Krypto-Kreditkarte und Krypto-
Buchungsplattformen für Reisen

Waaaas macht ein Krypto-Beitrag auf unserem Reiseblog? Wir geben zu: Wir haben lange überlegt, ob wir einen Beitrag dazu schreiben sollten aber so langsam finden wir: Er gehört hierher. Denn der Krypto-Bereich ist längst nicht mehr nur dieses „Bitcoin-Gequassel der Tech-Freaks“.

Was hier aktuell passiert ist ein weltweites Umwälzen des gesamten globalen Geldsystems, wie wir es kennen. Wer immer noch denkt, es ist einfach ein bisschen Spekulation von ein paar Tech-Nerds: El Salvador hat Bitcoin offiziell als Währung anerkannt. Twitter hat die Möglichkeit eingebunden, Kanäle mit Bitcoin zu unterstützen. Sportler lassen sich in Krypto bezahlen, erste Unternehmen halten Bitcoin, Banken starten mit Krypto-Fonds, etc..

Wir persönlich möchten verstehen, was aktuell passiert. Daher haben wir vor einigen Jahren bereits angefangen uns mit dem Thema zu beschäftigen. In unserem „Reise- & Digitale-Nomaden-Umfeld“ ist es mittlerweile ein völlig alltägliches Thema geworden, über das wir uns regelmäßig austauschen – während wir im Umfeld daheim merken, dass die meisten zwar schonmal was von dem Kram gehört haben, aber noch keine wirklichen Berührungspunkte haben oder das Thema und das Ausmaß nicht ganz greifen.

Gleiches gilt auch oft für Themen wie Aktien, ETFs oder andere Finanzdinge. Die Themen haben den Ruf, als seien sie unfassbar kompliziert, als ginge nichts ohne Berater, Ausbildung oder explizites Fachwissen. Und besonders in Deutschland kommt noch hinzu, dass man ja über Geld nicht redet oder Geld und Finanzen im Zweifel per sé ein schlechtes Image haben. Gut, anderes Thema.

Nun haben wir einen Kreditkarten-Beitrag auf unserem Blog, in dem wir die „klassischen“ Reisekreditkarten vorstellen. Bei dem Punkt „Welche nutzen wir?“ haben wir nun die Krypto-Karte hinzugefügt und damit wir das nicht unerklärt lassen: ist hier nun der Beitrag dazu. Bevor wir zeigen, wie wir mit Krypto-Kreditkarte und Krypto-Buchungsplattformen auf Reisen Cashback erhalten, möchten wir den Beitrag mit ein paar generellen Infos und Infoquellen rund um Bitcoin und Kryptowährungen starten. Also dann: Anschnallen und wir heißen dich herzlich Willkommen in der Krypto-Welt!

Was du in diesem Beitrag finden wirst:

  • Einstieg und Infoquellen rund um Bitcoin, Krypto & Co.
  • Krypto-Kreditkarte mit Cashback
  • Krypto-Buchungsplattform mit Cashback und Rabatten
  • Krypto-Sparpläne für die Reisekasse

 

01. Was ist Bitcoin, Krypto, Blockchain?

Solltest du Bitcoin und Kryptowährungen bisher ausschließlich aus den Schlagzeilen der Tageszeitung kennen, dann wirst du sicher nicht das beste Bild von der ganzen Nummer haben. Denn, wenn überhaupt, ist dort in der Regel vor allem von Bitcoin die Rede und die Themen sind inhaltlich meist:

„Bitcoin ist Spekulation. Bitcoin wird scheitern. Bitcoin wird von Kriminellen genutzt. Bitcoin ist nicht nachhaltig. Von Bitcoin sollte man bloß die Finger lassen.“

Warum davon jedoch Vieles schlichtweg einfach nicht stimmt, zum Teil sehr bewusste Meinungsmache ist und warum man dafür das große Ganze, sowie unser Geldsystem verstehen muss… das versuchen wir gleich in den einzelnen Punkten chronologisch und einfach zu erklären.

Sollten dich die Punkte nicht interessieren und du möchtest einfach nur Tipps, wie du mit Krypto-Kreditkarten auf Reisen Cashback und Rabatte bekommst – hier entlang.

In den Erklärungen können wir inhaltlich natürlich nur an der Oberfläche kratzen, da jedes Thema mindestens einen eigenen Beitrag, wenn nicht ein ganzes Buch, füllen könnte. Aber wenn du die Punkte hier nach der Reihe durchstöberst, solltest du zumindest ein erstes Bild bekommen. Zusätzlich verlinken wir natürlich auch immer Quellen, in denen du dann auf eigene Faust tiefer abtauchen kannst:

Die wichtigsten Punkte

Unser aktuelles Geldsystem

Wie gesagt, die Erklärungen hier sind alle in Kurzform und stark vereinfacht.

Die Geschichte des Geldsystems in Kurzform:

Früher wurde mit Gold gezahlt. Das wurde irgendwann aber schwer und nervig.

Dann kam die Idee: „Lass uns doch einfach Papiergeld drucken, wäre doch viel praktischer.“ Gesagt, getan. Dann wurde die Idee mit dem Gedanken ergänzt, den Bestand an Papiergeld mit Gold als Gegenwert bei den Zentralbanken zu decken. Das heißt: Der Wert, den es als Papiergeld gibt, den gibt es auch als Gold. Das nannte man den „Goldstandard“.

Es folgten Krieg, Wirtschaftskrisen und Co.. Man brauchte schnell mehr Geld, um Unternehmen zu retten, Wirtschaften zu pushen und Kriege zu finanzieren.

