Namibia

Reiseguide

Beste Reisezeit Namibia - Überblick über Klima und Wetter

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?

  • Kurz gesagt: Eigentlich immer. In Namibia gibt es keine Zeit, die als absolutes No-Go gilt.
  • Es ist ganzjährig warm und auch die Regenzeit ufert selten komplett aus.
  • Um das meiste aus deiner Reise herauszuholen wären Mai – bis Oktober ideal
  • Die eher un-idealste Zeit wäre Dezember bis Februar

 

Warum ist die Reisezeit für Namibia wichtig zu kennen?
Vorab möchten wir direkt sagen: Im Beitrag geht es um die beste Reisezeit für Namibia. Wie schon gesagt, kannst du Namibia das ganze Jahr über bereisen. Du solltest nur wissen, worauf du dich z.B. in der Regenzeit einstellen musst/solltest. Da du in Namibia wahrscheinlich die meiste Zeit draußen in Nationalparks verbringen und viele Tiere sehen möchtest, lohnt es sich, das Klima und Wetter deiner geplanten Reisezeit zu berücksichtigen:

  • Es gibt eine Trocken- und eine Regenzeit.
  • Die Jahreszeiten sind umgekehrt zu den Deutschen.
  • Bestimmte Monate sind besonders gut für Safaris.
  • In der Regenzeit sind einige Nationalparks und Campsites geschlossen.

 

01. Überblick - Beste Reisezeit für Namibia

Namibia: Beste Reisezeit in einer Tabelle

  • Die allgemein beste Reisezeit ist grob gesagt von Mai bis Oktober, in der Trockenzeit/Winter
  • Die beste Reisezeit für Safaris sind Juli bis Oktober

 

Auch wenn du Namibia immer bereisen kannst, gilt die Trockenzeit von Mai bis Oktober als beste Reisezeit. Da Namibia auf der Südhalbkugel liegt, entsprechen diese Monate dem namibischen Winter. Doch obwohl Winter ist, kannst du dich auf klaren Himmel und angenehme Temperaturen freuen. Tagsüber wird es warm bis heiß, ideal für Safaris und das Erkunden der Wüste. Die Nächte können etwas frisch werden, besonders in der Namib-Wüste.

Warum die Trockenzeit so gut ist? Hier hast du die beste Chance, Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Die Natur trocknet immer weiter aus, also versammeln sich alle Tiere an den verbliebenen Wasserstellen. Außerdem kannst du während dieser Zeit die meisten Nationalparks und Sehenswürdigkeiten ohne Einschränkungen besuchen. Natürlich zieht die beste Reisezeit auch die meisten Touristen an und die Hochsaison, zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober, bringt höhere Preise mit sich. Besonders im Etosha-Nationalpark würden wir dir raten, Campsites schon im Voraus zu buchen, da sie schnell ausgebucht sein können.

Die Regenzeit aka der Sommer dauert in Namibia von November bis April. Besonders die Monate Dezember bis Februar gelten als die schlechteste Reisezeit, da die Temperaturen explodieren und es in einigen Regionen zu Überschwemmungen kommen kann. In einigen Nationalparks und Campsites stehst du dann vor geschlossenen Türen. Tierbeobachtungen werden schwieriger, da es mehr Wasserstellen gibt, somit nicht alle Tiere an einem Ort geballt sind. Dafür ist die Regenzeit ein Paradies für Vogelbeobachtungen, da viele Zugvögel nach Namibia kommen, die dem europäischen Winter entfliehen wollen. Außerdem bringt der Regen während dieser Zeit neues Leben in die trockenen Landschaften des Landes, selbst in der Wüste blühen Pflanzen und Blumen.

Tipp 1: Die Übergangszeiten nutzen. In diesen Monaten hast du vergleichsweise wenig Regen, angenehme Temperaturen und es sind weniger Touristen als in der Hochsaison unterwegs. Besonders die Monate April/Mai und Oktober/November sind super.

Tipp 2: Richte dich nach den Nationalparks. Kommst du nach Namibia, um besonders viel Wildlife zu sehen? Dann nutze die Wintermonate zwischen Juli bis Oktober. Hier hast du eine besonders hohe Chance, viele Tiere zu entdecken und alle Nationalparks sind geöffnet. Interessierst du dich für Vögel oder die Landschaften? Dann können auch die restlichen Monate spannend und wesentlich günstiger für dich sein.

02. Klima und Wetter in Namibia

Namibia Reisezeit: Klimatabelle

  • Namibia ist eines der trockensten und sonnigsten Länder der Welt.
  • Es gibt nicht das eine Klima in Namibia, sondern es unterscheidet sich von Region zu Region

 

Genauso vielfältig wie Namibias Landschaft, von den endlosen Weiten der Namibwüste über die raue Atlantikküste bis zu den grünen Oasen des Caprivi-Streifens im Norden, so unterschiedlich ist auch das Klima in den verschiedenen Regionen.

In den größten Teilen des Landes herrscht “subtropisches Kontinentalklima”. Auf gut deutsch: typisches Wüstenklima. Bedeutet: Es gibt nur zwei Jahreszeiten und große Unterschiede in den Temperaturen zwischen Tag und Nacht. Da Namibia auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten hier umgekehrt zu den Deutschen.

Zwischen November und April ist hier Sommer und Regenzeit. Besonders zwischen Januar und März kann es zu kurzen, aber heftigen Regenfällen kommen, was selbst in die trockensten Wüstenlandschaften ein paar grüne Pflanzen zaubert. Der meiste Regen fällt im Norden und im zentralen Hochland mit durchschnittlich 9 bis 10 Regentagen pro Monat. Die Trockenzeit und der Winter dauern in Namibia von Mai bis Oktober. Hier regnet es so gut wie nie.

