Solltest du iiiiirgendwann mal eine bekommen haben, sie ist lebenslang gültig.

🦟 Malaria Prophylaxe
Offiziell wird für eine Reise nach Uganda empfohlen Malaria Prophylaxe zu nehmen. Darum musst du dich gegebenenfalls rechtzeitig drum kümmern. Wir persönlich haben sie nicht genommen. Wenn, dann würden wir Standby Tabletten mitnehmen.

Ist es eine Gruppenreise?

Uganda Nomads - Zufälliges Treffen im Nationalpark
Zufällig mit allen im Nationalpark getroffen.

Uganda Nomads bietet die Rundreise von Juni bis September und von Dezember bis Februar alle zwei Wochen für jeweils 14 Tage an. Und bei jeder Reise gibt es eine begrenzte Anzahl an Plätzen die bei ca. 6-8 Leuten liegt. Und da jeder das gleiche Paket und die gleiche Route bucht, liegt die Frage nahe, ob es wie eine Gruppenreise wird?

Die Antwort ist: Nein. Aber wenn du willst, ja.

Alle Teilnehmer übernachten in den selben Unterkünften und auch 2-3 Aktivitäten (Kaffeetour, Bootstour) sind gemeinsam mit allen Teilnehmern. Man sieht sich also immer wieder auf der Reise aber natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob man sich einfach nur grüßt oder auch mal gemeinsam was macht.

Wir hatten eine ziemlich coole kleine Truppe erwischt und waren insgesamt 6 Leute. Am Abend haben wir öfter noch in den Lodges zusammengesessen oder auch am großen Tisch zusammen Abendessen gehabt. An anderen Tagen hat jeder für sich gegessen. Und tagsüber ist auch jeder für sich in seinem Tempo gereist. Für uns war es so eigentlich ein richtig cooler Mix.

Für wen ist Uganda Nomads?

Uganda Nomads - Murchison Falls Nationalpark
Rastplatz im Nationalpark mit Hippos im Wasser.

Für alle, die sich bei Uganda unsicher fühlen, alles selbst zu buchen.
Self-Drive-Tourismus ist in Uganda noch nicht so super weit verbreitet wie in Namibia oder Südafrika, und die Organisation kann sich dementsprechend komplizierter anfühlen. Wer sich deshalb nicht zutraut, Route, Mietwagen und Unterkünfte komplett selbst zusammenzustellen, ist bei Uganda Nomads bestens aufgehoben.

Für alle, die keine Lust auf den Buchungs-Stress von Unterkünften & Co. wollen, aber selbst reisen möchten.
Mietwagen, Unterkünfte und ein paar feste Aktivitäten sind bei Uganda Nomads bereits organisiert. Du buchst – und magically sind Un terkünfte, Mietwagen, Route fertig. Du landest, steigst in den Wagen, schnappst dir das Roadbook und die App, und los geht’s. Dabei bist du trotzdem komplett eigenständig im Land unterwegs. Kein Guide, keine Reisegruppe, die auf dich wartet. Also eine Reise auf eigene Faust, ohne sich im Vorfeld um die Orga kümmern zu müssen.

Für alle, die eine eventuell günstigere Alternative suchen.
Wir haben grob durchgerechnet, was uns Mietwagen und Unterkünfte gekostet hätten, wenn wir exakt die Reise komplett selbst gebucht und zusammengestellt hätten. Am Ende war das Gesamtpaket über Uganda Nomads tatsächlich günstiger.

Hier kommst du direkt zur Uganda Rundreise von Uganda Nomads.* Und hier kommst du zu allen Reisen die von Travelbase* angeboten werden (u.a. auch Oman, Jordanien, Island, Kirigisistan und mehr).

Häufige Fragen aus der Community

⭐️ Wie war es für euch, ihr reist ja sonst individuell?

Für Uganda war die Reise mit Uganda Nomads der perfekte Sweet Spot und hat sich am Ende sogar angefühlt, wie selbst durch das Land zu reisen, da man alle Strecken selbst mit dem Auto fährt.

Selbstfahrer gibt es in Uganda zwar schon seit Jahren, aber es ist noch längst nicht so verbreitet wie bspw. in Namibia oder Südafrika. Was auch die eigene Recherche schwieriger macht.

Und genau aus den Gründen haben wir „Ja!“ zu Uganda Nomads gesagt, denn genau danach hatten wir gesucht. Wir wollten nicht zwei Wochen von einem Guide durch das Land gefahren werden und „gereist werden“. Gleichzeitig schien uns die Planung auf eigene Faust für Uganda etwas komplizierter und aufwendiger als sonst.

💰 Was kostet die Reise?

Ganz grob kannst du am Ende mit ca. 4.000€ pro Person rechnen, wenn du sowohl die Gorillas als auch die Schimpansen mit einplanst. Eine genauere Aufschlüsselung findest du im Beitrag.

🍜 Ist Mittag- und Abendessen inklusive?

Mittagessen und Abendessen sind nicht im Grundpreis inklusive. Solltest du aber die Lodges gebucht haben, ist tägliches Frühstück mit drin.

🚗 Sitzt man viel im Auto?

Eine oft gestellte Frage. Also: Es ist ein Roadtrip. Plus Self-Drive-Safaris. Also ja. Man sitzt einen großen Teil der Reise im Auto. 🙂

👶🏻 Kann ich die Reise auch mit Kindern machen?

Aus unserer Sicht würden wir sagen, dass Uganda Nomads nicht der richtige Anbieter für Familien oder eine Reise mit Kindern ist. Zum einen ist die Route und die Aktivitäten nicht auf Kinder ausgelegt und auch die allgemeine Zielgruppe sind eher Paare oder Freundestruppen.

Wichtig zu wissen für eine Reise mit Kindern nach Uganda ist auch, dass es ein Mindestalter für das Trekking zu den Gorillas & Schimpansen gibt. Das liegt bei ca. 12-13 Jahren.

🌡️ Brauche ich eine Gelbfieberimpfung?

In Uganda besteht ein Risiko für Gelbfieber und es wird offiziell eine Gelbfieberimpfung für die Einreise vorgeschrieben. Bei uns wurde sie allerdings nicht kontrolliert. Was nicht heißt, dass es nie kontrolliert wird. Wichtig: Solltest du irgendwann früher schonmal eine Gelbfieberimpfung bekommen haben und diese wurde mit einem Ablaufdatum im Impfausweis versehen, ist das nicht mehr korrekt. Es wurde mittlerweile entschieden, dass eine Impfung gegen Gelbfieber ein Leben lang gültig ist. Du kannst dir den entsprechenden Vermerk im Impfausweis bei einem Tropenarzt oder Impfstelle abholen.

Um dich über das Thema zu informieren, suche immer nach offiziellen und aktuellen Infos, bspw. beim Auswärtigen Amt.

🦟 Was ist mit Malaria?

In Uganda besteht ein Malaria Risiko und es wird empfohlen Malaria Prophylaxe während der Reise zu nehmen. Wir persönlich haben es nicht gemacht. Um dich zu informieren, suche aber immer nach offiziellen und aktuellen Infos, bspw. beim Auswärtigen Amt.

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