Da kam eine neue Idee: „Ach komm, wir vergessen das mit dem Goldstandard und drucken einfach weiter Geld – und zwar mehr, als wir an Gold als Gegenwert haben.“ Gesagt, getan. Der Goldstandard wurde abgeschafft und Geld hat seitdem keinen realen Gegenwert mehr. Das war vor ca. 50 Jahren. Seitdem wird mehr und mehr Geld gedruckt. Vor allem 2008/2009 und 2020/2021. To be continued.

Was das zur Folge hat? Inflation. Produkte werden teurer. Oder Shrinkflation. Der Preis bleibt bei einigen Produkten gleich aber die Produkte werden einfach kleiner. So merkt man’s nicht so schnell. Oder manchmal auch beides zusammen.

Unser Geld hat praktisch keinen gleichwertigen, physischen Gegenwert mehr und der Wert beruht einzig auf Vertrauen, dass Geld diesen Wert hat. Rein objektiv ist ein Monopoly-Schein genauso viel Wert wie ein 50€-Schein. Der einzige Unterschied ist, dass wir uns kollektiv darauf einigen, dass ich mit dem einen Schein Brot kaufen kann, mit dem anderen nicht.

Diese Entwicklung hat zur Folge, dass unser Geld (Euro, Dollar, etc.) jeden Tag an Wert verliert, weil mehr gedruckt wird. Wer nur auf dem Bankkonto spart, verliert langfristig also Geld.

Das ist u.a. der Grund, warum Investieren so interessant und wichtig ist: in Unternehmen, in Immobilien, in Gold, Silber & Co. Weil das einen realen Gegenwert hat und nicht von einer Inflation betroffen ist.

 

Was hat das jetzt mit Bitcoin & Co. zu tun?

Bitcoin wird ähnlich wie Gold von den meisten als Wertspeicher und Absicherung gegenüber Inflation in unserem Geldsystem genutzt. Warum? Als man Bitcoin kreiert hat, hat man eine fixe Menge einprogrammiert. Man kann nicht wie Geld einfach sagen „Ich mach mal mehr Bitcoin.“ Das geht nicht. Es wird nie mehr als 21 Millionen geben. Und allein dadurch ist Inflation hier nicht möglich.

Gleichzeitig ist Bitcoin dezentral. Das bedeutet, dass keine Regierung, keine Bank oder andere zentrale Institution die alleinige Kontrolle darüber hat. Das Bitcoin-Netzwerk ist dezentral auf unzähligen Rechnern in der Welt verteilt, die zusammenarbeiten und durch komplexe Systeme eine Fälschung oder ein Eingreifen praktisch unmöglich machen.

Und während der private Besitz von Gold in nicht allzu ferner Vergangenheit von Regierungen teils verboten wurde und das Gold dann sogar beschlagnahmt wurde, ist es praktisch so gut wie nicht möglich den Besitz von Bitcoin zu verbieten bzw. es durchzusetzen. Man kann die Hürde groß machen durch Steuern, etc. aber keine Bank oder Staat kann einfach sagen: „Das geht jetzt nicht mehr.“, weil die Macht nicht zentral bei ihnen liegt.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Regierungen wenig Interesse daran haben positiv über Bitcoin zu schreiben. Eigentlich gar keines. 😉

Was ist Bitcoin?

Alles klar. Aber was ist dieses Bitcoin überhaupt?

Bitcoin ist praktisch die Mutter aller Kryptowährungen und Blockchain-Technologien und wurde 2008 von Satoshi Nakamoto entwickelt. Es ist die erste wirklich funktionsfähige digitale Währung, die alle Anforderungen an eine Währung erfüllt und durch die Blockchain-Technologie so sicher, wie kaum etwas anders programmiert wurde:

  • Bitcoin ist dezentral: Es gibt keine zentrale Stelle, die Bitcoin regulieren oder manipulieren kann. Auch keine Staaten oder Zentralbanken.
  • Bitcoin ist begrenzt: Die Anzahl an jemals verfügbaren Bitcoin ist auf 21 Millionen fest einprogrammiert und kann nicht geändert werden. Daher ist praktisch keine Inflation möglich.
  • Bitcoin ist teilbar: Es gibt nicht nur ganze Bitcoins sondern ein Bitcoin ist auf viele Nachkommastellen teilbar. Ähnlich wie Euro und Cent. Wenn man Bitcoin kauft, kann man also mit ein paar Euro starten.
  • Bitcoin ist digital: Du brauchst, anders als bei Gold, keine Schubkarre, um es zu transportieren.

 

Wie oben schon beschrieben, erfüllt Bitcoin im Grunde zwar alle Anforderungen an eine (digitale) Währung, wird aber aktuell und vermutlich auch noch viele Jahre weiter überwiegend als eine Art digitales Gold zur Wertsicherung gegenüber Inflation und dem aktuellen Finanzsystem genutzt werden.

Außerdem brauchst du für Bitcoin praktisch keine Banken und hast auch keine Kontoführungsgebühren. Dadurch hat weltweit jeder Mensch mit Zugang zu Internet die Möglichkeit am Bitcoin-Netzwerk teilzunehmen. Was im Bankensystem längst nicht der Fall ist.

So, das wäre die Kurzvorstellung von Bitcoin. Für mehr Infos und tiefere Einblicke können wir dir folgende Links und Quellen empfehlen:

 

 

Was ist Blockchain?

Das Wort hast du sicher auch schon öfters im Zusammenhang mit Bitcoin oder auch neuen digitalen Projekten von Startups oder Unternehmen gehört.

Blockchain ist im Grunde die Basis-Technologie hinter allen Kryptowährungen. Die kürzeste und einfachste Beschreibung für eine Blockchain ist wohl die, dass es sich um eine Art digitale Datenbank handelt, die ständig erweitert wird und aufeinander aufbaut. Praktisch eine Kette an Blöcken: Block-Chain.