Im Landesinneren, besonders in den endlosen Sanddünen der Namibwüste, kannst du dich auf eine extreme Hitze und Trockenheit gefasst machen. Die durchschnittlichen Temperaturen in dieser atemberaubenden, aber gnadenlosen Umgebung können im Sommer über 40°C erreichen! Doch obwohl du tagsüber in T-Shirt und kurzer Hose schwitzt, musst du nachts Pulli und Mütze herausholen. Besonders im Winter kann es hier nachts eiskalt kalt werden, obwohl es tagsüber immer noch angenehme 20°C bis 25°C hat.

An der Küste ist das Klima rauer, hier sind immer Temperaturen zwischen 15°C und 25°C. Perfekt für alle, die der Wüstenhitze entgehen möchten, Badeurlaub kannst du hier allerdings vergessen. Im Atlantik fließt nämlich der kalte Benguela-Strom, der die Hitze fern hält und eiskaltes Wasser aus der Antarktis mitbringt. Morgens ist es hier oft neblig, Regen gibt es dafür kaum.

Im zentralen Hochland rund um die Hauptstadt Windhoek und Spitzkoppe sind es durchschnittlich zwischen 18°C und 25°C.

Im nördlichen Caprivi-Streifen ist das Klima tropischer als im Rest des Landes, weshalb du hier auch die grünsten Fleckchen des Landes findest. Auch wenn es im Norden am häufigsten regnet, brauchst du keine Angst vor tagelangem Dauerregen haben. Dafür ist die Luftfeuchtigkeit hier deutlich höher als im Rest des Landes. Im Sommer sind es durchschnittlich 20 – 35° C, im Winter etwa 7 – 28° C warm.

03. Regenzeit & Trockenzeit in Namibia

Winter = Trockenzeit in Namibia: von Mai bis Oktober

Ideale Reisezeit

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober bringt auch den namibischen Winter mit sich. Den Winter kann man allerdings nicht mit dem deutschen Winter vergleichen, sondern eher wie eine Mischung aus allen Jahreszeiten. In der Wüste ist es immer noch warm, nachts kühlt es aber extrem runter. Lagen-Look ist angesagt: tagsüber kannst du T-Shirt und kurze Hose tragen, nachts brauchst du einen dicken Schlafsack, Pulli und Mütze. In den anderen Regionen erwarten dich Temperaturen wie bei uns im Frühling oder Herbst. Durchschnittlich sind es zwischen 13 und 21°C, wobei es vor allem im September und Oktober wieder bis zu 30°C warm werden kann. Wie der Name “Trockenzeit” schon vermuten lässt, regnet es zwischen Mai und Oktober so gut wie gar nicht und die Natur trocknet immer weiter aus. Du merkst: Ein Mix aus allem, je nach Uhrzeit und Region.

 

Vorteile

  • Perfekt für Safaris, da es nur wenige Wasserstellen gibt, an denen sich alle Tiere versammeln.
  • Der Nkasa Nationalpark ist nur zu dieser Zeit befahrbar.
  • Hiking im Fish River Canyon ist möglich, da es noch nicht zu heiß ist.
  • In der Wüste sind die Temperaturen noch erträglich.

 

Nachteile

  • Es ist Hochsaison: Unterkünfte sind schnell ausgebucht und es wird teurer.
  • Besonders nachts und frühmorgens kann es sehr kalt sein, vor allem in der Wüste.
  • Die Gefahr von Buschbränden ist zwischen August und Oktober besonders hoch.
  • Bootsfahrten auf dem Chobe River sind nicht möglich, da der Fluss ausgetrocknet ist.

 

Sommer = Regenzeit in Namibia: von November bis April

Keine ideale Reisezeit

Die Regenzeit dauert in Namibia von November bis April und bedeutet gleichzeitig auch Sommer auf der Südhalbkugel. Auch wenn das Wort “Regenzeit” etwas bedrohlich klingt, ist Namibia immer noch eines der trockensten Länder der Welt. Selbst im regenreichsten Monat Februar gibt es gerade mal 9 Regentage und oft zeigt sich der Regen nur als kurzer, aber heftiger Schauer. In der Namib-Wüste regnet es sogar noch weniger, gerade mal 2-4 Tage pro Jahr! Dafür wird es hier aufgrund des Sommers richtig heiß, teilweise sogar über 40°C! Generell ist es im Süden und Westen am trockensten, im Norden und Nordosten ist das Klima feuchter und es regnet mehr.

 

Vorteile

  • Es wird grün! Selbst karge Landschaften verwandeln sich in ein Farbspektakel.
  • Perfekt für Bootsfahrten auf dem Chobe River (in der Trockenzeit sind diese nicht möglich, da der Fluss zu ausgetrocknet ist).
  • Schnäppchen und kaum was los, da Nebensaison ist.
  • Perfekt für Vogelbeobachtungen, da Zugvögel dem europäischen Winter entfliehen.

 

Nachteile

  • Es kann Regenschauer geben, was besonders beim Campen nervig sein kann.
  • Schwieriger für Safaris, weil es mehr Wasserstellen gibt und Pflanzen die Sicht verdecken.
  • Schlechter für Sternbeobachtungen, da es oft wolkig oder neblig ist.
  • Hohes Risiko für Malaria, da mehr Mücken unterwegs sind (besonders im Nordosten).
  • Manche Campsites und Nationalparks sind überflutet und deshalb geschlossen (z.B. rund um die Epupa Falls).
  • Nkasa Nationalpark ist nicht befahrbar/geschlossen.
  • Hiking im Fish River Canyon ist verboten, da es zu heiß wird.

 

04. Beste Reisezeit nach Monaten in Namibia

Namibia Wetter im Januar

Schlechte Reisezeit. Januar ist Sommer in Namibia und einer der heißesten und regnerischsten Monate. Besonders viel regnet es im Nordosten. Dafür zeigt sich die Natur in voller Pracht, selbst die sonst eher kargen Landschaften blühen grün.

🌦️ Regenzeit / Sommer
🌡 Durchschnittstemperatur: 23,5°C
💧 8 Regentage pro Monat
🐘 Gut für Jungtiere (werden jetzt geboren) und Vogelbeobachtungen
⛵️ Gut für Bootsfahrten auf dem Chobe-River
🥾 Hiken im Fish River Canyon verboten, da es zu heiß ist
🌱 Nkasa Nationalpark kann überflutet und deswegen nicht begehbar sein

Namibia Wetter im Februar

Schlechte Reisezeit. Februar ist Sommer in Namibia und einer der heißesten und regnerischsten Monate. Besonders viel regnet es im Nordosten. Dafür zeigt sich die Natur in voller Pracht, selbst die sonst eher kargen Landschaften blühen grün. Februar ist Nebensaison.

🌦️ Regenzeit / Sommer
🌡 Durchschnittstemperatur: 22,5°C
💧 9 Regentage pro Monat
⛵️ Gut für Bootsfahrten auf dem Chobe-River
🐘 Tierbeobachtungen auf Safaris schwierig, da es viele Wasserstellen gibt und Pflanzen die Sicht verdecken
🥾 Hiken im Fish River Canyon verboten, da es zu heiß ist
🌱 Nkasa Nationalpark kann überflutet und deswegen nicht begehbar sein
⛺️ Campsites können wegen Überschwemmungen geschlossen sein, besonders im Norden und Nordosten

Namibia Wetter im März

Schlechte Reisezeit. Die Temperaturen gehen langsam zurück. Es gibt weiterhin viel Regen und Überschwemmungen, die Natur bleibt grün und dicht bewachsen.

🌦️ Regenzeit / Sommer
🌡 Durchschnittstemperatur: 21°C
💧 8 Regentage pro Monat
🐘 Gut für Jungtiere und Vogelbeobachtungen, schlecht für Safaris
⛵️ Gut für Bootsfahrten auf dem Chobe-River
🥾 Hiken im Fish River Canyon verboten, da es zu heiß ist
🌱 Nkasa Nationalpark kann überflutet und deswegen nicht begehbar sein
⛺️ Campsites können wegen Überschwemmungen geschlossen sein, besonders im Norden und Nordosten

Namibia Wetter im April

Gute Reisezeit. April bedeutet Übergangszeit in Namibia: Die Natur ist immer noch grün, aber es regnet kaum noch und der heiße Sommer neigt sich dem Ende. Der Fish River Canyon wird wieder geöffnet, der während des Sommers wegen der großen Hitze gesperrt war.

🌦️ Regenzeit / Sommer
🌡 Durchschnittstemperatur: 19,5°C
💧 4 Regentage pro Monat
🐘 Gut für Jungtiere und Vogelbeobachtungen
🥾 Gut zum Hiken im Fish River Canyon
⛵️ Gut für Bootsfahrten auf dem Chobe-River
⛺️ Campsites können wegen Überschwemmungen geschlossen sein, besonders im Norden und Nordosten

Namibia Wetter im Mai

Beste Reisezeit. Die Trockenzeit hat begonnen, was strahlend blauen Himmel, Sonnenschein und angenehme Temperaturen mit sich bringt. Trotzdem ist noch Nebensaison, du wirst kaum Touristen begegnen und die Preise halten sich noch im Rahmen.

☀️ Trockenzeit / Winter
🌡 Durchschnittstemperatur: 16°C
💧 1 Regentage pro Monat
🐘 Gut für Jungtiere und Vogelbeobachtungen
🥾 Gut zum Hiken im Fish River Canyon
🦒 Perfekt für Safaris
⛵️ Flussfahrt auf dem Chobe-River eventuell nicht möglich

Namibia Wetter im Juni

Beste Reisezeit und Hauptsaison. Der Winter ist in vollem Gange. Tagsüber ist T-Shirt Wetter, nachts kann es aber sehr kalt werden, denn Juni ist einer der kältesten Monate. Unbedingt warme Kleidung und einen dicken Schlafsack einpacken! Wegen des fehlenden Regens wird die Natur immer karger und trockener, jetzt beginnt die beste Zeit für Safaris.

☀️ Trockenzeit / Winter
🌡 Durchschnittstemperatur: 13,5°C
💧 0 Regentage pro Monat
🐘 Perfekt für Safaris
💫 Perfekt für Sternbeobachtungen
🥾 Gut zum Hiken im Fish River Canyon
⛵️ Flussfahrt auf dem Chobe-River nicht möglich

Namibia Wetter im Juli

Beste Reisezeit und Hauptsaison. Der Winter ist in vollem Gange. Tagsüber ist T-Shirt Wetter, nachts kann es aber sehr kalt werden, denn Juli ist einer der kältesten Monate. Unbedingt warme Kleidung und einen dicken Schlafsack einpacken! Wegen des fehlenden Regens wird die Natur immer karger und trockener, jetzt beginnt die beste Zeit für Safaris.