Man stelle sich ein Blatt vor, das auf dem Tisch liegt. Ein Block. Nun passiert eine Transaktion. Das nächste Papier wird auf das erste Papier gelegt. Nicht nur legt man diese Papier aufeinander, man klebt sie mit Sekundenkleber fest, sodass sie nicht mehr veränderbar ist. Eine Blockchain ist entstanden. Nun legt man weitere Papiere darauf und noch mehr, noch mehr. Stell dir jetzt vor, man möchte ein Papier daraus nehmen, um es zu fälschen. Es geht nicht. Es klebt mit allen anderen fest und kann daher nicht verändert oder manipuliert werden.

Diese Datenbank an Blöcken kann nur erweitert werden, wenn unter allen Betreibern der Datenbank ein Konsens (Einigkeit) über den nächsten Punkt herrscht. Dabei sind die Betreiber (Computer) komplett dezentral aufgestellt und müssen für die Teilnahme bestimmte Aufgaben (Rechenleistungen) erfüllen. Dadurch ist es praktisch unmöglich diesen Konsens zu beeinflussen. Gleichzeitig kann es durch das Prinzip, dass alles aufeinander aufbaut auch keine Änderungen an alten Datensätzen geben.

Für eine bessere Erklärung haben wir hier noch zwei Links zu einem Video und einem Beitrag:

 

Was ist eine Kryptowährung?

Der Begriff Kryptowährung hat sich zwar eingebürgert, ist aber eigentlich so nicht wirklich korrekt und eher irreführend. Denn meist handelt es sich viel mehr um Krypto-Projekte und Krypto-Unternehmen als um tatsächliche Währungen.

Bitcoin kann man tatsächlich als Währung nutzen, da es alle Eigenschaften einer Währung erfüllt. Allerdings wird es aktuell eher als Wertspeicher und „digitales Gold“ genutzt.

Bei anderen Kryptowährungen stehen oft Projekte oder Unternehmen auf Blockchain-Basis dahinter. Wenn du an deren Projekt glaubst und an deren Erfolg durch Investition partizipieren möchtest, kaufst du die jeweilige „Währung/Coins/Tokens“.

Hier ein paar Beispiele:

  • ETH – Ethereum
    Hier steckt eher sowas wie eine Plattform dahinter, auf der Anwendungen programmiert/laufen können. Praktisch ein Betriebssystem. (Smart Contracts, NFT, Spiele, etc.) Glaubst du, dass es Zukunft haben kann, investierst du in ETH und wird es erfolgreich, steigt der Wert der gekauften ETH.
  • BNB – Binance Coin
    Ist die native Währung der Binance Exchange, eine der größten Krypto-Börsen weltweit, wo du Kryptowährungen kaufen, tauschen und handeln kannst.
  • DOT – Polkadot
    Polkadot ist ein Projekt, welches versucht den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Blockchains/Kryptowährungen zu ermöglichen.
  • AVA – Travala
    Hinter Travala versteckt sich das booking.com der Krypto-Welt. Stellen wir weiter unten im Beitrag auch nochmal genauer vor.
  • SAND – The Sandbox
    Ein Online-Game in dem du Land, Items, etc. bauen, tauschen, kaufen und verkaufen kannst. Praktisch das Minecraft in der Krypto-Welt.

 

Nachhaltigkeit von Kryptowährungen

Als einer der ersten großen Kritikpunkte gegenüber Bitcoin & Co. wird immer wieder der hohe Energieverbrauch genannt. Besonders aktuell ein Argument, das gern von den Medien genutzt wird, weil es ein emotionales Thema geworden ist.

Keine Frage, Kryptowährungen verbrauchen nicht wenig Strom.

Zum einen ist dieser bei zB. Bitcoin jetzt schon zu einem Großteil aus erneuerbaren Energien. Und Bitcoin steht gerade erst am Anfang.

Zum anderen wird in dem Zusammenhang nie erwähnt, dass es unter den Kryptowährungen unzählige Projekte und Unternehmen gibt, die bestehende festgefahrene Strukturen komplett ersetzen könnten und somit Unmengen an aktuell verbrauchter Energie eingespart werden könnte.

Zwei stark vereinfachte Beispiele:

Man spricht über den Energieverbrauch von Kryptowährungen aber nicht den vom gesamten, weltweit bestehenden Geldsystem aus Banken, Börsen, Behörden & Co. All die Maschinen, die Transportwege, die Automaten, der Strom, die Gebäude, die Banken, die Arbeitswege der Mitarbeiter, alles, was das gesamte Geldsystem am laufen halten muss, verbraucht ebenfalls Strom und Energie. Und das nicht wenig.

Parallel spricht man in dem Zusammenhang wenig über die komplette Wertschöpfung, die hinter der Gewinnung, Verarbeitung, Logistik und Lagerung von Gold steckt. Bei der teils auch noch haufenweise Quecksilber in die Natur gepumpt wird. Und unter unmenschlichen Umständen danach gesucht wird.

Auf so vielen Ebenen ist unser Geldsystem bei Weitem nicht so nachhaltig und rein, wie man es gern glauben möchte.

Kryptowährungen haben aktuell keinen Heiligenschein aber sie stecken in Kinderschuhen und bereits jetzt arbeitet man daran, es nachhaltiger zu gestalten. In den USA z.B. wird 50% des Bitcoin-Minings mit Wasserkraft betrieben, in El Salvador wird das Bitcoin-Netzwerk aus Vulkan-Energie betrieben und man wird weiter an Lösungen arbeiten.

Bitcoin ist nur was für Kriminelle, Darknet & Co.

Ebenfalls ein sehr beliebtes Argument gegen Bitcoin und Kryptowährungen ist, dass diese von Verbrechern im Darknet benutzt werden, um digital und anonym Geld zu waschen oder kriminelle Dinge zu finanzieren.