☀️ Trockenzeit / Winter
🌡 Durchschnittstemperatur: 13,5°C
💧 0 Regentage pro Monat
🐘 Perfekt für Safaris
💫 Perfekt für Sternbeobachtungen
🥾 Gut zum Hiken im Fish River Canyon
🐋 Perfekt für Walbeobachtungen
⛵️ Flussfahrt auf dem Chobe-River nicht möglich

Namibia Wetter im August

Beste Reisezeit und Hauptsaison. Im August reisen besonders viele Menschen durch Namibia, deswegen ist es ratsam, Unterkünfte und Campsites, vor allem im Etosha-Nationalpark, frühzeitig zu buchen.

☀️ Trockenzeit / Winter
🌡 Durchschnittstemperatur: 16°C
💧 0 Regentage pro Monat
🐘 Perfekt für Safaris
💫 Perfekt für Sternbeobachtungen
🥾 Gut zum Hiken im Fish River Canyon
🐋 Perfekt für Walbeobachtungen
⛵️ Flussfahrt auf dem Chobe-River nicht möglich

Namibia Wetter im September

Beste Reisezeit und Hauptsaison. Ab September wird es wieder wärmer, in den meisten Gebieten ist es aber noch erträglich. Nur im Süden und in der Wüste ist es bereits wieder so heiß, dass der Fish River Canyon ab Mitte des September gesperrt wird.

☀️ Trockenzeit / Winter
🌡 Durchschnittstemperatur: 19,5°C
💧 0 Regentage pro Monat
🐘 Perfekt für Safaris
💫 Perfekt für Sternbeobachtungen
🐋 Perfekt für Walbeobachtungen
🥾 Hiken im Fish River Canyon ab Mitte September nicht mehr möglich.
⛵️ Flussfahrt auf dem Chobe-River nicht möglich

Namibia Wetter im Oktober

Beste Reisezeit. Es ist noch trocken, die Temperaturen steigen aber schon an. Im Nordosten kann es schon vereinzelt regnen.

☀️ Trockenzeit / Winter
🌡 Durchschnittstemperatur: 21,5°C
💧 2 Regentage pro Monat
🐘 Perfekt für Safaris
🐋 Perfekt für Walbeobachtungen
🥾 Hiken im Fish River Canyon verboten, da es zu heiß ist
⛵️ Flussfahrt auf dem Chobe-River nicht möglich

Namibia Wetter im November

Noch ok für die meisten Aktivitäten. Im November beginnen die Regenzeit und der Sommer in Namibia. Es ist einer der heißesten Monate. Im Nordosten kann es schon vereinzelt regnen.

🌦️ Regenzeit / Sommer
🌡 Durchschnittstemperatur: 23°C
💧 4 Regentage pro Monat
🐘 Gut für Safaris
🐊 Nkasa Nationalpark kann schon teilweise überflutet und deswegen nicht begehbar sein
🐋 Perfekt für Walbeobachtungen
🥾 Hiken im Fish River Canyon verboten, da es zu heiß ist
⛵️ Flussfahrt auf dem Chobe-River nicht möglich

Namibia Wetter im Dezember

Schlechte Reisezeit. Dezember ist Sommer in Namibia und einer der heißesten Monate. Die Regenzeit hat begonnen und es kann zu Überschwemmungen kommen. Trotzdem ist es im Dezember voll und teuer, da Einheimische und Menschen aus Südafrika am Meer Urlaub machen. Das sonst eiskalte Wasser ist vergleichsweise warm, sodass man tatsächlich baden gehen kann.

🌦️ Regenzeit / Sommer
🌡 Durchschnittstemperatur: 24°C
💧 5 Regentage pro Monat
🌊 Gut für Urlaub an der Küste
🐊 Nkasa Nationalpark kann schon teilweise überflutet und deswegen nicht begehbar sein
🥾Hiken im Fish River Canyon verboten, da es zu heiß ist
⛵️ Gut für Bootsfahrten auf dem Chobe-River

05. Beste Reisezeit nach Regionen in Namibia

Namibia: Beste Reisezeit nach Regionen

Caprivi-Streifen – Beste Reisezeit: Mai-Oktober

Namibia: Sehenswürdigkeiten und Reisetipps - Caprivi

Der Caprivi-Streifen ist ein schmaler Landstreifen im Nordosten des Landes, in dem dich atemberaubende, grüne Landschaften, breite Flüsse und jede Menge Wildlife erwarten. Highlights sind:

  • Chobe River und Chobe Nationalpark
  • Nkasa Nationalpark
  • Bwabwata Nationalpark

 

Regenzeit im Caprivi-Streifen (Gut für Chobe-River)
Der Caprivi-Streifen im Nordosten Namibias sticht nicht nur auf der Landkarte heraus. Hier regnet es deutlich mehr als im Rest des Landes, weswegen die Luftfeuchtigkeit auch höher ist. Besonders im Sommer, also in der Regenzeit, kann es hier schwül-heiß sein. Teilweise regnet es hier sogar so viel, dass der Nkasa Nationalpark während der Monate November bis März nicht befahrbar ist. Dafür sind diese Monate perfekt, wenn du den Chobe River erkunden möchtest: Dieser ist in der Trockenzeit nämlich wiederum so ausgetrocknet, dass du nur in der Regenzeit Bootsfahrten machen kannst, bei denen du z.B. Krokodile sehen kannst.

Während der Regenzeit (November bis April) wird es tagsüber sehr heiß und auch die Nächte sind relativ mild. In dieser Reisezeit kann es Regen und heftige Gewittern geben. Die Straßen können sehr matschig sein und selbst mit Allrad kannst du stecken bleiben.

 

Trockenzeit im Caprivi-Streifen (Gut für Nationalparks in der Region)
Möchtest du den Bwabwata Nationalpark oder den Nkasa Nationalpark besuchen, ist die Trockenzeit zwischen April/Mai und Oktober die beste Reisezeit. Wir selbst waren gegen Ende der Trockenzeit Anfang November da und konnten nur die Hälfte sehen, da der Rest schon überflutet war.

Die Trockenzeit ist auch perfekt, um Tiere im Chobe-Nationalpark und im Bwabwata Nationalpark zu sehen. Die Region ist besonders berühmt für ihre riesigen Elefanten- und Büffelherden, außerdem gibt es eine große Vogelwelt und eigentlich auch sonst so gut wie alle Tiere, die du dir in Namibia vorstellen kannst. Von Löwen über Hyänen bis hin zu Zebras, Giraffen und Nilpferden.

 

Etosha Nationalpark – Beste Reisezeit: Juli bis Oktober

Namibia: Sehenswürdigkeiten und Reisetipps - Etoscha Nationalpark

Der wohl bekannteste Nationalpark in ganz Namibia ist der Etosha Nationalpark. Kein Wunder, denn das Gebiet ist riesig, liegt zentral und hier kannst du mit dem Auto deine eigene Safari machen, bei der du Zebras, Giraffen, Löwen und Co. siehst.

 

Regenzeit im Etosha Nationalpark:
Zwischen November und April herrscht Regenzeit. Auch wenn das als schlechtere Reisezeit gilt, heißt das nicht, dass du gar keine Tiere mehr entdecken kannst. Es wird einfach nur schwieriger, da die Tiere aufgrund der verstreuten Wasserquellen und der dichteren Pflanzenwelt nicht so leicht zu finden sind. Weiterer Nachteil: Besonders zwischen Dezember und Februar wird es heiß und aufgrund des Regens können Straßen schwer bis gar nicht mehr befahrbar sein. Informier dich am besten im Voraus beim Nationalpark, ob er befahrbar ist.

Möchtest du gerne Vögel beobachten, ist die Regenzeit dagegen perfekt, denn jetzt fliegen viele Zugvögel aus Europa in den Nationalpark.

 

Trockenzeit im Etosha Nationalpark:
Die beste Reisezeit für Safaris ist in der Trockenzeit. Besonders zwischen Juli und Oktober ist die Natur komplett ausgetrocknet, weswegen du die beste Chance hast, viele Tiere zu entdecken. Das liegt daran, dass es nur wenige Wasserlöcher gibt, an denen sich die Tiere versammeln und die Sträucher und Bäume zu karg sind, um sich dahinter zu verstecken.

Da hier allerdings auch Hochsaison ist, solltest du die Campsites und Unterkünfte im Etosha-Nationalpark besser schon frühzeitig buchen.

 

Kalahari & Osten – Beste Reisezeit: November bis April

Namibia Kalahari Daniel

Die riesige Kalahari-Wüste liegt im Osten des Landes und erstreckt sich sogar noch weit über die Landesgrenzen hinaus. Hier erwarten dich orange-braune Sanddünen und karges Buschland.

 

Regenzeit in der Kalahari-Wüste:
Die Regenzeit von November bis April ist die beste Zeit für Vogelbeobachtungen in der Kalahari-Wüste, da viele Zugvögel in die Region kommen.

Auch wenn es trotz Regenzeit hier nicht besonders viel regnet, blüht die Region zu dieser Zeit auf. Allerdings fällt in diese Monate auch der Sommer, besonders zwischen Dezember und Februar kann es hier extrem heiß werden.

 

Trockenzeit in der Kalahari-Wüste:
Mai bis Oktober ist die beliebteste Reisezeit für die Kalahari-Wüste, da das Wetter kühl und trocken ist. Der Winter sorgt dafür, dass die Temperaturen tagsüber angenehm sind, nachts kann es aber kühl werden. Die Trockenzeit liefert die besten Bedingungen für Tierbeobachtungen, da sich die Tiere an den wenigen verbliebenen Wasserstellen versammeln und es kaum Pflanzen gibt, die die Sicht verdecken.

 

Namib-Wüste & Atlantikküste – Beste Reisezeit: Mai bis Oktober

Namibia Reisetipps für den Urlaub

Im Westen des Landes erwartet dich das bekannte Bild Namibias mit den orange-roten Sanddünen und kargen Bäumen in den Salzbecken des Namib Naukluft Nationalparks. Während es in der Wüste heiß und trocken ist, ist die raue Küste am Atlantik berühmt berüchtigt für ihre starken Strömungen, Winde, Nebel und Schiffsunglücke. Das sind die Highlights der Region:

  • Namib Naukluft Nationalpark
  • Walvis Bay
  • Skeleton Coast

 

Regenzeit in der Namib-Wüste und an der Atlantikküste:
In der Regenzeit von November bis April kann es in der Namib-Wüste sehr heiß werden. Hier ist Sommer in Namibia und besonders im Dezember und Januar klettert das Thermometer über 40°C. Regen fällt hier aber selten.

Anders verhält es sich an der Atlantikküste. Hier ist es immer etwas kühler als im Rest des Landes, weswegen die Region im warmen Dezember besonders beliebt bei afrikanischen Touristen ist. Das sonst eiskalte Wasser ist im Dezember einigermaßen warm, weswegen hier sogar Badeurlaub möglich ist. Außerdem ist zwischen Dezember und April eine gute Zeit zum Surfen für Beginner, es gibt kleine bis mittelgroße Wellen.