Sagen wir so: Diese „Business-Ideen“ gibt es jetzt ja auch nicht erst seit der Erfindung von Bitcoin. Mit Geld ist all das genauso passiert. Und unser Geld wurde bisher ja auch noch nicht abgeschafft oder deswegen als kriminell bezeichnet. Daher: Klar, was der Mensch am Ende damit macht, liegt am Menschen. Nicht an Bitcoin oder am Geld.

Zudem gibt es Studien die zeigen, dass die Nutzung aller Kryptowährungen kumuliert für kriminelle Zwecke deutlich geringer ist, als die Nutzung von klassischem Bargeld. Aber das nur am Rande.

 

Gleichzeitig ist es tatsächlich für die meisten Verbrecher auch einfacher anonym mit Bargeld zu hantieren, als mit Kryptowährungen, wenn man nicht extrem tief im Thema abgetaucht ist. Denn wie oben beschrieben, ist die Blockchain eine riesige unveränderbare Datenbank.

Ist der digitale Euro sowas wie Bitcoin in sicher?

Gehört nicht 100% zum Thema aber irgendwie doch. Und wir finden, es ist wichtig zu wissen:

Vielleicht hast du es schon mitbekommen: Regierungen planen aktuell ihre eigenen digitalen Währungen. Digitaler Euro, digitaler Dollar, etc.. Hier ist es sehr wichtig den Unterschied zu Kryptowährungen wie Bitcoin zu verstehen.

Denn auf den ersten Blick klingt Digitaler Euro und Co. ein wenig wie ein regulierter und sicherer Bitcoin, oder? Allerdings ist es am Ende eine zentral gesteuerte Währung, die komplett digital und im Zweifel noch einfacher vervielfältigt und kontrolliert werden kann als vorher. Mit einem Klick vervielfältigt man Geld und steuert die Geldmenge nach Belieben. Gleichzeitig kann man mit einem Klick ganze Konten sperren oder an Bedingungen knüpfen. Und, mit einem digitalen Euro ist absolut keine Anonymität gegenüber Staaten im Geldverkehr mehr gegeben. „Du bekommst nur Geld, wenn du XY machst/hast/tust.“ Natürlich steht es jedem frei sein komplettes Vertrauen in Regierung zu legen und auch die Kontrolle über sein Vermögen abzugeben. Für uns klingt es nicht so attraktiv.

Bitcoin ist ja nicht nur grad im Kommen, einfach, weil es digital ist. Sondern weil es unabhängig und dezentral ist. Und die Kontrolle einzig bei einem selbst liegt.

Wie gesagt: Wir können hier nur an der Oberfläche kratzen. Solltest du aber komplett neu im Thema und im Krypto-Space sein und gerne noch tiefer abtauchen wollen, dann können wir neben den Links oben noch folgende Bücher und Quellen empfehlen:

 

Krypto-Kreditkarte

02. Krypto-Kreditkarten mit Cashback auf Reisen

Krypto-Kreditkarte für Alltag und Reisen: Crypto.com
Screenshot von crypto.com.

25€ in CRO als Gutschrift bei Beantragung einer Kreditkarte*
(funktioniert nicht mit dem ersten Tarif (Midnight Blue))

 

Was ist eine Krypto-Kreditkarte?

Seit 3 Jahren bewegen wir uns in der Krypto-Welt und seit knapp einem Jahr haben wir neben unseren normalen Kreditkarten auch immer eine „Krypto-Kreditkarte“ dabei. Egal, ob auf Reisen oder im Alltag daheim. Klingt jetzt kompliziert aber ist nichts Krasses:

Im Grunde ist es eine ganz normale Kreditkarte bzw. Debitkarte:

  • Die Karte ist von VISA
  • bezahlt wird in Euro
  • Nur ist der Herausgeber keine klassische Bank, sondern Crypto.com.
    (Eine Krypto-Börse bei der du Krypto kaufen, verkaufen und handeln kannst.)

 

Wir laden die Kreditkarte mit Geld auf und zahlen damit dann ganz normal. Und wir nutzen die Kreditkarte für wirklich alles: im Alltag für unsere Einkäufe, in Online-Shops und auf Reisen bei der Buchung von Flügen, Unterkünften oder Bezahlungen und Abhebungen von Bargeld (innerhalb des kostenlosen Freibetrags).

 

Warum nutzen wir eine Krypto-Karte?

  • kostenlos
  • 2% Cashback auf jeden Umsatz
  • Spotify wird monatlich erstattet
  • 400€ weltweit kostenlos Bargeld abheben pro Monat

 

Die Kreditkarte von Crypto.com

Bei crypto.com bekommst du nicht einfach nur Kreditkarten mit ganz netten Benefits von irgendeiner Website, sondern hier steckt vor allem eine der bekanntesten und größten Krypto-Börsen hinter, die darüber hinaus noch einige andere Services anbietet.

25€ in CRO als Gutschrift bei Beantragung einer Kreditkarte*
(funktioniert nicht mit dem ersten Tarif (Midnight Blue))

Insgesamt haben sie für die Karten 5 verschiedene Tarife.
Wir selbst nutzen den zweiten Tarif (Ruby Steel).

Der kleinste Tarif ist komplett kostenlos und alle weiteren Tarife sind „quasi“ kostenlos: Du musst hier bestimmte Summen in der hauseigenen Kryptowährung CRO für ein halbes Jahr hinterlegen („staken“ nennt sich das). Nach dem halben Jahr musst du sie so lange hinterlegt lassen, wie du die Benefits des Tarifs nutzen möchtest. Wenn du die Benefits nicht mehr nutzen möchtest, kannst du dir die Summe dann wieder auszahlen lassen und die Kreditkarte rutscht in den ersten Tarif.