Gegen Ende der Trockenzeit und Beginn der Regenzeit ist am Cape Cross die beste Zeit um Seelöwen zu sehen. Von September bis Ende Dezember paaren sich hier ca. 80.000 bis 100.000 Seelöwen, deren Jungen ungefähr im Dezember geboren werden. Es ist laut, es ist windig, es stinkt extrem, aber es ist ein einzigartiger Anblick und Erlebnis, so viele Seelöwen an einem Ort zu sehen.

 

Trockenzeit in der Namib-Wüste und an der Atlantikküste:
Die Trockenzeit und der Winter von Mai bis Oktober sind an der Atlantikküste perfekt zum Surfen und Kitesurfen. Namibias Surfspots sind unter Profis weltberühmt, denn zwischen Mai und August gibt es riesige Wellen, die gefühlt endlose Barrels bilden. Da es im Laufe des Tages immer windiger wird, ist das Surfen hier was für Frühaufsteher. Wenn du eher auf Kitesurfen stehst, dann ab nach Walvis Bay. Hier ist zwischen März bis Mai und August bis September die beste Zeit. Generell solltest du hier immer an einen Neoprenanzug denken, das Wasser ist eiskalt und auch die Außentemperaturen sind meist 10°C kühler als im Inland.

Für die Namib-Wüste und den Namib-Naukluft-Nationalpark sind die trockenen Wintermonate die beste Reisezeit. Es ist tagsüber nicht ganz so heiß wie im Sommer, aber mindestens 25°C. Nachts kühlt es stark ab, besonders in den kältesten Wintermonaten Juli und August sogar bis zum Gefrierpunkt. Hast du dicke Klamotten und einen warmen Schlafsack dabei, sollte das aber kein Problem sein.

 

Süd-Namibia & Oranje-Fluss-Region – Beste Reisezeit: April bis September

Namibia: Sehenswürdigkeiten und Reisetipps - Fish River Canyon

Im Süden Namibias findest du den kargen Fish River Canyon, die historische bedeutsame Stadt Lüderitz mit ihren bunten Häusern und die Geisterstadt Kolmanskop. Das Wüstenklima kann hier extrem sein, mit heißen Temperaturen im Sommer und kalten Nächten im Winter. Das sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden:

  • Fish River Canyon
  • Oranje-Fluss
  • Lüderitz
  • Kolmanskop

 

Regenzeit in Süd-Namibia:
Während zwischen Dezember und April Regenzeit im Rest des Landes herrscht, ist sie in Süd-Namibia so gut wie gar nicht vorhanden. Hier regnet es fast nie. Dafür kann der Sommer, besonders in den Monaten von Dezember bis Februar, für eine extreme Hitze sorgen. Es kann sogar so heiß werden, dass Gebiete wie der Fish River Canyon dann sogar gesperrt sind, da es zu gefährlich zum Wandern wird. Dafür sind die Sommermonate wiederum ideal zum Kanufahren im Oranje-Fluss.

Wenn du kein Fan von zu großer Hitze bist, sind auch Orte wie Lüderitz und Kolmanskop in dieser Jahreszeit nicht unbedingt die beste Wahl.

Für den Süden würden wir dir deswegen eher zu den Übergangsmonaten zwischen März und Mai raten. Es wird allmählich kühler und gibt weniger Touristen als in der Hauptsaison.

 

Trockenzeit in Süd-Namibia:
Auch wenn im Süden von Namibia gefühlt immer Trockenzeit herrscht, ist sie streng genommen nur von Mai bis Oktober. Ausschlaggebend ist hier eher der Winter, der ebenfalls in die Monate fällt. Dieser sorgt dafür, dass es in der sonst extrem heißen Region angenehme Temperaturen gibt. Im Winter kann es im Süden sogar kalt werden, da hier eisige Winde aus der Antarktis auftreffen. Extrem sind besonders die Unterschiede zwischen Tag und Nacht, die hier bei 20°C liegen können! Während es tagsüber angenehme 25 °C sein kann, liegen die Temperaturen nachts gerne mal um den Gefrierpunkt. Juni bis August sind die kältesten Monate.

Besonders die Monate zwischen April und September sind perfekt für Wanderungen im Fish River Canyon, da es in den restlichen Monaten zu heiß wird. Außerdem ist es perfekt, um die Stadt Lüderitz und die Geisterstadt Kolmanskop zu besuchen.

 

Zentrales Hochland & Windhoek – Beste Reisezeit: Mai bis Oktober

Im Zentrum Namibias, eingegrenzt zwischen der Kalahari-Wüste im Osten und der Namib-Wüste im Westen, liegen die Hauptstadt Windhoek und das Binnenhochland. Highlights sind:

  • Windhoek
  • Spitzkoppe

 

Regenzeit:
Die Regenzeit von November bis April ist die heißeste Zeit im Zentrum. Insbesondere zwischen Dezember und März kann es in Windhoek und im Hochland heiß werden. Da es aber, wie der Name schon verrät, hoch liegt, halten sich die Temperaturen im Vergleich zu anderen Landesteilen mit durchschnittlich 30°C noch im Rahmen.

Die Regenzeit bringt ab und zu heftige Regenfälle und Überflutungen mit sich. Andererseits wird die trockene Landschaft in dieser Zeit ein bisschen grüner – ein schöner Kontrast zu den sonst eher kargen Aussichten. Wenn du dich mit dem eigenen Auto auf den Weg machst, ist ein Allradantrieb von Vorteil. Die Straßen können in der Regenzeit ziemlich matschig werden, und du willst schließlich nicht im Schlamm steckenbleiben, oder?