Damit du einen Überblick über die Kreditkarten bekommst, haben wir hier die ersten drei Tarife von cryto.com in eine Tabelle gepackt. Die beiden höchsten Tarife sind mit ihren Leistungen ein wenig zu komplex für die Übersicht und mit 35.000€ bis 350.000€ beim Staking vermutlich auch ein wenig happig für uns und die Haupt-Zielgruppe des Beitrags hier. Klingt das aber interessant für dich, schau dich auf der Website von crypto.com einfach mal um.

Tarif 1
Midnight Blue
Tarif 2
Ruby Steel
(unsere Karte)
Tarif 3
Royal Indigo & Jade Green
Kreditkartengebühren
0€
0€
0€
CRO-Stake in Euro*
0€*
350€*
3.500€*
Cashback
1%
2%
3%
Kostenlos Geld abheben pro Monat
bis 200€
bis 400€
bis 800€
Kostenlos bezahlen in Fremdwährung pro Monat
bis 2.000€
bis 4.000€
bis 10.000€
Erstattung von Spotify
nein
ja
ja
Erstattung von Netflix
nein
nein
ja
Zugang zu Airport Lounge
nein
nein
ja
Link
Kreditkarte beantragen*
Kreditkarte beantragen*
und erhalte 25€ in CRO
Kreditkarte beantragen*
und erhalte 25€ in CRO

*Staking bedeutet, dass du für die Kreditkarten einen bestimmten Betrag der Kryptowährung CRO kaufen und bei crypto.com für die Beantragung der Kreditkarte hinterlegen musst. Zuerst für 180 Tage fix und danach so lange, wie du die Benefits der Karte nutzen möchtest. Danach kannst du dir die CRO wieder auszahlen lassen und rutschst in den ersten Tarif.

 

Wie beantrage ich die Kreditkarte von crypto.com?

  1. Account anlegen
    Um die Kreditkarte zu beantragen, musst du dich zuerst über die App bei crypto.com registrieren und einen Account anlegen.
  2. Die Einrichtung
    …dauert für dich in der Regel nur ein paar Minuten. Allerdings kann es sein, dass die Freischaltung im Anschluss ein paar Stunden braucht, da du dich wie bei einem Konto mit deinem Ausweis registrieren musst. Erst dann kannst du alle Funktionen nutzen.
  3. Beantragung der Visa-Karte
    Ist der Account freigeschaltet, kannst du die Visa-Karte beantragen. Dies geschieht ganz einfach direkt über die App. Die Kreditkarte im ersten Tarif (Midnight Blue) kannst du sogar direkt ohne weiter Schritte und komplett kostenlos beantragen.Für alle weiteren Tarife musst du zuerst den entsprechende Betrag in CRO hinterlegen (die Kryptowährung von crypto.com). Das ist aber auch schnell und easy erledigt, indem du erst Geld auf dein crypto.com-Account per Überweisung oder Kreditkarte schickst und dann direkt über die App deine CRO kaufen kannst. Hast du dies gemacht, kannst du in der App deine Karte auswählen und beantragen. Durch die Beantragung werden deine CRO für 180 Tage festgeschrieben und die Karte macht sich auf den Weg zu dir. Die Zustellung in der EU dauert wohl knapp 14 Tage. Bei uns hatte es damals aber etwas länger gedauert.

 

25€ in CRO als Gutschrift bei Beantragung einer Kreditkarte*
(funktioniert nicht mit dem ersten Tarif (Midnight Blue))

 

Wie bekomme ich Geld auf die Krypto-Kreditkarte?

Sobald du deine Visa-Karte in den Händen hältst, kannst du jederzeit über die crypto.com-App Guthaben auf die Karte laden. Entweder direkt über Einzahlung mit einer Kreditkarte deiner Standard-Bank oder mit Guthaben auf deinem crypto.com-Account. Sie funktioniert also wie eine klassische Debit-Kreditkarte und du kannst jederzeit in ein paar Sekunden den gewünschten Betrag aufladen, den du gerade brauchst.

 

Wie erhalte ich Cashback mit der Krypto-Kreditkarte?

Das Cashback wird dir nach jeder Transaktion automatisch in der crypto.com-App gutgeschrieben. Allerdings erhältst du das Cashback in CRO und nicht in EURO. Diese CRO kannst du im Anschluss aber einfach in Euro, Bitcoin oder andere Kryptowährungen umtauschen. Entscheidest du dich für letzteres, investierst du praktisch durch tägliche Einkäufe und Co. immer ein wenig in Kryptowährungen und im besten Fall steigen diese im Laufe der Zeit an Wert.

Wir haben in einem Jahr rund 500€ Cashback gemacht. Der Betrag ist allerdings nicht nur direktes Cashback, sondern hängt auch damit zusammen, dass wir die CRO nicht in Euro getauscht haben und die Kryptowährungen im Laufe der Zeit an Wert gestiegen sind. Hinterlegen mussten wir für den Tarif vor einem Jahr auch noch nur 150€ in CRO. Für uns hat es sich damit also absolut gelohnt.

Außerdem hat sich unser Spotify-Abo durch die Bezahlung mit der Krypto-Kreditkarte praktisch zu einem kleinen monatlichen Sparplan entwickelt.

Klar, dir muss natürlich auch bewusst sein, dass du den für die Kreditkarte in CRO hinterlegten (gestakten) Betrag zwar erstmal „nur“ für 180 Tage festgeschrieben hast, ihn allerdings auch darüber hinaus hinterlegt lassen musst, um die Vorteile der Kreditkarte weiter nutzen zu können. Und in der Zwischenzeit kann der Wert von CRO natürlich steigen oder fallen, sodass du im Zweifel weniger Geld wieder zurückbekommst, als du hinterlegt hast.

In unserem Fall wäre aber auch dass mittlerweile egal, da die Summe an Cashback groß genug ist.

 

Tipp: Hinterlege die Kreditkarte bei PayPal

Wenn du gerne PayPal nutzt, bietet es sich auch an, dort die neue Kreditkarte als Zahlungsmittel zu hinterlegen. So öffnen sich nochmal einige Türen mehr, wo du indirekt mit PayPal über die Kreditkarte bezahlen und Cashback erhalten kannst. Übrigens egal, ob du etwas kaufst oder Geld an Freunde schickst. Wichtig ist nur, dass du in PayPal für die Abbuchung die Visa-Karte von CRO wählst.

25€ in CRO als Gutschrift bei Beantragung einer Kreditkarte*
(funktioniert nicht mit dem ersten Tarif (Midnight Blue))

 

Hinweis:
Neben crypto.com gibt es noch einige andere Anbieter von Krypto-Kreditkarten. Crypto.com bietet unserer Meinung nach die besten und umfangreichsten Konditionen und Vorteile. Wir sind bisher top zufrieden. Außerdem ist es nicht bei allen Anbietern möglich, über die Kreditkarte mit Euro zu bezahlen und bei einigen werden so bei einer Bezahlung direkt Bitcoin etc. umgewandelt. Tendenziell nicht schlimm, aber aktuell problematisch mit dem deutschen Steuersystem, wenn du die Coins weniger als ein Jahr gehalten hast. Zukünftig werden wir zusätzlich aber sicher auch noch die ein oder andere weitere Krypto-Kreditkarte hier mit aufnehmen.

Krypto-Hotel-Buchungsplattform

03. Travala • Unterkünfte buchen mit Cashback in Krypto

Krypto-Buchungsplattform für Unterkünfte auf Reisen: Travala
Screenshot von Travala.

Kostenlos anmelden und 23€ erhalten*
(Nach deiner ersten Buchung von mind. 180€ Buchungswert.)

 

Die Buchungs-Plattform Travala ist seit 2017 online und wir kennen sie selbst erst seit Mitte 2021. Im Grunde ist Travala das booking.com der Krypto-Welt. Die Auswahl an Unterkünften ist fast identisch zu der von booking und auch die Preise können meist mithalten. Und neben Unterkünften lassen sich theoretisch sogar noch Flüge und Aktivitäten buchen. Einzig an abgelegeneren Orten kann es natürlich sein, dass die Auswahl an Unterkünften bei Travala noch nicht so groß, wie auf anderen Plattformen ist und auch die Bewertungen sind auf einer recht jungen Plattform natürlich noch nicht so umfangreich, wie an anderen Stellen.

Warum sollte ich dann überhaupt bei Travala nach einer Unterkunft suchen?

  • kostenloses Nutzerkonto
  • 2% Cashback auf Hotel-Buchungen

 

Bei Travala bekommst du schon mit einem kostenlosen Nutzerkonto 2% Cashback auf jede deiner Hotel-Buchungen. Das ist jetzt kein mega SparHighFive, aber vor allem bei Viel-/Langzeitreisenden oder teureren Unterkünften lohnen sich auch 2%. Und wenn du bei Travala noch mit der crypto.com-Visa-Karte von oben bezahlst, bist du ingesamt schon bei 3% bis 5%.

Bezahlt wird bei Travala ganz normal in Euro oder bei Belieben auch mit einer recht großen Auswahl an Kryptowährungen.

Unserer Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall Travala auszuprobieren und die Preise und Unterkünfte zumindest mit denen auf booking.com und Co. vor der Buchung zu vergleichen.

 

Wie erstelle ich mein Nutzerkonto bei Travala?

Du meldest dich ganz easy über die Website an und kannst nach ein paar Minuten deine erste Buchung machen. Wenn du dich über unseren Link anmeldest erhältst du auch noch 23€ nach deiner ersten erfolgreichen Buchung von mind. 180€.

Kostenlos anmelden und 23€ erhalten*
(Nach deiner ersten Buchung von mind. 180€ Buchungswert.)

 

Kann ich bei Travala mit Euro zahlen?

Ja, du kannst deine Unterkünfte hier ganz normal mit Euro zahlen. Wenn du möchtest, hast du allerdings auch die Möglichkeit, Unterkünfte mit einer recht großen Auswahl an Kryptowährungen zu bezahlen.

 

Wie erhalte ich Cashback?

Nach jeder erfolgreichen Buchung erhältst du automatisch die 2% Cashback auf dein Nutzerkonto gutgeschrieben. Das Cashback kommt allerdings in AVA, die hauseigene Kryptowährung von Travala und nicht in Euro.

Die AVA kannst du aber sammeln und

  • dein Nutzerkonto upgraden,
  • Unterkünfte bezahlen,
  • auf einer Kryptobörse in Euro oder andere Kryptowährungen umtauschen.

 

Da es sich bei AVA um eine Kryptowährung handelt, kann mit der Zeit natürlich auch der Wert steigen oder fallen. Solltest du deine AVA also behalten oder den Betrag irgendwann in eine andere Kryptowährung tauschen, wird praktisch jede gebuchte Unterkunft zu einem kleinen Mini-Investment.

Welche anderen Tarife für Nutzer gibt es noch?

Neben dem normalen kostenlosen Nutzerkonto gibt es auch noch sogenannten Smart-Member. Die Staffeln sich in verschiedene Tarife und haben neben Cashback von bis zu 5% auch noch zusätzliche Rabatte von bis 5%. Du könntest so in Summe also ca. 10-13% sparen. Hier eine Übersicht der Smart-Tarife, falls es dich interessiert.

Um ein Smart-Member zu werden, musst du allerdings eine gewisse Summe an AVA kaufen und halten. Es ist ähnlich wie bei den Visa-Karten von crypto.com, solange du die AVA hältst, bekommst du gewisse Vorteile. Sehen hier aber noch nicht den riesen Vorteil der Smart-Member und bleiben auch erstmal im kostenlosen Tarif.