 

Trockenzeit:
Wenn du milde Temperaturen suchst, ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober perfekt für die Region. Das ist die beste Reisezeit, da es selten regnet und die Tage trotz Winter warm sind. Wenn die Sonne untergeht, kann es allerdings richtig kalt werden und sogar Frost geben. Besonders, wenn du vorhast, im Dachzelt in Spitzkoppe zu übernachten, solltest du an warme Klamotten denken. Die kältesten Monate sind Juni und Juli, hier ist es tagsüber durchschnittlich 20°C warm, nachts kühlt es auf 6°C herunter.

Besonders gut sind die Monate April/Mai und September/Oktober, die das wärmste Wetter und den gleichzeitig vergleichsweise wenigsten Regen haben. Außerdem ist es weniger voll als in der Hochsaison.

06. Beste Reisezeit nach Aktivitäten in Namibia

Tierbeobachtungen & Safari

Die beste Zeit für Safaris ist definitiv die Trockenzeit von Mai bis Oktober. Die Monate August, September und Oktober sind besonders gut, weil dann das ganze Land so ausgetrocknet ist, dass du die Tiere ganz leicht an den wenigen Wasserstellen entdecken kannst. In der Regenzeit ist es auch möglich, Tiere zu sehen, aber es ist ein wenig schwieriger. Dann sind die Tiere nicht mehr abhängig von wenigen Wasserstellen, verteilen sich mehr und können sich besser hinter dichten Pflanzen verstecken. Dafür ist die Regenzeit zwischen November und April perfekt, um Zugvögel und süße Tierbabys zu sehen, die meistens zwischen Dezember und Januar geboren werden.

Die beste Chance, Wale zu sehen, hast du zwischen Juli und November.

 

Wandern und Trekking

Wanderungen, z.B. im Damaraland oder im Fish River Canyon, sind am besten zur kühleren Trockenzeit zwischen April und September. Der Fish River Canyon ist in den anderen Monaten sogar gesperrt, weil es zu heiß wird.

 

Sternenbeobachtung

Da in Namibia so wenige Menschen leben, gilt es als eines der Länder mit der geringsten Luftverschmutzung. Perfekt, um in die Sterne zu schauen. Beliebt für Sternbeobachtungen ist der Gamsberg, der zwischen Windhoek und der Namib-Wüste liegt. Und auch wenn du irgendwo in der Natur campst, ist es einfach nur atemberaubend schön, in den leuchtenden Himmel zu schauen.

Am besten ist die Trockenzeit, da es kaum Wolken gibt. Von Juni bis September ist der Himmel besonders klar. März bis Mai siehst du die Sterne weniger gut, da es wolkiger ist.

 

Abenteuer- und Wassersport

In Namibia kannst du Kanufahren, Surfen und sogar Kitesurfen.

Hast du Lust auf Kanufahren, schnapp dir dein Paddel zwischen Dezember und Mai. Während bzw. kurz nach der Regenzeit sind Flüsse wie der Chobe River und der Oranje River am höchsten mit Wasser gefüllt.

Bist du Profi-Surfer, werden dir die riesigen Swells zwischen Mai und August gefallen. Hier gibt es endlose Barrels, die weltberühmt sind. Möchtest du dich erst mal vorsichtig auf das Board wagen, sind die Monate zwischen Dezember und April besser. Kitesurfen kannst du zwischen März und Mai sowie zwischen August und September in Walvis Bay. Aber denk dran, bis auf den Dezember ist das Wasser des Atlantiks eisig kalt, Surfen und Kitesurfen geht nur im Neopren-Anzug.

 

Komplette Rundreise

Für eine Rundreise würden wir dir zu den Übergangsmonaten zwischen Trocken- und Regenzeit raten, also April/Mai und Oktober/November. Hier sollte es in der Wüste weder zu heiß, noch zu kalt sein. Außerdem regnet es vergleichsweise wenig, weswegen fast alle Nationalparks geöffnet und befahrbar sind.

07. Wichtige Feiertage in Namibia

21. März: Unabhängigkeitstag (Independence Day)
Dieser Feiertag markiert die Unabhängigkeit Namibias von der südafrikanischen Besatzung im Jahr 1990. Es ist ein nationaler Feiertag, an dem viele Geschäfte geschlossen sind.

01. Mai: Tag der Arbeit
Wie in vielen anderen Ländern wird auch in Namibia der Tag der Arbeit gefeiert. Die meisten Geschäfte und Unternehmen sind an diesem Tag geschlossen.

26. August: Heroes Day
Dieser Feiertag ehrt die nationalen Helden und Märtyrer Namibias. Geschäfte können an diesem Tag geschlossen sein.

Weihnachten, Neujahr, Karfreitag und Ostermontag werden in Namibia wie in allen anderen christlichen Ländern gefeiert, weswegen die meisten Geschäfte geschlossen sind.