Kostenlos anmelden und 23€ erhalten*
(Nach deiner ersten Buchung von mind. 180€ Buchungswert.)

 

Krypto-Sparplan

04. Sparplan für Krypto, Aktien oder ETF

Krypto-Sparplan für die Reisekasse
Screenshot von Bitpanda.

Sparen durch investieren: Dabei ist es eigentlich völlig egal, ob du für eine Weltreise, Reise, ein Haus oder deine Altersvorsorge sparen willst.

Wir hatten es oben in der Einleitung schon kurz angerissen: Die Finanzthemen haben zu Unrecht den Ruf, als seien sie unfassbar kompliziert, als ginge nichts ohne Berater, Ausbildung oder explizites Fachwissen. Dabei sind finanzielle Bildung und finanzielle Intelligenz so wichtig und sollten eigentlich schon in der Schule gelehrt und demystifiziert werden. Stattdessen ist es aber praktisch nirgendwo wirklich Bestandteil eines Lehrplans. An dieser Stelle aber ein Hoch auf Youtube und das Internet, wo Wissen kostenfrei zur Verfügung steht.

Also: Wie spare und investiere ich mit einem Sparplan?

(Wir geben dir hier keine expliziten Finanz-Tipps. Am Ende musst du selbst entscheiden, was sich für dich richtig anfühlt und welches Risiko du eingehen möchtest.)

 

Was ist ein Sparplan?

Wenn du einen Sparplan einrichtest, legst du in einem regelmäßigen Abstand Geld zurück bzw. investierst es. Ganz konkret heißt es, dass du nicht einmalig in eine Aktie, ETF oder Kryptowährung investierst, sondern regelmäßig einen kleineren Betrag. Du kannst z.B. 25€ im Monat in Bitcoin investieren. Einmal eingestellt, läuft es monatlich/wöchentlich/so oft du willst und du musst dich um nichts mehr kümmern.

 

Was ist der Vorteil eines Sparplans?

Der erste Vorteil: Einmal eingestellt, musst du dich praktisch erstmal um nichts weiter kümmern und du investierst regelmäßig passiv dein Geld.

Auch der aktuelle Preis/Kurs kann dir bei dieser Art des langfristigen Investierens recht egal sein, denn durch die regelmäßigen Sparbeträge erwischst du langfristig den Durchschnittspreis für deine Anlage. Egal ob Bitcoin, Aktien, ETFs und Co.. Das Ganze nennt sich dann Dollar-Cost-Averaging und ist eine beliebte Spar- und Investitions-Strategie. Du erwischst nicht einmal ein Hoch oder einmal ein Tief, sondern durch die Regelmäßigkeit mal die Hochs, mal die Tiefs und dadurch langfristig den Durchschnittspreis.

Durch diese Methode brauchst du also keine großen Vorkenntnisse für Analyse und Timing, um den besten Einstiegspunkt zu erwischen. Den schaffen ohnehin selbst Profis so gut wie nie. Aber klar, du solltest dennoch im Vorfeld schauen, in welche Aktien, ETFs oder Kryptowährungen du investierst und nicht einfach blind drauf loskaufen.

 

Warum nicht einfach auf dem Konto sparen?

Das Geld einfach auf dem Konto zu sammeln ist natürlich der einfachste Weg zu sparen. Das mit einem gewissen Teil des Geldes macht es auch Sinn. Vor allem macht es für Spartöpfe, an die du kurz- bis mittelfristig ran musst, Sinn auch direkt auf dem Konto zu sparen.

Solltest du aber den Traum einer größeren Reise in einigen Jahren vor dir haben, kann es sicher auch nicht verkehrt sein, einen Teil der Reisekasse durch Sparpläne anzusparen, investieren und passiv wachsen zu lassen. Denn, wie oben beschrieben: Für langfristige Sparziele sollte dir bewusst sein, dass du durch reines Sparen auf dem Konto am Ende Geld verlierst und Opfer der Inflation bist. Lies dir hierzu einmal oben im ersten Teil den Punkt zu unserem Geldsystem durch. Gleichzeitig vertust du so natürlich auch die Chance dein Geld anzulegen und für dich passiv arbeiten und wachsen zu lassen.

Daher handhaben wir es persönlich so, dass wir sowohl auf dem Konto als auch mit verschiedenen Sparplänen in Aktien, ETF und Krypto sparen. Und wie gesagt, du kannst Sparpläne meist schon ab 25€ einrichten.

 

Wieviel Geld sollte ich sparen/investieren?

Das ist eine Frage, auf die wir dir natürlich keine Antwort geben können und auch nicht wollen. Den Betrag musst du für dich abschätzen und auch dein eigenes Risiko wählen.

Was wir allerdings sagen können: Investiere nur Geld, welches du kurz- bis mittelfristig nicht brauchst. Denn beim Investieren besteht immer das Risiko, dass Kurse auch mal fallen und du am Ende des Tages einen Verlust machen würdest, wenn du an das Geld schnell ran musst. Im besten Fall sieht es natürlich genau andersherum aus und die Kurse steigen. Aber wie gesagt, das Risiko besteht. Und für diesen Fall solltest du nur Geld investiert haben, welches du gerade nicht brauchst.

 

Wo kann ich einen Krypto-Sparplan einrichten?

Kryptowährungen kannst du aktuell noch nicht überall mit einem Sparplan besparen. Aber auch hier wird die Auswahl immer größer. Wir selbst nutzen Bitpanda. Es ist eine der größten Kryptobörsen in Europa mit Sitz in Österreich. Die Einrichtung der Sparpläne ist super easy dafür sind die Konditionen/Wechselkurse nicht die besten aber noch ok.

  • Bitpanda*
    (erhalte 10€ nach Anmeldung und erster Transaktion von mind. 25€)

 

Außerdem gibt es noch die folgenden weiteren Anbieter, über die du unter anderem auch mit Sparplänen in Kryptowährungen investieren kannst. Hier haben wir mit Krypto-Sparplänen aber noch keine eigenen Erfahrungen gemacht:

 

Wo kann ich einen Aktien/ETF-Sparplan einrichten?

Nicht das Hauptthema hier im Beitrag, aber da die Frage sicher aufkommen wird: Für Aktien und ETF-Sparpläne nutzen wir TradeRepublic und können den Dienst auch nur empfehlen. Hier bekommst du mit die besten Konditionen, es ist einfach zu bedienen und es ist ein innovatives Unternehmen.

 

05. Fazit

Wenn du vorher noch gar nicht in der Krypto-Welt aktiv warst, war das jetzt eventuell eine Menge neuer Input für dich. Wir hoffen aber, dass wir dir mit diesen Beitrag einen leichten Einblick und Einstieg in die Welt rund um Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain geben konnten.

Wir selbst sind gespannt, was sich hier in den nächsten Monaten und Jahren noch alles entwickeln und weiterentwickeln wird. Denn die ganze Krypto-Reise fängt gerade erst so richtig an zu starten und der ganze Bereich ist so schnell am wachsen.

Natürlich halten wir euch gerne weiter über neue Dinge, die wir selbst nutzen, auf dem Laufenden und bauen den Beitrag oder das Thema hier zukünftig noch ein wenig weiter aus. Vor allem, wenn es auch noch für den Reisealltag nützlich ist, wie die oben vorgstellte Krypto-Kreditkarte und die Krypto-Buchungsplattform für Unterkünfte.

Schreibt uns gerne eure Fragen und Feedback unten in die Kommentare.

Kommentare (8)
  1. Sehr schön übersichtlich geschrieben – ich bin selbst seit Herbst 2017 dabei.
    Damals war vieles noch Theorie und viel Phantasie teilweise aber wenn man sich ansieht wie unglaublich rasant der gesamte Crypto Bereich in den letzten 18 Monaten vorangeschritten ist, kann man das ja fast nicht mehr nicht ernst nehmen.
    Wie war das denn damals als die ersten Menschen mit nem Iphone rumgelaufen sind und viele dachten „ach, das is doch nur Tech Spielzeug“ – heute sitzen Omas im Cafe und schicken sich whats app Nachrichten.
    Wir telefonieren übers Internet, schauen fern und hören Musik über Streaming Plattformen machen Fotos mit dem Smartphone aber halten an einem Geldsystem fest welches vor paar hundert Jahren eingeführt wurde…
    Es ist nur eine Frage der Zeit und wenns soweit ist freu ich mich ein mini Teil dieser digitalen Revolution gewesen zu sein.
    Alles gute euch zweien!

    • Vielen, vielen Dank für das Feedback!

      Sehen wir genauso: Es ist so abgefahren, dass wir gerade dabei sind, wie ein so altes Geldsystem komplett umgeschrieben wird und das auch noch global. Manchaml sind wir uns nicht sicher, ob es das trojanische Pferd von den Regierungen ist, hoffen aber erst mal noch das Beste. 😀

      Sind so gespannt, wo all das noch hinführen wird…

  2. Hi,
    danke dass ihr euch mal wieder die Mühe gemacht habt, uns einen Überblick zu verschaffen! Tatsächlich finde ich die Kreditkarte Grundsätzlich interessant, bin aber mal wieder zu spät dran 😀 Was ich auch wieder gemerkt habe ist, dass ich das Thema Cahsback viel zu stark vernachlässige. Ich habe derzeit „nur“ ein Sabatical, will aber irgendwann aus dem Beruf raus. Aktuell plane ich offensichtlich noch viel zu kurzfristig, da ich in meinem Kopf im Frühjahr eh wieder arbeiten gehe… Danke auf jeden Fall für die Denkanstöße 🙂

    Liebe Grüße Thomas

    • Hi Thomas,

      vielen Dank für das Feedback!
      Aber was heißt zu spät dran? Heute oder nach deiner Reise ist immer noch besser als in einem Jahr mit Cashback oder ggf. Investitionen zu beginnen. 🙂
      Und wenn die Pläne schon im Kopf herumgeistern, irgendwann den Beruf zu verlassen, sind es ja schon kleine langfristige Pläne.

      Wir wünschen dir auf jeden Fall noch eine tolle Reise!

      Liebe Grüße
      Daniel

  3. Hey ihr Lieben,
    ich bin im Dezember 2020 auf den Zug in die Kryptowelt aufgesprungen und bin unendlich froh diese Möglichkeit gezeigt bekommen zu haben.

    Es ist eine so spannende Invest-Möglichkeit, die es mir ein halbes Jahr später erlaubt hat, meine Elternzeit um ein Jahr verlängern zu dürfen, da ich mir einen monatlichen Cashflow aufgebaut habe.

    Travala kann ich ebenfalls nur empfehlen. Vielen Dank für den tollen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Hi Michaela,

      wie genial ist das denn!
      Dann sagen wir erstmal Glückwunsch und wünschen noch eine schöne Elternzeit! 🙂

      Travala werden wir auf der nächsten Reise mal richtig testen.
      Sind schon gespannt.

      Danke dir und liebe Grüße
      Daniel

  4. Vielen Dank für den Beitrag! Wir beschäftigen uns auch schon eine Weile mit dem Thema und der Beitrag hat sehr geholfen! Werden uns für die Kreditkarte demnächst auch anmelden 🙂

    • Hi Claudi,

      wie cool! Freut uns tierisch zu hören, dass wir hier noch ein paar Infos und Einblicke geben konnten.
      Dann gibt es für euch bald auch Cashback. 🙂

      Liebe Grüße
      Daniel

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