08. Fazit - Beste Reisezeit für Namibia

Namibia: Sehenswürdigkeiten und Reisetipps - Etoscha Nationalpark

  • Generell gilt die Trockenzeit zwischen Mai und Oktober als beste Reisezeit, vor allem für Safaris. Zwischen Juli und Oktober siehst du besonders leicht Tiere, denn es ist trocken und die Tiere sind an den wenigen verbliebenen Wasserlöchern zu finden. Außerdem kannst du im Atlantik von Juli bis November du Wale sehen! Weitere Vorteile der Trockenzeit: Die Wüste ist nicht allzu heiß, du kannst viele Sterne sehen, riesige Wellen surfen und Kitesurfen.
  • In den Übergangsmonaten April/Mai und Oktober/November ist es relativ leer, du hast die Nationalparks fast für dich allein und brauchst keine Angst vor ausgebuchten Unterkünften haben. Super, wenn du nicht so viel planen und gerne spontan von Campsite zu Campsite fahren möchtest. Außerdem sind die Temperaturen angenehm und es regnet kaum.
  • Die Hauptsaison beginnt im Juli und endet etwa Ende Oktober. Du musst mit steigenden Preisen rechnen und es kann ratsam sein, Mietwagen, Touren, Unterkünfte und Campsites nicht allzu spontan zu buchen. Etoscha ist auch gerne schon Monate im Voraus ausgebucht. Den Rest kannst du auch spontan buchen, da es genug Auswahl gibt.
  • Die Regenzeit und der damit verbundene Sommer beginnt in Namibia im November und geht bis April. Generell gibt es keine Zeit in Namibia, die als absolutes No-Go gilt. Aber der Dezember bis Februar gelten als die schlechtesten Monate, da die Temperaturen explodieren. Außerdem regnet es öfter, weswegen manche Aktivitäten nicht mehr möglich sind. Einige Nationalparks und Campsites sind dann geschlossen. Und selbst wenn sie geöffnet sind, wird es schwieriger, Tiere zu entdecken, da sie verstreut sind und sich hinter Pflanzen verstecken können. Dafür siehst du in dieser Zeit besonders viele Zugvögel. Vor allem während der Weihnachtsferien machen viele Einheimische und Touristen aus Südafrika an der Küste Urlaub, weswegen der Dezember trotzdem zur etwas teureren und volleren Hochsaison zählt.

 

Unsere Namibia Reisetipps

Hier findest du alles zu Sehenswürdigkeiten, Routen, Kosten, Unterkünften, Reisezeit & Co..

Alle Tipps für Namibia
Namibia Sehenswürdigkeiten, Reisetipps und Insidertipps

Sehenswürdigkeiten

Eins nehmen wir vorweg: Wüste, Weite, Landschaft und Tiere kommen in einem Urlaub in Namibia garantiert nicht zu kurz. Wir zeigen dir, was es zu sehen gibt, wo du welche Tiere finden kannst und ob sich auch die Städte Namibias lohnen.

Namibia Reisetipps: Campsites, Lodges und Unterkünfte für eine Rundreise

Campsites & Lodges

Insgesamt waren wir 2 Monate in Namibia unterwegs und dabei nicht selten sprachlos wie einzigartig unsere Campsites und Lodges waren. Wir haben eine Übersicht aller unsere Übernachtungsplätze mit Preisen, Infos und Bildern – inklusive genereller Tipps für Unterkünfte in Namibia

Namibia Packliste für Selbstfahrer auf der Rundreise

Packliste

Hier findest du alles, was du für deine Rundreise brauchst: Klamotten, Technik, hilfreiche Gadgets. Zusätzlich geben wir dir einige Packtipps, die wir selbst gern vorher gekannt hätten. Übersichtlich und schön strukturiert aufgelistet.

FAQ

Häufige Fragen zur Reisezeit in Namibia

Ist es sicher, während der Regenzeit nach Namibia zu reisen?

Generell würden wir sagen, dass Namibia ein sicheres Reiseland ist. Aber in der Regenzeit gibt es ein paar Risikofaktoren, die es in der Trockenzeit weniger gibt:

  • Schlammige und überflutete Straßen: Besonders im Norden und Nordosten kann der Regen für schlechtere Straßenverhältnisse sorgen. Ohne Allrad bist du aufgeschmissen und selbst mit Allrad kannst du im Schlamm stecken bleiben. Informier dich vor der Fahrt am besten bei den jeweiligen Nationalparks und Campsites, ob die Straßen sicher befahrbar sind.
  • Regenzeit bedeutet auch Sommerzeit in Namibia. In der Wüste und im Süden wird es extrem heiß. Viel trinken, Schatten suchen und Sonnenhut sind angesagt.
  • Malaria: Insbesondere in den nördlichen Regionen steigt das Risiko von Malaria während der Regenzeit, da das Klima die Mücken besonders anzieht. Sprich am besten mit einem Tropenmediziner ab, welche Vorsorge du treffen kannst.

 

Wie kalt kann es nachts werden?

Im Winter, vor allem Juni bis August, fallen die Temperaturen in den Wüstenregionen richtig in den Keller, manchmal sogar bis zum Gefrierpunkt. Windhoek und das zentrale Hochland können auch ganz schön frisch werden, um die 5 bis 10°C. Aber im Sommer, von Dezember bis Februar, bleibt es gemütlich warm, meistens um die 15 bis 20°C. Der Caprivi Streifen ist der Sonnenanbeter unter den Regionen – im Sommer bleibt es nachts um die 20°C, im Winter kann’s auf 7 bis 1°C runtergehen, aber keine Panik, Frost gibt’s nicht. Wenn du also im namibischen Winter nach Namibia willst, pack lieber einen flauschigen Pulli und dicken Schlafsack ein, sonst könnte es nachts ungemütlich werden.

Kann ich das ganze Jahr über nach Namibia reisen?

Theoretisch ja! Es gibt keine Zeit, die als absolutes No-Go gilt. Möchtest du das meiste herausholen und kommst besonders für das Wildlife her, würden wir die Wintermonate zwischen Mai und Oktober empfehlen. Hier hast du die beste Chance, Tiere zu entdecken. Aber auch in den restlichen Monaten kannst du Tiere sehen, es ist nur ein wenig schwieriger und manche Campsites und Nationalparks können wegen Überschwemmungen gesperrt sein.

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